27. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge auf Lesbos: Traumatisiert und oft suizidgefährdet“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

ARD Tagesschau | 27.03.2018

Die Flüchtlinge im Camp Moria auf Lesbos haben oft Schlimmes erlebt. Die meisten von ihnen gelten als traumatisiert. Viele sind suizidgefährdet – auch weil sie die Abschiebung fürchten.

Von Michael Lehmann, ARD-Studio Athen

Viereinhalbtausend Menschen leben im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos hinter Stacheldraht. Die Anlage ist weiter heillos überfüllt. Drumrum wachsen frühlingsgrünes Gras, Blumenwiesen und Olivenbäume – im Lager warten die Menschen zusammengepfercht oft seit Monaten in Wohncontainern und Zelten auf ihr Asylverfahren. Es gibt nur wenige Duschen, zu wenige Toiletten. Die Versorgung ist miserabel für die Geflüchteten.

Gewalt und enormer psychischer Druck sind Alltag in Moria. Frust entlädt sich vor allem unter jungen Männern regelmäßig. Monika Gattinger Holboeck arbeitet als Psychologin und Psychotherapeutin im Team von „Ärzte ohne Grenzen“. Sie trifft auf Geflüchtete, die versucht haben, sich selbst umzubringen. Manchmal sind es zehn oder gar 15 Fälle täglich, sagt sie.

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25. März 2018 · Kommentare deaktiviert für ‘My crew saved 218 migrants from drowning – so why are we the enemy?’ · Kategorien: Italien · Tags: ,

The Guardian | 24.03.2018

Captain Marc Reig’s ship is stuck in a Sicilian port, and a hostage to Italy’s resurgent right, as charities become a target for their role in rescuing refugees

Lorenzo Tondo in Pozzallo

Captain Marc Reig does not look like a man at the centre of a storm. But that is what he is, despite the fact that his ship, the migrant-rescue boat the Open Arms, is safely moored in the pretty port of Pozzallo in southern Sicily, its peace disturbed only by the waves gently lapping against its hull.

When the ship, operated by the Spanish charity Proactiva Open Arms, lifted 218 desperate migrants from the leaky raft on which they had been trying to cross the rough seas of the Mediterranean last week, it seemed like a routine operation. In the last three years, more than 5,000 migrants have crossed the Mediterranean onboard the ship run by the NGO, which patrols an area outside Libyan waters. But what happened next was anything but routine. As the ship docked in Pozzallo, dozens of police closed in.

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23. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Un relator de la ONU denuncia que incautar barcos de rescate como el Open Arms garantiza muertes „intolerables“ · Kategorien: Italien · Tags: , , ,

eldiario.es | 22.03.2018

  • En un informe presentado al Consejo de Derechos Humanos, que finaliza este viernes, Michel Forst ha alertado de los ataques „sin precedentes“ contra quienes defienden los derechos de migrantes y refugiados
  • „Se ha detenido y acusado de contrabando de personas a defensores que han salido al mar para rescatar y se les han embargado sus embarcaciones“, aseguró antes de la retención del barco de Proactiva Open Arms en Italia
  • Los principales obstáculos que enfrentan estos activistas son las dificultades de acceso a las zonas fronterizas y la criminalización de su labor, según Forst

Icíar Gutiérrez

„Nos movió un niño, Aylan, a hacer todo esto“. El equipo de Proactiva Open Arms lo ha dejado claro varias veces: su labor surgió de esa foto del cuerpo sin vida de un niño refugiado en una playa turca. Desde este domingo, tras casi dos años y medio salvando vidas en el Mediterráneo, las autoridades italianas retienen uno de sus barcos e investigan a su equipo por un posible delito de tráfico de personas tras no entregar a un grupo de migrantes rescatados a una patrulla libia.

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22. März 2018 · Kommentare deaktiviert für NGOs vor der Küste Libyens: „Alle Anschuldigungen gegen die Retter sind heiße Luft“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

Telepolis | 22.03.2018

Nach der Beschlagnahme des Schiffes Open Arms der NGO Proactiva in Sizilien erheben die Organisationen schwere Vorwürfe gegen die libysche Küstenwache und europäische Regierungen

Thomas Pany

Es kommen weitaus weniger Migranten aus Libyen nach Italien. 6.161 Ankünfte in Italien von 1.Januar bis 18.März dieses Jahres meldet die Internationale Organisation für Migration (IOM). Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr zählte man im selben Zeitraum 16.238 Ankünfte in Italien.

Der Unterschied zwischen 16.000 und 6.000 ist beträchtlich; demgegenüber nimmt sich der Unterschied bei den gezählten Toten nicht so deutlich aus. Im Vorjahr wurden in den ersten elf Wochen 498 Toten auf der sogenannten Zentralen Mittelmeerroute registriert, im laufenden Jahr 358.

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20. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „NGOs warn of intimidation as Italy seizes migrant rescue ship“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

Al Jazeera | 20.03.2018

Vessel refused to hand refugees to Libyan coastguard and docked in Italy, where officials opened probe against crew.

by Ylenia Gostoli

Rome, Italy – Human rights groups have warned of a campaign of intimidation after Italian authorities seized a Spanish rescue ship and threatened criminal charges against some of its crew members who refused to hand over rescued refugees and migrants to the Libyan coastguard.

The NGO Proactiva Open Arms said its vessel responded to boats in distress in international waters off the coast of Libya on March 15.

The vessel took the 216 rescued refugees and migrants to the Sicilian port of Pozzallo port on March 17, where the ship was seized.

Complications in the operation began when the NGO attended to the second boat in distress.

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17. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Libysche Küstenwache bedroht Flüchtlingshelfer mit Waffen“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

Süddeutsche Zeitung | 16.03.2018

  • Eine spanische Hilfsorganisation ist bei der Rettung von Migranten auf dem Mittelmeer nach eigenen Angaben von der libyschen Küstenwache mit Waffen bedroht worden.
  • Die Organisation weigerte sich dennoch die geretteten Menschen an die libyschen Behörden zu übergeben.
  • Der italienische Senator und Menschenrechtsexperte Luigi Manconi nannte den Vorfall eine „Aktion an der Grenze zur Piraterie“.

Bei einem Rettungseinsatz im Mittelmeer ist die spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms nach eigenen Angaben von der libyschen Küstenwache mit Waffen bedroht worden. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls hatte die Organisation mehr als 200 Flüchtlinge an Bord und befand sich in internationalen Gewässern, etwa 120 Kilometer entfernt von der libyschen Küste.

Der Organisation zufolge soll die Küstenwache die Helfer aufgefordert haben, ihnen die Menschen auf ihr Schiff zu übergeben. Als sich die Organisation allerdings weigerte, habe die Küstenwache gedroht zu schießen, erklärte eine Sprecherin der Organisation Proactiva Open Arms. Trotz der Drohung sollen sich die Helfer weiter geweigert haben. Das libysche Schiff zog sich schließlich zurück.

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07. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Spanish firemen fighting migrant smuggling accusations on Lesvos“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Ekathimerini | 07.03.2018

Three Spanish firefighters working with the NGO Proemaid on the eastern Aegean island of Lesvos are looking for support from European Parliament ahead of standing trial on May 7 on charges of migrant smuggling, Euronews reported on Wednesday.

Seville firemen Manuel Blanco, Julio Latorre and Enrique Rodriguez could face up to 10 years in prison if found guilty of charges they say are based on a misunderstanding of their work with the NGO, which has involved rescuing dozens of refugees and migrants attempting the perilous crossing from Turkey into Greece and the European Union.

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21. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Spanische Helfer vor Gericht: Lebensretter oder Straftäter?“ · Kategorien: Griechenland, Spanien · Tags: , , ,

ARD Tagesschau | 21.02.2019

Sie wollten helfen und dabei alle Regeln einhalten – trotzdem stehen spanische Feuerwehrleute in Griechenland vor Gericht, weil sie Flüchtlinge aus dem Meer gerettet haben.

Von Natalia Bachmayer, ARD-Studio Madrid

Im Mai beginnt in Griechenland ein Prozess gegen drei spanische Feuerwehrmänner. Sie sollen Flüchtlingen illegal bei der Einreise nach Griechenland geholfen haben. Werden sie verurteilt, droht ihnen bis zu zehn Jahre Haft.

Bis zuletzt hatten sie geglaubt, dass sich alles in Wohlgefallen auflösen würde. Der gesunde Menschenverstand, sagt Manuel Blanco, hätte den griechischen Ermittlern doch einfach sagen müssen, dass hier keine Menschenhändler am Werk sind. „Dass uns jetzt der Prozess gemacht wird, ist surreal. Wir haben einfach das getan, was wir am besten können: Leben retten. Und wir haben nie einen Cent für unseren Einsatz genommen.“

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20. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Frontière franco-italienne : associations et avocat·e·s se mobilisent pour le respect du droit d’asile et la protection des enfants étrangers · Kategorien: Frankreich, Italien, Schengen Migration · Tags: , ,

[FR] [IT]

Communiqué interassociatif

Lundi 19 février 2018

Pendant deux jours, les 17 et 18 février, des associations et des avocats sont intervenus à la frontière entre la France et l’Italie pour permettre aux personnes se présentant à la frontière française d’exercer leurs droits, conformément à ce que prévoient le droit français, le droit européen et le droit international.

Les représentants d’associations françaises mais également italiennes, ainsi que des avocats exerçant en France comme en Italie (venant de Nice, Lyon, Paris, Toulouse, Milan, Gênes et Turin), ont observé la situation à la frontière et assisté des personnes illégalement refoulées de France, pour qu’elles fassent valoir leurs droits devant le tribunal administratif de Nice. Ce dernier a été saisi de 20 cas de refoulements d’enfants non-accompagnés. […]

19. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Ungarn: „Flüchtlingshilfe gilt als feindlicher Akt“ · Kategorien: Ungarn · Tags:

NZZ | 19.02.2018

Mit dem «Stop Soros»-Gesetzespaket will Ungarns Regierung die Arbeit von Menschenrechtsorganisationen unterbinden.

Meret Baumann, Budapest

«Sie können unsere Organisation zerstören, aber nicht unseren Willen», sagt Zoltan Somogyvari. Es klingt kämpferisch und ernüchtert zugleich. Der Anwalt arbeitet für das ungarische Helsinki-Komitee, eine Nichtregierungsorganisation (NGO), die seit bald 30 Jahren verletzlichen Personen Rechtsbeistand leistet. Und er ist erfolgreich. Vor einem Jahr hiess der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Strassburg eine Klage Somogyvaris und seiner Kollegen gut, wonach Ungarn zwei Asylsuchende aus Bangladesh im Herbst 2015 zu Unrecht 23 Tage lang in der Transitzone an der serbischen Grenze festgehalten hatte. Faktisch habe es sich dabei um einen Freiheitsentzug ohne rechtliche Grundlage gehandelt, entschied das Gericht. Ungarn wurde zu einer Entschädigung von 20 000 Euro verurteilt, die Regierung legte allerdings Berufung ein.

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