31. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsprotest Calais: „Never been in Calais a situation so catastrophic“ · Kategorien: Frankreich · Tags:

[français ci-dessous / französisch unten]

Materials are very much needed, and money to buy. We need lots of tarpaulin, lots of blankets, sleeping bags, tents, camping mattresses, men’s clothes such as jackets, trousers, jumpers – dark colours preferred, tracksuit bottoms, T-shirts M/S, underwear, socks, hats, scarves, gloves, waterproofs, bags and small rucksacks, men’s shoes. Women’s and children’s clothes are not needed. Formal clothes not needed, only sporty.

Weiterlesen »

31. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsprotest Brandenburger Tor – Faustschläge und Tritte · Kategorien: Deutschland · Tags:

Faustschläge und Tritte am Brandenburger Tor

‚Die Polizei ist in der Nacht zum Mittwoch erneut gegen die Proteste von Flüchtlinge vor dem Brandenburger Tor vorgegangen. Mehrere dort Demonstrierende wurden vorübergehend festgenommen, weil sie versucht hatten, die Polizei daran zu hindern, den hungerstreikenden Flüchtlingen erneut Schlafsäcke wegzunehmen. Dabei sei es zu Rangeleien gekommen, unterschiedlichen Berichten zufolge sind dabei auch Menschen durch Faustschläge und Tritte von Beamten verletzt worden. „Die Auflagen müssen erfüllt werden, sonst haben wir da eine Zeltstadt“, wird eine Polizeisprecherin von einer Nachrichtenagentur zitiert.‘
ND-Bericht vom 31.10.2012
http://www.neues-deutschland.de/artikel/802864.faustschlaege-und-tritte-am-brandenburger-tor.html

31. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für „Schickt mich zurück nach Somalia, aber nicht nach Italien!“ · Kategorien: Deutschland, Italien, Libyen · Tags: , ,

Zeit online 30.10.2012

Flüchtlinge „Schickt mich zurück nach Somalia, aber nicht nach Italien!“

In Somalia war Mustaf Harun Journalist, bis er vor den Islamisten fliehen musste. Die wahre Hölle aber erlebte er erst als Flüchtling in Europa.

Mustaf Harun vor dem Reichstag in Berlin

„Können Sie bitte die Kamera für mich bedienen?“, fragt Mustaf Harun und stellt sich lächelnd vor das Brandenburger Tor in Berlin. Mit professioneller Moderatorenmimik beginnt der junge Journalist, auf Somali etwas über die Geschichte der Bundesrepublik zu erzählen. Die kleine Amateur-Kamera folgt ihm.

Später wird er seinen Beitrag auf das Portal des somalischen Senders Universal TV hochladen.“

Vollständiger Text:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-10/asylbewerber-berlin-deutschland-fluechtlinge/

31. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsprotest: Kommendes Wochenende dezentrale Aktionen · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Weekend of decentralized actions in Solidarity for the Hungerstrikers in Berlin  2nd Nov until 5th Nov.

A good idea to support the fighting refugees in Berlin even from other cities. Please take part and document your actions, every documented action can give strength to the fighting refugees!

[DT]

Es wurde ein dezentrales Aktionswochenende für die Hungerstreikenden in Berlin ausgerufen. Denkt euch Aktionen aus und dokumentiert diese, eine gute Idee, der Unterstützung auch aus anderen Städten!

Weiterlesen »

31. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsprotest Brandenburger Tor, Hungerstreik · Kategorien: Deutschland · Tags:

taz 30.10.2012

http://www.taz.de/Hungerstreik-fortgesetzt/!104606/

Hungerstreik fortgesetzt

Plötzlich ist Renate Künast da

Seit Tagen verharren Flüchtlinge auf dem Pariser Platz im Hungerstreik – fest entschlossen trotz Kälte und Gängelung durch die Polizei. Eine Nahaufnahme.

von Julia Amberger

Es ist ein trostloser Anblick, der sich Passanten am Brandenburger Tor bietet: Vor dem Wahrzeichen liegt ein Bündel aus Regenschirmen, Eierschachteln, Stofffetzen und vom Regen aufgeweichten Bannern mit der Aufschrift „Stopp Abschiebung“. Unter einem Regenschirm lugen zwei Beine in einer khakifarbener Skihose hervor. „Der Tee ist das Einzige, was uns noch wärmt“, sagt Hamid und zieht die schwarze Mütze ins Gesicht – „Berlin“ steht darauf. Mit verschränkten Armen steht der Iraner vor dem Lumpenhaufen, als wolle er die Menschen hier beschützen, Flüchtlinge aus aller Welt, die wie er nach Berlin marschiert sind, um für einen menschenwürdigen Umgang mit Asylbewerbern zu kämpfen.Bisher ignorieren die Politiker, die ein paar hundert Meter weiter das Land regieren, die Forderungen. Deshalb haben einige der Flüchtlinge am Mittwoch aufgehört zu essen. Die Polizei versucht alles, die von Hunger und Kälte geschwächten Demonstranten zu vertreiben. „Aber wir werden bleiben“, sagt Hamid bestimmt.

Ohne Unterstützer wäre das nicht möglich: Bis zu 50 Frauen und Männer sind zeitweise bei den Flüchtlingen versammelt, kochen Tee, tragen Transparente. Wie Steffen Aumüller. Der Student hat die letzten Nächte bei den Flüchtlingen gewacht. „Zwischen zwei und vier Uhr, wenn nur ein paar Partygäste vor dem Brandenburger Tor posieren, dann kommen Polizisten vorbei“, sagt er. „Letzte Nacht haben sie den Demonstranten sogar die Rettungsdecken abgenommen.“

Fisura, 42, auch sie Iranerin, hockt mit angewinkelten Beinen am Lager aus Schirmen und Stofffetzen. Die weiße, viel zu große Strickmütze mit roter Krempe hat sie tief ins feine Gesicht gezogen, ihre Lippen sind rot geschminkt. Auch sie habe seit Mittwoch nicht mehr gegessen, erzählt sie, und nippt an einem Becher Pfefferminztee. „Für die Zukunft meiner Töchter mache ich alles“, sagt Fisura. Als die noch 16 und 18 Jahre alt waren, ist sie mit ihnen geflohen.

Dem Zug angeschlossen

„Wir mussten Hals über Kopf weg“, erzählt die Lehrerin und deutet mit dem Finger eine Schlinge um ihren Hals an: „Meine ältere Tochter wurde bedroht.“ Sie landeten in Kassel, wo sie zweieinhalb Jahre zwischen Dreck und Kartons hausen mussten. „Es gab nur eine Toilette pro Stock, die war ständig verstopft.“ Fisura schüttelt den Kopf. „Ich habe meine Schüler vermisst und meine Familie“, erzählt sie. „Das war unerträglich“. Als der Flüchtlingszug nach Berlin kam, hat sie sich mit ihren Töchtern angeschlossen. Sie hat den Traum noch nicht aufgegeben, in Deutschland ein Leben zu führen, das ihrem Lebensstandard im Iran nahekommt. „Ich wünsche mir, dass meine Tochter ihr Architekturstudium fortführen kann.“ Ihre Augen leuchten. „Und ich möchte wieder in einem warmen Haus schlafen.“

Ein Tourist um die 50, cremefarbener Mantel, die Knöpfe spannen am Bauch, beugt sich über den Haufen an Regenschirmen und Lumpen. Als er Fisuras Blick spürt, schreckt er zurück. „Mein Buchhalter wohnt in einem 800-Einwohner-Dorf“, erzählt der Kaufmann einem der Unterstützer, „da sollen jetzt 500 Asylbewerber aufgenommen werden. Wie soll denn das funktionieren?“ Er schüttelt den Kopf und geht weiter.

Plötzlich ist Renate Künast da. Fisura erkennt die Grünen-Politikerin, springt auf und zerrt vier Männer in Anoraks hoch, die neben ihr vor sich hin gedämmert haben. „Ich bin mit meinen Töchtern geflohen“, ruft sie und streckt ihren Arm hoch. „Meine Töchter sind klug, ich wünsche mir eine gute Zukunft für sie.“ Künast ist von Demonstranten umzingelt. „Deutschland stellt gute Autos und schöne Häuser her, aber wer denkt an uns? Wir sind auch Menschen!“, ruft ein anderer Demonstrant. Die Grüne nickt verständnisvoll: „Das Wichtigste ist für uns, dass Sie protestieren dürfen und Ihre Gesundheit nicht gefährdet ist.“

Hamid schüttelt den Kopf. Dasselbe habe er schon letzte Nacht gehört. Da hatte Mittes Ordnungsstadtrat Carsten Spallek die Demonstranten überreden wollen, in einer Notunterkunft zu übernachten. „Wir hätten den Protest unterbrechen müssen, die Polizei hätte wahrscheinlich auch Schirme und Plakate mitgenommen“, glaubt Hamid. Zwar garantierten die Beamten den Flüchtlingen, am nächsten Morgen zurückkehren zu können. „Aber wir vertrauen ihnen nicht“, so Hamid. „Die Polizei sagt alle 30 Minuten etwas anderes. Die wollen uns loswerden.“ Er richtet sich auf und verschränkt die Arme vor der Brust wie ein Bodyguard. „Lieber sterben wir hier als im Gefängnis.“

31. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsprotest Brandenburger Tor – Material und Petition · Kategorien: Deutschland · Tags:

Zeitungsartikel und Nachrichten über den Flüchtlingsprotestmarsch von Würzburg nach Berlin, über die Aktionen der Flüchtlinge in Berlin und die Reaktionen – zuletzt die Wegnahme der Zelte und wärmenden Utensilien der hungerstreikenden Flüchtlinge am Brandenburger Tor. Hiergegen richtet sich die hier weitergeleitete Petition.

flüchtlingskarawane nach berlin

http://www.change.org/de/Petitionen/dr-christian-hanke-bezirksb%C3%BCrgermeister-berlin-mitte-duldung-der-fl%C3%BCchtlingsproteste-auf-dem-pariser-platz


									
31. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Kompass – AntiRa – Newsletter Nr. 9 – November 2012 · Kategorien: Deutschland · Tags: ,
+++ Protestmarsch-Demo und weitere Aktionen der selbstorganisierten Flüchtlinge in Berlin +++ Urteil im Piratenprozess +++ Rundreise mit Aktivist aus Bamako/Mali +++ Veranstaltung und Treffen gewerkschaftlicher Anlaufstellen in München +++ Protestkult(o)ur/SOS nach Brüssel +++ Gegen die IMK in Rostock +++ Internationale Konferenz in Oldenburg +++ Weitere überregionale und transnationale Termine +++ 2013 – 20 Jahre faktische Abschaffung des Asylrechts… +++

Über 6000 TeilnehmerInnen kamen am 13.10. zur Abschlussdemo in Berlin zusammen, und abgesehen vom Migrationsaktionstag im Rahmen des G-8 in Rostock 2007 gab es seit vielen Jahren keine vergleichbar große Demo für die Rechte der Flüchtlinge in Deutschland. Nur zwei Tage später, am 15.10.,  besetzten AktivistInnen von The Voice die nigerianische Botschaft, um gegen die Kollaboration bei Abschiebungen zu protestieren. Eine mutige Aktion, auf die von der Polizei äußerst repressiv reagiert wurde. Doch das Protestcamp der Flüchtlinge auf dem Oranienplatz in Berlin besteht weiter, auch als Diskussionsraum, um über Formen und nächste Ziele des selbstorganisierten Widerstandes zu beraten. Weiterlesen »

29. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsprotest Wassmannsdorf – Video · Kategorien: Deutschland · Tags:
[Berlin] Refugee Protest Camp: VIDEO Solidarity Action in Lager Waßmannsdorf 27.10

Please spread this video beyond your communities and your neighbourhoods 
for the call to closedown the refugee lagers and camps!!
In Solidarity we remain with protest camp in Berlin.

VIDEO:
http://vimeo.com/52344815

27. Oktober 2012. From the Refugee Protest Camp in Berlin Oranienplatz
starts a solidarity action with the Refugees in the Lager Waßmannsdorf.
The nazi aggression they suffered on October 9th added itself to isolation
and daily fear of deportation the Refugees have to live with. We went
there with the message: You are not alone. Join us on struggle!
29. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Aufruf Wolgast · Kategorien: Deutschland · Tags:

Rassisten Stoppen – Solidarität mit Flüchtlingen!
„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.“ In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kam es zu gelenkten gewalttätigen Übergriffen gegen Jüdinnen und Juden, sowie zu Brandanschlägen auf Synagogen, Betstuben, jüdische Geschäfte, Wohnungen und Friedhöfe.
Etwa 400 Menschen wurden während der Novemberpogrome ermordet, ungefähr 30.000 in Konzentrationslager deportiert.
Diese Tage kennzeichneten den Übergang von Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung zur systematischen Verfolgung und späterem Holocaust im Nationalsozialismus. 74 Jahre danach, am 9. November 2012 ruft der Landesverband der NPD in MV zu einem Fackelmarsch in Wolgast auf. – Das lassen wir nicht zu!

Vollständiger Text des Aufrufs:

Aufruf 9.11. Wolgast

28. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsprotest Berlin: Polizei nimmt Decken und Iso-Matten weg · Kategorien: Deutschland · Tags:
Spiegel Online 28.10.2012

„Flüchtlingsprotest in Berlin Polizei nimmt Demonstranten Decken und Iso-Matten weg

Es war eine kalte Nacht in Berlin – ihre Decken und Isomatten durften die Flüchtlinge und Aktivisten, die vor dem Brandenburger Tor für eine neue Asylpolitik demonstrieren, trotzdem nicht behalten. Die Polizei verteidigt ihr Vorgehen, in sozialen Netzwerken herrscht Empörung über den Einsatz.“

Vollständiger Text:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-in-berlin-polizei-verbietet-decken-und-iso-matten-a-863862.html

siehe auch Bericht vom 26.10.2012:

+++hunger striking asylum seekers in berlin+++

police attacked hunger striking asylum seekers + supporters just for 
holding on to the only warm covers we had (sleeping bags, blankets, matts)!

they didn't even let us use carton to sit on!

police kicked activists out of square infront of brandenburger tor at 
around 7:30am!

+++3 refugees in hunger strike arrested!+++

our solidarity against their repression!

+++demo start 10am brandenburger tor!+++

no justice - no peace

spread the word!

hunger striking asylum seekers in berlin
info number: 01573 81 43 892

Am 26.10.2012 08:55, schrieb Mandana:
laut facebook wurden heute Nacht 2 supporter_innen und 1 refugee
festgenommen! Von den anderen wurden/werden Personalien aufgenommen.

++3 people got arrested at Brandeburger Tor+++

At 1.45 a lot of police came to Brandenburger Tor. They told the
hungerstriking refugees to put away their sleeping bags. The refugees
are on hungerstrike since 24.10 (they only drink water). At 2:00 the
police started to steal their sleeping bags and arrested 3 people. two
activists and one refugee. the refugee is brought to a hospital by the
police because his leg get injured. Right know there are 40 people at
Brandenburger Tor. Even thought the police is away right know, there is
the danger of new attacks. Share this and come around.

++3 Festnahmen am Brandenburger Tor+++

Gegen 01:45 fuhr viel Polizei am Brandenburger Tor auf. Die Polizei
forderte die seit dem 24.10 hungerstreikenden Flüchtlinge (sie nehmen
nur Wasser zu sich) dazu auf innerhalb vo
n 10 Minuten die bis dahin geduldeten Decken und Schlafsäcke zu
entfernen. Bereits am 24.10 baute die Polizei gegen 22 Uhr das Zelt am
Brandenburgert Tor ab. Am 26.10 gegen 02:00 Uhr entriss die Polizei den
ca.30 Anwesenden (davon 20 im hungerstreik) ihre Schlaf- und
Wärmeutensilien. Dabei wurden 3 Personen verhaftet. Darunter 2
Aktivist_innen und 1 Flüchtling. Der Flüchtling befindet sich mit der
Polizei wegen einer Verletzung am Bein/Fuss auf dem Weg ins Krankenhaus.
Derzeit befinden sich ca. 40 Personen am Brandenburger Tor. Die Polizei
hat sich wieder zurrückgezogen, weitere Angriffe sind aber leider nicht
auszuschliesen. Teilt diesen Beitrag und kommt vorbei.
Seite 93 von 104« Erste...102030...9192939495...100...Letzte »