10. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch der Flüchtlinge – Interviews · Kategorien: Deutschland · Tags:

Videoatonale interviewt Teilnehmer des Flüchtlingsmarsches von Würzburg nach Berlin:

http://youtu.be/zk5y6q-1O0U

10. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch der Flüchtlinge: Presse Brandenburg · Kategorien: Deutschland · Tags:

Unten eine kleine Auswahl aus dem Pressespiegel zu den Stationen des Protesmarsches in Brandenburg.

Das Memorandum, mit dem die Brandenburger Flüchtlingsselbstorganisationen im Vorfeld der Demonstration am 5.10. ihre Forderungen dem Präsidenten des Landtags von Brandenburg, Gunter Fritsch übergeben haben, ist hier zu finden: http://womeninexile.blogsport.de/2012/10/05/gleiche-rechte-fuer-alle-brandenburger-fluechtlinge-in-solidaritaet-mit-dem-refugee-protest-march-to-berlin/

Weitere Informationen, unter anderem die ‚gemeinsame Pressemitteilung der Fuß- und der Busgruppe des Protestmarsches der Flüchtlinge‘ auf unserer Homepage: http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/ .

Und nach der Demo ist immer auch vor der Demo:

Am Samstag den 13.10.2012 um 15°° beginnt die große Demonstration vom Aktionscamp der Flüchtlinge auf dem Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg zum Bundestag. Weiterlesen »

10. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch der Flüchtlinge: Demo 13.10.2012, Berlin · Kategorien: Deutschland · Tags:
Hier ein kurzer Mobiclip für den Refugeemarch am Samstag
08. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Sidi Bouzid – Gouverneur abgesetzt, Bauarbeiter blockieren die Straßen · Kategorien: Tunesien · Tags: ,

Die NZZ meldete am 06.10.2012: „Verwaltung in Sidi Bouzid gestürmt (dapd) · Hunderte Personen haben am Freitag den Verwaltungssitz in der tunesischen Stadt Sidi Bouzid gestürmt, in der vor knapp zwei Jahren die Protestwelle des Arabischen Frühlings begann. Die Beamten flohen vor der aufgebrachten Menge, die später von der Polizei mit Tränengas und Warnschüssen zurückgedrängt wurde. Die Demonstranten forderten die Freilassung von Menschen, die bei früheren Protestkundgebungen festgenommen worden waren.“ Kurz danach wurde der Gouverneur abgesetzt. Aber der Protest geht weiter. Inzwischen sperren die Bauarbeiter, die schon mehrmals die Stadt mit Barrikaden lahmgelegt haben, die Überlandstraßen. Ihr Lohn wird nicht vollständig ausgezahlt.

28. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Proteste gegen Verhaftungen in Region Sidi Bouzid · Kategorien: Tunesien · Tags:

Arrestation de 30 personnes à El Omrane et sit-in de protestation devant le gouvernorat de Sidi Bouzid


Plusieurs composantes de la société civile ont décidé d’organiser une manifestation, ce vendredi devant le siège du gouvernorat de Sidi Bouzid au lendemain d’une nuit agitée dans  la localité d’El Omrane au cours de laquelle 30 personnes ont été arrêtées suite aux affrontements entre sit-inneurs et les forces de l’ordre.

Parmi les personnes arrêtées figurent deux femmes et Abdessalem Hidaoui membre du syndicat de l’enseignement secondaire, a indiqué à TunisieNumerique Lazhar Gharbi porte-parole du Front du 17  Décembre.

La manifestation de ce vendredi 28 septembre à laquelle participent des syndicalistes, des juristes, des membres du front du 17 décembre, des membres du comité de défense de la révolution, vise à dénoncer les incidents de jeudi soir lors de l’intervention des forces de sécurité pour lever le sit-in organisé par les habitants de la localité d’El Omrane.

Selon Lazhar Gharbi le syndicat de l’enseignement secondaire a décrété une grève au niveau local pour ce vendredi, affirmant que tous les établissements de la délégation de Bouzaïane ont été fermés.

28. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch Flüchtlinge: Potsdam · Kategorien: Deutschland · Tags:

Flüchtlingsprotestmarsch kommt nach Potsdam / Demo 5.10.

27. September 2012

Am 4. Oktober kommt der Protest­marsch von Flüchtlin­gen aus Bayern in Potsdam an – auf ihrem Weg dorthin, wo die Gesetze, die sie knechten, ge­macht werden. Wir wollen diesen ent­schlos­senen Kämp­fer.innen einen würdigen Empfang bereiten.

Do 4.10. 16.00 Flüchtlingsheim Schlaatz An der alten Zauche 2 b

Begrüßung und Volksküche, anschließend gemeinsamer Gang zum Freiland

Do 4.10. 20.00 Freiland e.V. F.-Engels-Str. 22

Vokü und Bericht vom Marsch

Fr 5.10. 11.00 Freiland e.V. F.-Engels-Str. 22

Demo zur Glienecker Brücke, dort Begrüßung durch Berliner Aktivist.innen

Hier die Route der Demo. Vielleicht machen wir noch eine Zwischenkundgebung unter dem Brauhausberg (Landtag).
27. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch Flüchtlinge Hamburg 29.09.2012 · Kategorien: Deutschland · Tags:

Presseerklärung, 27.Sept. 2012

Einladung zur Kundgebung

Solidarität mit dem Flüchtlingsprotestmarsch von Würzburg nach Berlin

Kundgebung in Hamburg am Samstag, dem 29. September 2012, Hauptbahnhof/Glockengießerwall um13.30Uhr

Ausgelöst durch den Tod des iranischen Asylbewerbers Mohammad Rahsepar in einem Würzburger Flüchtlingslager hatten Flüchtlinge im März 2012 in der Würzburger Innenstadt ein Protestcamp errichtet und waren in den Hungerstreik getreten, um auf ihre verzweifelte Lage aufmerksam zu machen. Flüchtlinge aus neun Städten folgten ihrem Beispiel.

Die nunmehr sechsmonatigen Proteste gipfeln jetzt in einem gemeinsamen Protestmarsch nach Berlin. Seit dem 08. September haben sich Flüchtlingsaktivisten auf zwei Routen von Würzburg nach Berlin aufgemacht, wo sie ca. Anfang Oktober eintreffen wollen.

Ihre Forderungen sind u.a.:

  • Abschaffung der Residenzpflicht
  • Abschaffung der Abschiebegesetze
  • Abschaffung aller Flüchtlingslager

In einem mehrsprachigen Aufruf rufen die Organisator_innen zu ihrem Protest auf:

„Wir werden keine Gesetze respektieren, die uns nicht als Menschen respektieren. Die streikenden Flüchtlinge in ganz Deutschland, die einen starken und koordinierten gemeinsamen Protest begonnen haben, haben beschlossen am 8.September eine neue Aktion zu starten: Ab diesem Tag werden Asylsuchende auf 2 verschiedenen Routen nach Berlin marschieren, um dort der deutschen Regierung zu zeigen, dass auf jede Anwendung des unmenschlichen Abschiebegesetzes eine Reaktion der Bewegung folgen wird. Die Flüchtlinge werden lauter schreien denn je, sie werden ihren Kampf weiterführen, bis die Lager mit ihren katastrophalen Bedingungen geschlossen werden. Mit der Versammlung in Berlin werden die Flüchtlinge aktiv gegen die diskriminierende Residenzpflicht verstoßen, die sie zwingt, sich in einem bestimmten Bereich aufzuhalten.“

In einem Statement vom 17.09. erklären die Flüchtlinge außerdem:

„Für uns existiert kein Blatt im Gesetzbuch. Durch unsere Anwesenheit beweisen wir wieviele Fehler in den Gesetzen enthalten sind. Gesetze, die uns einst in einem anderen Land zur Flucht gezwungen haben und uns hier nun bis in den Tod langsam zermürben, in dem unser Menschsein ignoriert wird …

Wir haben die Flüchtlingslager verlassen und die Essenspakete boykottiert. Wir haben die Gutscheine ignoriert und die Plätze der Städte besetzt. Die Hungerstreiks haben unsere Kraft unter Beweis gestellt. …

Wir kämpfen gegen die menschenverachtenden Gesetze, die uns an den Rand der Gesellschaft drängen und uns kriminalisieren. … Wir verstehen uns in erster Linie als Menschen, dann als Bürger_innen.“

Wir schließen uns den Forderungen der Flüchtlinge an und rufen zur Unterstützung des Protestmarsches auf!

Auch in Hamburg wird die ausgrenzende Praxis und Gesetzgebung gegen geflüchtete Menschen deutlich: Hamburg lagert die Erstaufnahme nach Nostorf-Horst in Mecklenburg-Vorpommern aus. Viele Flüchtlinge werden direkt von dort in ihre Länder abgeschoben.

Hamburg ist verantwortlich für viele Abschiebungen von Roma in Hunger, Elend und rassistische Diskriminierung. Von der Residenzpflicht sind Hamburger Flüchtlinge ebenfalls betroffen sowie diejenigen, die sich „unerlaubt“ in der Stadt aufhalten, weil es für Menschen in den Lagern weitab von Städten und unter unmenschlichen Bedingungen nicht auszuhalten ist und sie damit aktiv Widerstand gegen die Residenzpflicht leisten.

Einladung zum Gespräch

Die Flüchtlinge der westlichen Marschroute (Bustour) besuchen am Samstag auch Hamburg und werden hier nachmittags an der Kundgebung teilnehmen. Wir laden Sie, Journalistinnen und Journalisten, herzlich ein, mit den protestierenden Flüchtlingen zu sprechen!

Kontakte hier:

Während des Protestmarsches und der Bustour sind die Pressekontakte wie folgt:

Der Pressekontakt für alle Fragen den Protestmarsch betreffend:

Media.refugeeprotest@gmail.com

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel.:017698340806

Der Pressekontakt für alle Fragen die Bustour betreffend:

Media.refugeeprotest@gmail.com

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel.:017679837911

 

 

Für den Flüchtlingsrat Hamburg:

Hermann Hardt

Tel.(FR):040 – 431587,Mobil:0176 – 69383271

 

27. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingslager Calais: Massenverhaftung und Zuspitzung · Kategorien: Frankreich · Tags:

URGENT APPEAL: blankets, sleeping bags, tents, waterproofs, warm clothes etc. desperately needed as the police keep destroying everything. The manhunt continues, under the pouring rain. Complete list of materials needed and contacts below.

Chiara

26.09.12: Eviction of Salam followed by mass road block next to the port. Lighthouse area also evicted. Mass arrests.

Pictures to come…

Yesterday morning at 6am many many police – PAF and CRS – arrived at the place of food distribution and kicked everybody out in the rain. A lot of people were arrested, around 50 people, and everyone was not allowed to take their blankets or sleeping bags with them (which had just been distributed two days before by Medicin du Monde) though they were able to take some personal bags.

People were released throughout the day – though not everybody, some still remain in the detention centre.

After the food distrobution by Salam at 6pm more blankets were distributed. Many people from the associations gathered in the distribution place and it was decided together by many communities that they wanted to make a road block in protest to the eviction that morning.

It was very beautiful to see, maybe 100 people or less sat and stood in the road to the port and blocked traffic. Plastic sheeting was brought and people made makeshift tents over the road. Cardboard sheets were written on with slogans like “where are our human rights?” and “we are not criminals!”.

Chanting and singing and dancing made the atmosphere a bit like a surreal party. There were many police – Nationale, PAF, BAC – who stood and watched for a couple of hours at a distance, directing traffic. A huge storm came over the demonstrators with thunder and lighting and terrible rain – people held out in the road in the rain until it was totally dark before dispersing to find places to sleep.

This morning at 6.30am the police came again in HUGE numbers. PAF and CRS. They evicted the area outside of the food distribution and arrested everyone. They were not very violent but really unpleasant.. They woke people by cutting the tents from over their heads and stamping on the plastic, with people sleeping inside. It was very cold and the CRS found it amusing that so many people were shivering and wrapping themselves in blankets.

The translator they brought with them did not speak Pashto or Dari – only Arabic. 95% of the people arrested were Afghan and so the woman walking round screaming in Arabic that everybody must go to the police station to show their papers and could take there bags, was not understood.

In the police station people were divided into language groups, Pashto/Dari/Farsi/Arabic/Urdu and put into cells. The police were calling the porta-cabin where most of their cells are, “la maison Afghanistan”.

We are unsure at the moment how many people are left inside – but it seems most are released. The last person from “la maison Afghanistan” was released today but we are still not sure about the other police cells.

It seems somewhat like a bad joke here at the moment. With the constant rain and now what seems to be becoming an eviction trend the days are very long and uncomfortable. We desperately need more tents/sleeping bags/blankets/waterproof coats etc.
For more information, photos, updates to come:

http://calaismigrantsolidarity.wordpress.com/

What we need:
Tents, tarpaulin, blankets, sleeping bags, men’s clothes: jackets, jumpers, trousers,  T shirts M/S, hats, scarves, gloves, underwear, socks, men’s shoes– we need lots of them.
Books – in any and all languages. Especially, English, French, Italian, Arabic, Pashto, Farsi, Tigrinya, Amharic and Greek. Language dictionaries would be really really cool, and really well used. (We have many in German and Swedish already so don’t need any more!)
Games – card games, board games, dominoes etc..
Tools/bike equipment – the bike workshop space is good but could be excellent. We need tools and other equipment and as usual more bikes and trailers.
Phone chargers and English sim cards (Lyca and O2)

– Also we are in DESPERATE need of cameras… We are missing so much potential footage that could be used against the police.

And if you have any spare time we would love to see you because we have a massive shortage of activists but so much to do!!

Contact :

00 33 6 45 46 59 86 (from outside France)

06 45 46 59 86 (from inside France)

Email: calais_solidarity@riseup.net

27. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Sidi Bouzid – Verhaftungen · Kategorien: Tunesien · Tags:

Seit zwei Wochen halten im Raum von Sidi Bouzid im tunesischen Landesinneren Proteste in Form von Straßenblockaden an. Die Überlandstraße Sfax-Gafsa ist dadurch gesperrt. Am 26.09.2012 hat die Polizei 13 Blockierer verhaftet, aber die Straßenblockaden gehen weiter.

http://www.tap.info.tn/fr/fr/component/content/article/378-actualite/33518-sidi-bouzid-arrestation-de-13-personnes-suite-au-blocage-dune-route.html

 

27. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Madrid 25.09.2012 · Kategorien: Spanien · Tags:

„So friedlich wie am Wochenende in Portugal blieb es in der spanischen Hauptstadt am späten Dienstag nicht, wo ebenfalls friedlich das Parlament belagert werden sollte. Schon im Vorfeld hatte die konservative Regierung die Stimmung enorm angeheizt. Sie hatte so getan, als müsse das Parlament vor Putschisten verteidigt werden, weil Empörte dazu aufgerufen hatten, am 25. September den Kongress einzukreisen. Die Vizeministerpräsidentin Soraya Sáenz de Santamaría hatte erklärt: „Das letzte Mal als der Kongress eingekreist und eingenommen wurde, war bei einem Staatsstreich.““

Vollständiger Text:

http://www.heise.de/tp/artikel/37/37707/1.html

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