23. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Berlin: We’ll Come United – Foto · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

© Adrienne Gerhäuser, Version Berlin

17. September 2017 · Kommentare deaktiviert für WelcomeUnited: Anti-Rassismus-Parade in Berlin · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

nd | 17.09.2017

Während im Wahlkampf über Geflüchtete geredet wird als wären es Zahlen, haben diese schon längst eine Stimme gefunden. 10.000 Menschen zeigten in Berlin die einzige Möglichkeit, wie es weitergehen kann: Gemeinsam.

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rbb | 16.09.2017

„Tausende demonstrieren gegen verschärftes Asylrecht“

Gegen Rassismus und Asylrechtsverschärfung, für Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung – mehr als 10.000 Menschen sind am Samstag durch Berlin gezogen. Die meisten kamen zu einer Demo gegen härtere Asylgesetze.

Rund 7.500 Menschen, darunter viele Flüchtlinge, Migranten und linke Gruppen aus ganz Deutschland, sind laut Veranstalterangaben am Samstag mit einer „antirassistischen Parade“ durch Berlin gezogen. Unter dem Motto „We’ll Come United“ zogen die Demonstranten durch das Regierungsviertel zum Kreuzberger Oranienplatz. Mit der Parade sollte eine Woche vor der Bundestagswahl denjenigen eine laute Stimme gegeben werden, die sonst nicht gehört werden, erklärten die Veranstalter.

Um 13 Uhr war das „Welcome-United“-Bündnis gegen Asylrechtsverschärfung am Bundesinnenministerium losgezogen. „30 Busse mit Geflüchteten aus der ganzen Republik sind zur Demo gekommen. Wir rechnen mit vielen tausend Teilnehmern“, hatte ein Sprecher am Samstagmittag erklärt. Bis auf wenige Störer blieb es ruhig.

Bleiberecht für alle und legale Fluchtwege

Die Parade hatte 19 Motivwagen zu Themen wie Dublin II, Bildung, Seenotrettung, Frauen, der Situation von Roma oder der Lage in Afghanistan. Gefordert wurden unter anderem ein Bleiberecht für alle, ein Abschiebstopp, bezahlbarer Wohnraum und legale Fluchtwege nach Europa. Die Veranstalter sprachen von etwa 7.500 Teilnehmern, die Polizei von weit mehr als 5.000.

Nach einer Zwischenkundgebung am Berliner Lustgarten für sexuelle Selbstbestimmung wurde der Abschluss auf dem Oranienplatz mit einem Konzert gefeiert. Veranstalter der Demonstration waren unter anderem die Hilfsorganisation medico International, Attac Deutschland, der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV) und viele Flüchtlingsräte aus den Bundesländern. Die Seenotretter-Organisation Sea Watch begleitete die Parade mit einem großen Schlauchboot auf der Spree.

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Am Samstag ist ein friedlicher Demonstrationszug durch Berlins Zentrum gezogen. Die Teilnehmer protestierten eine Woche vor den Bundestagswahlen gegen Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie und Sexismus. Hinter der Parade „WelcomeUnited“ steckt eine offene Initiative aus sozialen, antirassistischen und politischen Netzwerken.

16. September 2017 · Kommentare deaktiviert für ‘Justice Will Set Us Free’: Migrants in Italy Fight Labor Exploitation · Kategorien: Italien · Tags: , , ,

News Deeply | 12.09.2017

As Italy struggles to provide its migrants with the resources and support they need, refugees are increasingly vulnerable to being exploited. Now migrants are joining activist groups and using their personal experiences to help others fight for fair treatment.

Daniela Sala

Starting point of the demonstration in Caserta on June 17, 2017. Daniela Sala

CASERTA, Italy – “Kalifoo ground is like a supermarket: Masters pass by and choose the workers,” said Osman, a 33-year-old undocumented migrant in Italy.

Most of the African migrants at the Ex Canapificio social center in Caserta, in southwestern Italy, refer to the places they gather to find work as “kalifoo ground” – slave squares– and their employers as masters.

Kalifoo, meaning “slaves,” is the Libyan word for day-workers. When migrants from Ghana arrived in this part of Italy 20 years ago, local working conditions reminded them of Libya.

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14. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tanzen für Willkommenskultur“ · Kategorien: Deutschland, Termine · Tags:

nd | 14.09.2017

Zu einer antirassistischen Parade werden am Sonnabend 15 000 Teilnehmer erwartet

»Wir werden uns nicht daran gewöhnen, was vor unseren Augen passiert«, heißt es im Aufruf für die »Welcome United«-Parade. Sie findet eine Woche vor den Bundestagswahlen in Berlin statt. »Tod und Leid« herrsche auf den Fluchtrouten, und täglich würden hier Menschen »beleidigt, bespuckt und geschlagen«. Dennoch gebe es Hoffnung, sagt Newroz Duman, die die Parade mitorganisiert und bei Jugend ohne Rassismus (JoR) aktiv ist. »In den kleinsten Dörfern gibt es Willkommensinitiativen, die sich zum großen Teil 2015 gegründet haben. Täglich melden sich Ehrenamtliche bei uns, die Rat brauchen, aber viele dieser Gruppen sind nicht sichtbar.«

Allein aus dem Rhein-Main-Gebiet sollen acht Busse nach Berlin zur Parade kommen, aus insgesamt 20 Städten sollen Menschen anreisen. Viele hätten vor zwei Jahren, zur Hochzeit der Zuzugszahlen, angefangen, sich ehrenamtlich für Flüchtlinge zu engagieren, sagt Duman.

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13. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Wieder Afghanen aus Deutschland abgeschoben“ · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

DW | 12.09.2017

Mehrere Monate lang waren Abschiebungen nach Afghanistan ausgesetzt. Nun ist Wahlkampf – und mehrere Afghanen mussten Deutschland verlassen. Am Flughafen protestierten Menschenrechtler gegen „Abschiebungen in den Tod“.

Die Demonstranten am Düsseldorfer Flughafen meinen: „Afghanistan ist nicht sicher“

Es war die erste Sammelabschiebung seit Mai – und dem verheerenden Anschlag auf die deutsche Botschaft in Kabul. Damals hatte die Bundesregierung entschieden: Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber nach Afghanistan werden ausgesetzt. Nun ist erstmals wieder eine Maschine vom Düsseldorfer Flughafen aus nach Kabul geflogen. Nach Angaben des Flüchtlingsrates NRW sollten mindestens zwölf Menschen von Düsseldorf aus abgeschoben werden. Ein Sprecher des afghanischen Flüchtlingsministeriums sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass insgesamt elf abgelehnte Asylbewerber den Flug angetreten hätten, aber zunächst nur acht aus dem Flugzeug gebracht worden seien. Weitere Angaben wurden in Kabul nicht gemacht.

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08. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Buses of Hope – Protestanreise für Geflüchtete · Kategorien: Termine, Video · Tags:

Buses of Hope

16. September – Antirassistische Parade / commUNITY-Carnival in Berlin

 

01. September 2017 · Kommentare deaktiviert für AntiRa Kompass – Newsletter Nr. 62, September 2017 · Kategorien: Deutschland, Termine · Tags:

[Dt]

+++ Ab 2.9. lokal bis transnational: Start für We`ll Come United +++ Ab 7.9. von München bis Berlin: Rundreise durch 8 Städte zu Alltagskämpfen auf der Balkanroute +++ 8.-10.9. in Bielefeld: No-Stress-Refugees Conference +++ 9.9. in München, Bochum, Hanau: lokal-regionale Demos für We`ll Come United +++ 16.9. in Berlin: Große We`ll Come United Parade +++ 22.-24.9. in Berlin: Women* Breaking Borders – Konferenz von Women in Exile +++ Proteste gegen Afghanistan Abschiebungen von Schweden bis Österreich +++ Roma Antidiscrimination Network +++ Eskalation im zentralen Mittelmeer +++ „Still Moving Europe“ – neue Broschüre zur Balkanroute +++ Lesehinweise bordermonitoring.eu: „Geschichte des formalisierten Korridors“ und „Europas Grenzen“ +++ Rückblicke: G20 Proteste in Hamburg; Demo gegen Dublin-Abschiebungen in München +++ Ausblick: 6.-8.10. in Leipzig: Konferenz zu Migration, Entwicklung, Ökologischer Krise; Wanderausstellung „Yallah!? Über die Balkanroute“ +++

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31. August 2017 · Kommentare deaktiviert für Marokko 1932 – 1973 – 2017 · Kategorien: Marokko · Tags:

Zum islamischen Fest Aid Al Adha im Jahr 1973 hat der marokkanische Staat unter König Hassan II. 16 Gefangene erschiessen lassen und eine mörderische Welle über Linke, neue Eliten und die bäuerliche Bevölkerung in einem linken Guerilla-Fokus im Mittleren Atlas folgen lassen. In den frühen 1970er Jahren war die marokkanische Linke bereits transnationalisiert, sie hatte Rückzugsgebiete, Unterstützungen und Ausbildungsorte in Spanien, Frankreich, Belgien, Libyen sowie Palästina. Die Repression 1973 erfolgte in Mittäterschaft der französischen Regierung.

Aus derselben Region im Mittleren Atlas war Anfang der 1930er Jahre der wichtigste bewaffnete Aufstand gegen den französischen Kolonialismus erfolgt. 2017 waren fast alle Jugendlichen der Anschläge in Barcelona und Umgebung mit Herkunftsfamilien aus eben dieser Region im Mittleren Atlas verwandtschaftlich verbunden. Größtenteils waren sie dort geboren, sind aber allesamt in Spanien aufgewachsen.

Diese Region im Mittleren Atlas gehört noch heute zum ärmsten Gebiet Marokkos. In den 2000er Jahren bildeten sich dort Protestbewegungen gegen die ausserordentlich hohe Kindersterblichkeit und gegen das Sterbenlassen im Mittelmeer. Die Gegend zwischen dem Mittleren Atlas und der Stadt Khouribga wurde damals wegen der zahlreichen Tode von Harragas aus der Region das „Dreieck des Todes“ genannt. Die politische Linke hat auch dort fast alles Terrain verloren.

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31. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Never again without a home“. 15k people parade in Rome · Kategorien: Italien · Tags:

DINAMOpress | 29.08.2017

An impressive demonstration marched through the streets of Rome in answer to last weeks’ evictions. Refugees and Italians marching side by side for the right to a house, dignity and for an open and supportive city. The institutions are postponing a negotiating table and the refugees remain in a permanent sit-in near to Piazza Venezia.

When the long snake-shaped parade narrowed its way down Via Cavour, the perception of the impressiveness of the protest becomes clear to everyone: at least 15 thousand people, maybe even more. On the lead, the Eritreans and Ethiopians evicted from the building in Via Curtatone and protagonists of fraught days of struggle and resistance. Many women, both on the first row and on the microphone. A little further back, the wide segment of the housing movement led by the banner “Housing struggle has no borders”. Following, the squatted social centres, the associations, the RomeDecides network, the organized migrant workers of the USB union and a wide number of supportive people who, from all over the city, decided to participate to the march and show solidarity to the homeless. By the end of the rally, even a Franciscan monk in his tunic has been spotted and cheered from the microphone.

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31. August 2017 · Kommentare deaktiviert für Lesvos : A group of 50 Afghan refugees occupied Lesvos’ historic Sappho Square · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

No Border Kitchen Lesvos | 30.08.2017

  • Afghan asylum seekers‘ occupation of Sappho Square in Lesvos ends
  • Authorities promise to resolve all cases within two days, or face further action
  • The protesters faced violent night-time attack and abuse from an off-duty Moria prison guard

On Wednesday 28 August, a group of 50 Afghan refugees occupied Lesvos’ historic Sappho Square, saying they will never return to Moria prison camp. After three days of struggle, police have promised to meet their demands by issuing their asylum decisions within two days.

The protesters have faced threats and harassment from the Greek police, and violence and abuse from off-duty Moria prison guards, but vowed they would not leave until they are given a decision on their asylum cases or transferred to Athens.

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