07. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Seenotretter in Bedrängnis“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

nd | 06.04.2018

Rom übergibt mehr Kontrolle an die libysche Küstenwache

Von Sebastian Bähr

Ostersamstag, der dritte Einsatztag in Folge. Bereits 253 Geflüchtete befinden sich an Bord der »Aquarius«, dem Rettungsschiff der Organisation »SOS Mediterranee«. Erneut meldet sich die italienische Seenotleitstelle und informiert die Crew, dass ein weiteres Schlauchboot zu kentern droht. Auch die libysche Küstenwache sei auf dem Weg, sie koordiniere die »Rettung«. Als die »Aquarius« eintrifft, ist von den Libyern nichts zu sehen, dafür zählt man in dem Schlauchboot 129 Geflüchtete, darunter Schwangere, Kinder und ein Baby. Die Crew verteilt Rettungswesten, nimmt Kontakt mit der Küstenwache auf. Diese erklärt: 39 schutzbedürftige Menschen dürfen von der »Aquarius« gerettet werden – der Rest müsse zurück nach Libyen, so »SOS Mediterranee«.

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02. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „SOS MEDITERRANEE ruft Europäische Behörden dazu auf, den Einsatz der libyschen Küstenwache in internationalen Gewässern zu klären“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

SOS Mediterranee | 01.04.2018

Nach der Beschlagnahmung des spanischen NGO-Schiffs von Pro Activa Open Arms durch italienische Behörden letzte Woche war die von SOS MEDITERRANEE und Ärzte ohne Grenzen betriebene Aquarius zwischenzeitlich das einzige zivile Rettungsschiff im Mittelmeer. Die Bedingungen, unter denen die Rettungseinsätze im Mittelmeer derzeit stattfinden, werden jedoch immer komplizierter. Rettungsorganisationen sind zunehmend gezwungen, über die Evakuierung von Menschen in Seenot in einer angespannten Sicherheitslage und von Fall zu Fall zu verhandeln. Immer weniger Rettungsschiffe sind im Einsatz und gleichzeitig verzögern sich die Rettungen, wodurch Menschenleben in Gefahr gebracht werden.

90 Flüchtende von libyscher Küstenwache abgefangen

Nachdem die Aquarius am Gründonnerstag und Karfreitag in zwei Einsätzen bereits 253 Flüchtende aus Seenot gerettet und an Bord genommen hatte, durften am Ostersamstag in einem dritten Einsatz von insgesamt 129 Menschen nur 39 Personen – darunter schwangere Frauen, Kinder und Verletzte – auf die Aquarius gebracht werden. Die Rettung der restlichen 90 Menschen von dem heillos überbesetzten Schlauchboot beanspruchte die libysche Küstenwache für sich. Die Menschen wurden nach Libyen zurückgebracht, wo internationale Menschenrechtsstandards nachweislich nicht eingehalten werden.

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02. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Migranti, dopo la Open Arms anche la nave Aquarius costretta ad affrontare il “coordinamento” libico · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

Yesterday 31-03-2018 the SaR Aquarius of the NGO SOS Mediterranee was called by the MRCC Rome, for an urgent SaR activity in the central mediterranean. Later MRCC called again, and withdrawed the order, giving the SaR order to the so-called Libyan Coastguard. Arriving at the refugees in sea, Aquarius could save only 39 people. The Libyans took back 90 boat-people to Libya.

It seems that the Italian Navy intervened in the coordination of this SaR activity, with military orders to the MRCC in Rome. For the SaR activists, a clear message to the MRCC should be done: a SaR order to NGO ships cannot be withdrawned, promoting illegal Italo-Libyan push-back-actions.

Il Fatto Quotidiano | 01.04.2018

Dopo il caso della nave di Proactiva, finita sotto sequestro a Pozzallo, ieri l’imbarcazione Sos Mediterranèe si è trovata nella stessa situazione, rendendo evidente quella che sembra ormai una prassi: una volta sul posto le navi vengono affidate al controllo di Tripoli che chiede loro di „restituire“ i migranti

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01. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „How Italy’s NGO Boat Seizure Exposes Europe’s Dangerous Policy at Sea“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

Refugees Deeply | 27.03.2018

Italy’s seizure of an NGO rescue ship has refocused attention on how Europe outsourced control of the central Mediterranean to the Libyan Coast Guard. Amnesty International’s Matteo de Bellis examines the legal and humanitarian issues at stake.

Watching 93 emaciated refugees and migrants disembark from a Spanish NGO ship in the Italian port of Pozzallo earlier this month, the town’s mayor said they reminded him of “a scene from the concentration camps.”

They had boarded a boat bound for Europe, only to find themselves stranded at sea. One of them, a 21-year-old man called Segen, died a day later. However, his fellow travelers are receiving much-needed assistance, thanks to the brave actions of their rescuers aboard an NGO ship, the Proactiva Open Arms. The following week, that ship was itself making headlines.

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01. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Grenzübertritt sorgt für Verstimmung zwischen Italien und Frankreich“ · Kategorien: Frankreich, Italien, Schengen Migration · Tags: ,

Spiegel Online | 31.03.2018

Zwei französische Polizisten haben die italienische Grenze übertreten und einen Mann auf Drogen testen lassen. Der Zwischenfall löste eine Diskussion um Territorialfragen aus.

Ein Zwischenfall an der italienisch-französischen Grenze sorgt für diplomatische Verstimmungen zwischen den beiden EU-Ländern. Frankreichs Botschafter sei einbestellt worden, um zu erklären, warum französische Grenzpolizisten in eine Ambulanz für Migranten auf italienischem Gebiet eingedrungen seien, hieß es am Samstag aus dem Außenministerium in Rom.

Die Einrichtung im Grenzbahnhof Bardonecchia wird von der Hilfsorganisation „Rainbow for Africa“ betrieben. Sie unterstützt damit Migranten, die sich über die Alpen auf den Weg nach Frankreich machen.

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29. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Migranti, la rivolta delle Ong: „Non ci fermeranno, altre navi in campo“ · Kategorien: Italien · Tags: ,

Proactiva und Sea-Eye lassen sich von den italienischen Behörden nicht stoppen. Mit neuen Schiffen wollen sie die Rettung der Boat People im Mittelmeer fortsetzen.

La Repubblica | 29.03.2018

Dopo la convalida del sequestro della Open Arms, la Proactiva sta cercando un’altra imbarcazione. E i tedeschi della Sea-eye scendono in mare con un nuovo mezzo

di Alessandra Ziniti

„Non ci fermiamo e stiamo già cercando un’altra nave, così come non abbiamo mai pensato di riconsegnare le persone ai libici“.
Riccardo Gatti, direttore operativo della Ong spagnola ‚Proactiva Open Arms, conferma l’intenzione di non abbandonare i soccorsi in mare dopo la convalida del sequestro della nave ferma al porto di Pozzallo ormai da dieci giorni in attesa che sugli atti si pronunci ora il giudice di Ragusa al quale sono stati inviati gli atti dopo che il gip di Catania ha dichiarato l’incompetenza della Direzione distrettuale antimafia vista l’insussistenza del reato di associazione per delinquere ipotizzato dal procuratore Carmelo Zuccaro nei confronti del comandante e della capomissione della nave.  „La nostra colpa – ha ribadito Gatti – è stata di non aver consegnato alla Guardia costiera libica che ci minacciava donne e bambini che sarebbero stati riportati nell’inferno in Libia“.

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28. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Ermittlungsrichter lässt Vorwurf der kriminellen Vereinigung fallen, Pro Activa Schiff bleibt beschlagnahmt · Kategorien: Italien · Tags: , , ,

Il Fatto Quotidiano | 27.03.2018

Migranti, giudice: “Nave Open Arms resta sequestrata ma non sussiste associazione a delinquere”

Il gip di Catania Nunzio Sarpietro ha accolto la richiesta della procura distrettuale di Catania e ritiene che sussista soltanto quello di immigrazione clandestina

Il reato ipotizzato per la ong ProActiva Open Arms era quello di associazione per delinquere finalizzata all’immigrazione clandestina. Perché secondo l’accusa c’era la volontà di portare via mare i migranti in Italia anche violando legge e accordi internazionali. Ma il gip di Catania Nunzio Sarpietro ha accolto la richiesta della procura distrettuale di Catania: ha confermato il sequestro della nave della ong spagnola, che era arrivata a Pozzallo lo scorso 17 marzo con 215 migranti a bordo, ma si è dichiarato incompetente ritenendo non sussistere il reato di associazione per delinquere ma soltanto quello di immigrazione clandestina a carico di Ana Isabel Montes, capo missione della ong e Marc Reig Creus, comandante dell’imbarcazione.

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27. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge auf Lesbos: Traumatisiert und oft suizidgefährdet“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

ARD Tagesschau | 27.03.2018

Die Flüchtlinge im Camp Moria auf Lesbos haben oft Schlimmes erlebt. Die meisten von ihnen gelten als traumatisiert. Viele sind suizidgefährdet – auch weil sie die Abschiebung fürchten.

Von Michael Lehmann, ARD-Studio Athen

Viereinhalbtausend Menschen leben im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos hinter Stacheldraht. Die Anlage ist weiter heillos überfüllt. Drumrum wachsen frühlingsgrünes Gras, Blumenwiesen und Olivenbäume – im Lager warten die Menschen zusammengepfercht oft seit Monaten in Wohncontainern und Zelten auf ihr Asylverfahren. Es gibt nur wenige Duschen, zu wenige Toiletten. Die Versorgung ist miserabel für die Geflüchteten.

Gewalt und enormer psychischer Druck sind Alltag in Moria. Frust entlädt sich vor allem unter jungen Männern regelmäßig. Monika Gattinger Holboeck arbeitet als Psychologin und Psychotherapeutin im Team von „Ärzte ohne Grenzen“. Sie trifft auf Geflüchtete, die versucht haben, sich selbst umzubringen. Manchmal sind es zehn oder gar 15 Fälle täglich, sagt sie.

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25. März 2018 · Kommentare deaktiviert für ‘My crew saved 218 migrants from drowning – so why are we the enemy?’ · Kategorien: Italien · Tags: ,

The Guardian | 24.03.2018

Captain Marc Reig’s ship is stuck in a Sicilian port, and a hostage to Italy’s resurgent right, as charities become a target for their role in rescuing refugees

Lorenzo Tondo in Pozzallo

Captain Marc Reig does not look like a man at the centre of a storm. But that is what he is, despite the fact that his ship, the migrant-rescue boat the Open Arms, is safely moored in the pretty port of Pozzallo in southern Sicily, its peace disturbed only by the waves gently lapping against its hull.

When the ship, operated by the Spanish charity Proactiva Open Arms, lifted 218 desperate migrants from the leaky raft on which they had been trying to cross the rough seas of the Mediterranean last week, it seemed like a routine operation. In the last three years, more than 5,000 migrants have crossed the Mediterranean onboard the ship run by the NGO, which patrols an area outside Libyan waters. But what happened next was anything but routine. As the ship docked in Pozzallo, dozens of police closed in.

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23. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Un relator de la ONU denuncia que incautar barcos de rescate como el Open Arms garantiza muertes „intolerables“ · Kategorien: Italien · Tags: , , ,

eldiario.es | 22.03.2018

  • En un informe presentado al Consejo de Derechos Humanos, que finaliza este viernes, Michel Forst ha alertado de los ataques „sin precedentes“ contra quienes defienden los derechos de migrantes y refugiados
  • „Se ha detenido y acusado de contrabando de personas a defensores que han salido al mar para rescatar y se les han embargado sus embarcaciones“, aseguró antes de la retención del barco de Proactiva Open Arms en Italia
  • Los principales obstáculos que enfrentan estos activistas son las dificultades de acceso a las zonas fronterizas y la criminalización de su labor, según Forst

Icíar Gutiérrez

„Nos movió un niño, Aylan, a hacer todo esto“. El equipo de Proactiva Open Arms lo ha dejado claro varias veces: su labor surgió de esa foto del cuerpo sin vida de un niño refugiado en una playa turca. Desde este domingo, tras casi dos años y medio salvando vidas en el Mediterráneo, las autoridades italianas retienen uno de sus barcos e investigan a su equipo por un posible delito de tráfico de personas tras no entregar a un grupo de migrantes rescatados a una patrulla libia.

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