19. September 2012 · Kommentare deaktiviert für UK: Blockade Abschiebeknast – um Abschiebung zu verhindern · Kategorien: andere Länder · Tags: , ,

Immigration Detention Centre blockaded

The UK is set to deport dozens of Tamil asylum seekers to Sri Lanka from the UK on 19th September, disregarding clear evidence of torture on return and the outcries of the Tamil community and human rights groups. Injunctions have been granted in the High Court last night, stopping some removals, and others are expected today.

Meanwhile, activists have started a blockade of Colnbrook Immigration Removal Centre, to prevent detainees being taken to the airport. At least one activist is locked on underneath one of the coaches.

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19. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch Flüchtlinge – Soliparty in Berlin 24.09.2012 · Kategorien: Deutschland · Tags:

Am kommenden Montag, 24.9. ab 20 Uhr, gibt es in Berlin eine Soliparty für den Refugee-March, der gegenwärtig auf dem Weg nach Berlin ist.

Wir laden Euch alle dazu ein!!!!
„Gut-am-Montag Special“ im Möbel Olfe am Kotti, Reichenberger Str. 177, Kreuzberg
**Infos zum Flüchtlingsmarsch *** Essen gegen Spende *** danach Party mit DJ Tigre (HipHop) und DJ Banni (femme po & r’n’b)

In ihrer jüngsten Erklärung schreiben die protestierenden Flüchtlinge u.a.:

Wir kämpfen für die Verwirklichung einer auf Gerechtigkeit und Freiheit basierten Welt.
Wir, die streikenden und protestierenden Flüchtlinge in Deutschland, die einen 6-monatigen Kampf hinter sich haben, und uns aktuell in einem Protestmarsch von mehreren Hundert Kilometern befinden, geben bekannt:

  • Wir werden Abschiebungen abschaffen, weil wir überzeugt sind, dass der Lebensort eines Menschen allein auf seinem individuellen Willen und  seiner individuellen Entscheidung beruht und nicht auf die politisch-wirtschaftlichen Verhältnisse der Mächte, die Freiheit und Gerechtigkeit in ihren internationalen Schaufenster täglich zur Schau stellen.
  • Wir durchbrachen den eingekreisten Bewegungsradius der Residenzpflicht und unterlassen keine Tat, um ihn praktisch abzuschaffen, weil wir überzeugt sind, dass Bewegungsfreiheit eine der elementarsten Menschenrechte ist.
  • Wir verweigern das erzwungene Leben in den Isolationslagern für Flüchtlinge und die Philosophie einer solchen elenden Erfindung. Das erzwungene Leben in den Isolationslagern gleicht Folter. Wir können nicht mehr Zeuge der tragischen Folgen vom Leben der Menschen in solchen Unterkünften sein

 

17. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Straßenblockaden und Beschlagnahme von Regierungsfahrzeugen · Kategorien: Tunesien · Tags:

Rund um das tunesische Städtchen Sidi Bouzid spitzt sich seit einer Woche der soziale Kampf wieder zu. Seit 7 Tagen sind die wichtigsten Überlandstraßen und Bahngleise durch Sit-Ins blockiert. Mittlerweile haben die DemonstrantInnen 17 LKWs und 4 PKWs der regionalen Staatsverwaltung beschlagnahmt. Sie fordern Beschäftigungs- und Entwicklungsgelder sowie den Ausbau der Infrastruktur für ihre Region. Die Polizei hat die Sit-In-DemonstrantInnen mehrfach angegriffen, konnte die regionale Protest-Blockade aber nicht auflösen.

Bericht der offiziösen Nachrichtenagentur am 17.09.2012:

http://www.tap.info.tn/fr/fr/component/content/article/378-actualite/32956-sidi-bouzid-augmentation-du-nombre-des-vehicules-administratifs-saisis-par-des-protestataires.html

16. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch Flüchtlinge: Erfurt · Kategorien: Deutschland · Tags:

Ankündigung: Flüchtlingsprotestmarsch am 18.09.2012 in Erfurt beim Thüringer Landtag

Break the Residenzpflicht Obligation!

Die Isolation durchbrechen: Bewegungsfreiheit für Alle

Flüchtlingsprotestmarsch erreicht Thüringen, Aktionstag am Dienstag in Erfurt

Wir rufen alle Menschen, Flüchtlinge und Einheimische, in Deutschland dazu auf, sich dem Protestmarsch anzuschließen, um mit der Isolation und den kolonialen Apartheid-Gesetzen zu brechen. Weiterlesen »

13. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch Flüchtlinge: Düsseldorf! · Kategorien: Deutschland · Tags:

United against Isolation!

Solidarität mit dem Protestmarsch der Flüchtlinge von Würzburg nach Berlin!

Kundgebung am Samstag, 15. September, 15.00 Uhr Düsseldorf Hauptbahnhof

Am 19. März 2012 begannen Flüchtlinge in Würzburg eine neue Ära des Protestes gegen die für sie geltenden unmenschlichen Lebensbedingungen und das miserable Asylrecht in Deutschland. Ihre Forderungen lauten unter anderem:

• Abschaffung aller Flüchtlingslager in Deutschland

• Abschaffung der Abschiebegesetze – Abschiebung ist unmenschlich und dient nur den politischen und ökonomischen Interessen der Mächtigen

• Abschaffung der Residenzpflicht Weiterlesen »

11. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Streik und Unruhen wegen Boat-people Sterben · Kategorien: Italien, Tunesien · Tags: , , ,

In dem tunesischen Ort El Fahs sowie vor dem tunesischen Außenministerium kam es am 09. und 10.09.2012 es zu Streiks und Unruhen. Sie brannten 3 Polizeistationen und das Büro der Regierungspartei En-Nahda nieder, dabei hielten sie die Fotos ihrer ertrunkenen Angehörigen hoch. Alle Betriebe standen am 10.09.2012 in El Fahs still. Die Streikenden und DemonstrantInnen sind aufgebracht wegen der Untätigkeit der Regierungen. Trotz Notrufs und trotz der Präsenz von Schiffen und sogar einem Flugzeug in der Todeszone kam die Hilfe für 79 Boat-people zu spät, unter ihnen waren Frauen und Kinder.

Nouvelle publication sur anthropologie du présent:

Naufrage de Lampedusa : grève et émeute à الفحص El Fahs – 10 septembre 2012

by Alain Bertho

Tunisie – Grève générale à El Fahs en réaction à la lenteur dans la …

Tunisie: El Fahs paralysée par une grève générale

Tunisie – Nuit de violences à El fahs ?

Tunisie: Des habitants d’El Fahs protestent contre le manque d …

Cliquer pour visualiser le diaporama.

10. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch Flüchtlinge: Filme · Kategorien: Deutschland · Tags: , , ,

Video: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/

Proteste von Flüchtlingen in Deutschland – ZDF-Heute ZDF mediathek

Dieses Boot ist nicht voll!

Quelle: http://www.jungewelt.de/2012/09-08/015.php

In Würzburg beginnt am Samstag ein 600-Kilometer-Marsch gegen die Residenzpflicht. Es gibt einen Dokfilm dazu

Von Lena Schiefler

»Bis ich sterbe« (aus dem Film)

»Über euer scheiß Mittelmeer käm’ ich, wenn ich ein Turnschuh wär’. Oder als Flachbildscheiß – ich hätte wenigstens ’n Preis«, sang Schorsch Kamerun im Juni 2006 auf dem »Lenin«-Album der Goldenen Zitronen. Damals begann die noch relativ junge EU-Agentur Frontex mit ihrer »Operation Hera II«, bei der bis zum Jahresende »3887 illegale Einwanderer in 57 Cayucos (kleine Fischerboote) in der Nähe der afrikanischen Küste abgefangen und umgelenkt wurden« (Frontex-»Tätigkeitsbericht 2006«).
Innerhalb der EU sichert Frontex seit 2005 die Grenzen durch Sammelabschiebungen. Sonderflüge mit Zwischenstopps in einer wechselnden Zahl von EU-Mitgliedsländern werden organisiert und durchgeführt. Vor dem Hauptgebäude der Agentur in Warschau weht die weiße Fahne mit dem Firmenlogo (grüne Linie, blauer Kreis) über den Wörtern »Freiheit, Sicherheit, Gerechtigkeit« direkt neben der EU-Flagge.
In einem dieser Frontex-Horrorflüge zu landen, droht Asylsuchenden in Deutschland etwa, wenn sie den zugewiesenen Landkreis verlassen. Solange ihr Asylantrag bearbeitet wird, verstoßen sie damit gegen das Residenzpflichtgesetz. Genauso streng ist es ihnen verboten, zu arbeiten oder einen Beruf zu erlernen. Viele verbringen vor ihrer Abschiebung Jahre in Sammelunterkünften. Oft sind das leerstehende Wohnsiedlungen in ländlichen Regionen, manche erinnern unweigerlich an Deportationslager. Die Zimmer bestehen aus Betten. Von den Wänden blättert die Farbe. Dutzende müssen sich eine Toilette teilen, wobei sich vor allem Frauen nachts kaum auf die unbewachten Flure trauen.
Isoliert vom Rest der Welt, haben diese Menschen Heimweh, Depressionen, Zukunftsangst, aber viele denken wie der Kameruner Cornelius Yufanyi im Dokfilm »Residenzpflicht« (2012): »Diese Folter wird in mir sein, bis ich sterbe. Bis ich sterbe, werde ich alles dafür tun, um dieses Gesetz abzuschaffen.«
Später in diesem Film der Regisseurin Denise Garcia Bergt ist es auf der Spree in Berlin-Mitte lebendiger als sonst. An einem Touristendampfer hängen »Stop Schily’s Racist Law«-Banner. Afrikaner rufen an Deck: »Dieses Boot ist nicht voll«. Der Kapitän bittet sie unter Deck. Polizisten konfiszieren Banner und Megaphone. Die gut gelaunten Afrikaner skandieren weiter: »Dieses Boot ist nicht voll!« Mit jeweils zwei Dutzend Asylsuchenden (unter Deck) und Polizisten (an Deck) schippert der Kahn am Bundesinnenministerium in Moabit vorbei.
Regisseurin Bergt, gebürtige Brasilianerin, vermittelt Asylpolitik und Alltagsrassismus vor allem in Perspektiven von Einwanderern. Eine Heldin des Films, die Kamerunerin Florence Sissako, verbrachte mehr als sechs Jahre in einem Übergangswohnheim in Hennigsdorf. Dieser Ort vereint die Ödnis maroder Plattenbauten mit Urwaldcharme. Berlin ist wenige Kilometer entfernt, eine Bushaltestelle direkt vor der Tür des Heims. Aber Sissako bekam keinen Urlaubsschein, um in Berlin zur Schule zu gehen: »Der Mann sagte: Sie haben nicht das Recht, auf eine Schule zu gehen. Und ich sagte: Doch. Die Schule ist durch die EU und den Senat von Berlin finanziert und nicht durch den Landkreis Oberhavel, und mein Transport ist auch durch die Schule bezahlt. Ich koste sie keinen Cent.« Da besorgte der Beamte Ausreisedokumente bei der Botschaft. »Ich war auf Abschiebung!« Als die kamerunischen Behörden die »Rückführung« der Republikflüchtigen nicht finanzieren wollten, ließ der Beamte Sissako nicht verhaften, sondern alle zwei Wochen vorstellig werden. Beim sechsten Mal genehmigte er den Sprachkurs. Die Willkür ist Prinzip. So sollen Asylsuchende abgeschreckt werden.
Cornelius Yufanyi ist vor fünf Jahren aus Kamerun gekommen. Für eine von ihm mitorganisierte Demo gegen die Residenzpflicht bekam er keinen Urlaubsschein ausgestellt. Für die Teilnahme wurde er schließlich zu einer Geldstrafe verurteilt. Anwalt Ulrich von Klinggräff, der ihn vertreten hat, erklärt, Behörden seien mit selbstbewußten Asylsuchenden hoffnungslos überfordert: »An dem Prozeß wollten wir klarmachen, daß eine Ausländerbehörde gar nicht umgehen kann mit einem Fall wie Cornelius Yufanyi, der sich sein Recht auf politische Meinungsfreiheit einfach nimmt und dafür einsteht. Da ist mit komplett rechtswidrigen Mittel vorgegangen worden.« Wie bei Oury Jalloh aus Sierra Leone, der 2005 unter ungeklärten Umständen in der Zelle eines Dessauer Polizeireviers verbrannte, nachdem er betrunken einige Frauen belästigt haben soll. Niemals hätte der 21jährige in diese Zelle gesperrt werden dürfen, sagt Klinggräff: »Wenn man so einen alkoholisierten Menschen festnimmt, hat man natürlich die Pflicht, ihn komplett zu überwachen und alles zu tun, damit es nicht zu Gesundheitsgefährdungen kommt. Nach meiner Auffassung wäre es sogar verboten gewesen, Jalloh festzunehmen. Ihn sofort in ein Krankenhaus zu bringen, wäre die einzige sinnvolle Sache gewesen. Es ist nicht zu verstehen, weshalb er verhaftet wurde. Es ist nicht zu verstehen, wie ein Arzt einen Mann in diesem Zustand für ›gewahrsamstauglich‹ halten konnte.«
Brandenburg hat die Residenzpflicht vor zwei Jahren mit einigen anderen Ländern gelockert. Befürchtungen des Innenministeriums wie »verstärktes Untertauchen, Zunahme von Straftaten, Verzögerung von Asylverfahren mangels Erreichbarkeit« haben sich als haltlos herausgestellt. Seit Juli können Bundesländer nun untereinander vereinbaren, daß die Flüchtlinge das jeweils andere Land bereisen dürfen; der Willkür ihrer Sachbearbeiter bleiben sie weiter ausgesetzt.
Nach dem Suizid des iranischen Flüchtlings Mohammad Rahsepar Anfang des Jahres in einem Lager in Würzburg campierten Flüchtlinge dort monatelang in der Innenstadt, traten in Hungerstreiks, forderten die Abschaffung der Residenzpflicht und einen Abschiebestopp. Am heutigen Samstag nachmittag beginnen diese Flüchtlinge auf dem Marktplatz in Würzburg nach einer Kundgebung einen Protestmarsch. 600 Kilometer über Thüringen und Sachsen-Anhalt nach Berlin. Denise Garcia Bergt bestätigte am Freitag, daß ein Protagonist ihres Films, Osaren Igbinoba, an dem Marsch teilnehmen wird. Im Film erklärt dieser freundliche, ältere Mann aus Nigeria: »Die Leute sollen wirklich sehen, daß wir nicht nur hierbleiben wollen, sondern mit ihnen zusammen das System bekämpfen.«

»Residenzpflicht«, Regie: Denise Garcia Bergt, D 2012, 71 min, residenzpflichtdoc.com

In Würzburg haben sich Flüchtlinge und deutsche Unterstützer zu einem Protestmarsch nach Berlin aufgemacht. Sie wollen bessere Asylbedingungen erreichen. Video sehen

Quelle: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/

Protest der Flüchtlinge

Quelle: http://www.tivi.de/fernsehen/logo/

Flüchtlinge vor einem Wohnheim in München.

In Würzburg hat sich eine Gruppe von Menschen auf den Weg nach Berlin gemacht – zu Fuß. Aber wieso wollen sie mehr als 400 Kilometern zurücklegen? Die Teilnehmer der Aktion sind sogenannte Flüchtlinge, die aus ihren Heimatländern nach Deutschland geflohen sind. Sie wollen Politiker und Menschen auf ihre Situation in Deutschland aufmerksam machen.
In Deutschland bleiben
Die Flüchtlinge, die an der Aktion teilnehmen, sind sogenannte Asylbewerber. Das heißt, sie möchten die Erlaubnis haben in Deutschland zu leben. Doch erst einmal muss entschieden werden, ob ein Flüchtling diese Erlaubnis bekommt. Und das kann manchmal ganz schön lange dauern. Warum das so ist und wie die Flüchtlinge leben bis entschieden ist, ob sie bleiben dürfen, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.

Contact :
Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migrantinnen Wittenberg
Flüchtlingsinitiative Wittenberg
The Voice Refugee Forum Wittenberg
Raguhner str.99
06772 Gräfenhainichen OT Möhlau
Tel: +4917699321843
e-mail: fluchtmohlau@googlemail.com, fluchtlingsinitiativewittenberg@yahoo.com
http:refugeeinitiativewittenberg.blogspot.com, www.thecaravan.org, www.thevoiceforum.org

Bankverbindung: Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer: 4030780800
Bankleitzahl: 43060967
GLS Gemeinschaftsbank eG Stichwort: flüchtwittenberg
Support the struggle!

10. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Tote Boat-people: „25 Heiraten und 50 Beerdigungen“ · Kategorien: Tunesien · Tags: , ,

In den letzten Tagen formiert sich in Tunesien erstmals über die sozialen Medien und Leserbriefseiten eine offene Protestbewegung gegen das Schweigen zu den toten Boat-People. Am 06.09.2012 sind vor Lampedusa zwischen 50 und 100 TunesierInnen ertrunken, unter ihnen Frauen, Kinder, Babys. Die tunesische Regierung schweigt bislang.

Stattdessen gab es eine regierungsbesuchte Massenveranstaltung mit 25 kollektiv veranstalteten Heiratsfeiern. In Anlehnung an den Film „Vier Heiraten und eine Beerdigung“ kursiert nun ein Protest über facebook und andere Medien: „25 Heiraten und 50 Beerdigungen“. In Leserbriefen fragt man sich empört, warum kein landesweiter Trauertag abgehalten wird.

 

 

 

 

 

 

 

http://www.businessnews.com.tn/Tunisie-%E2%80%93-Indignations-face-au-silence-du-gouvernement-sur-le-drame-de-Lampedusa,520,33310,3

09. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Tunis: Kampf um besetztes Neubau-Viertel · Kategorien: Tunesien · Tags: ,

Polizei und Nationalgarde hat am 06.09.2012 bei Tunis gewaltsam ein Neubau-Viertel geräumt. Sogar Panzerwagen wurden eingesetzt. Die BesetzerInnen wehrten sich mit Barrikaden, Steinwürfen und Molotov-Cocktails.

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09. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch Flüchtlinge: Streik-Camps in Berlin · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

„We will rise“ – Strike Tent Berlin

Anlässlich des heute gestarteten „Flüchtlingsmarsch“ von Würzburg nach Berlin veröffentlichen wir heute ein Kurzportrait über den Aufbau des Streik-Camps in Berlin

Videolink: http://youtu.be/nFMMD61u3gE

Am 3. August 2012 startete auf dem Heinrichplatz in Berlin-Kreuzberg das Protestzelt der Flüchtlinge aus Berlin und Brandenburg. In einer Erklärung heißt es:
„Viele Menschen in Lagerunterkünften und Aktivisten in Solidarität sind in diese Kampf mit eingestiegen und unterstützen die Forderungen:
– Stoppt alle Abschiebungen (jede Abschiebung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit
– Schließung aller Lagerunterkünfte (Wir entscheiden Wo und unter welchen Bedingungen wir leben wollen)
– Abschaffung der Residenzpflicht! Überall!
– Stoppt die Erniedrigungs-Maschinerie (Essenspakete / Gutscheine statt Bargeld / Arbeitsverbot)

Das Camp reihte sich ein in den „Flüchtlingsstreik“ der Geflüchteten in Würzburg, Regensburg, Düsseldorf, Bamberg und Augsburg. Seitdem kamen Camps in Nürnberg und Passau hinzu.

Weitere Infos
– zum Camp in Berlin:
http://asylstrikeberlin.wordpress.com/
http://www.karawane-berlin.org/

– zum Marsch der Geflüchteten:
http://www.refugeetentaction.net/
https://linksunten.indymedia.org/de/node/66320

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