28. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Mehr als 2200 Angriffe auf Flüchtlinge in Deutschland“ · Kategorien: Deutschland, Social Mix · Tags:

DW | 28.02.2018

Exakt 2219 Angriffe und Überfälle auf Flüchtlinge und ihre Unterkünfte sind im vergangenen Jahr in Deutschland registriert worden. Mehr als 300 Menschen wurden dabei verletzt.

2017 wurden nach Angaben des Innenministeriums 1906 Angriffe auf Flüchtlinge und 313 Anschläge sowie Überfälle auf ihre Unterkünfte gezählt. Die Sicherheitsbehörden ermittelten wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung, Volksverhetzung, Hausfriedensbruch, schwere Brandstiftung und Sprengstoffexplosionen, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf eine Antwort des Ministeriums auf eine Parlamentsanfrage der Linkspartei berichten. Die Bundesregierung verurteilte die Angriffe auf das Schärfste.

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26. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland: Menschenrechte SOS“ · Kategorien: Griechenland · Tags: , ,

Telepolis | 26.02.2018

Miese Unterbringung von Flüchtlingen, rassistische Übergriffe in Athen und übermäßige Polizeigewalt gegen Demonstranten

Wassilis Aswestopoulos

Der jüngste Jahresbericht von Amnesty International bescheinigt unzureichende Bedingungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen auf den Inseln, rassistische Übergriffe in Athen und übermäßige Polizeigewalt gegen Demonstranten.

Es betrifft also nicht nur die Flüchtlinge und Immigranten. Auch Haftinsassen haben unter erschwerten Bedingungen zu leiden. In den letzten Wochen kam es regelmäßig zu Todesfällen in Haftanstalten. Dabei betrifft der dramatischste Fall einen jungen Mann, der am 2. Februar an einem entzündeten Zahn verstarb. Der Sechsundzwanzigjährige saß sein viertes Jahr im Gefängnis von Larissa wegen Diebstahl ab.

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25. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Übergriffe auf Syrer in der Türkei nehmen zu“ · Kategorien: Syrien, Türkei · Tags:

Deutschlandfunk | 24.02.2018

Die Türkei nimmt viele syrische Flüchtlinge auf. Die Regierung hat stets die türkische Gastfreundschaft für die muslimischen Brüder betont. Doch immer mehr Hilfsorganisationen beklagen Übergriffe gegen Migranten. Sie berichten von pogromartiger Stimmung gegen Syrer in manchen Großstädten.

Von Gunnar Köhne

Heute lebt er in der Anonymität der Großstadt Istanbul. Doch die Flucht vor dem Bürgerkrieg hierher war für den jungen Syrer, der Mahmut genannt werden will, ein Höllentrip. Den größten Teil der Grenze hat die Türkei mittlerweile mit einer hohen Mauer gesichert. Mahmut schaffte es trotzdem auf die andere Seite und wurde dann mit anderen Flüchtlingen zusammen von türkischen Soldaten verschleppt und bedroht:

„Einer der Soldaten hielt mir sein Gewehr an die Schläfe und forderte mich auf, mein letztes Gebet zu sprechen. Dann ging er zu den anderen und sagte dasselbe. Wir weinten, einer bekam eine Panikattacke und schrie um Vergebung. Nach zehn Minuten zog der Soldat seine Waffe zurück und sagte, das sei bloß ein Scherz gewesen.“

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12. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „A Macerata rinasce un movimento antirazzista“ · Kategorien: Italien · Tags: ,

Macerata könnte zum Ausgangspunkt der Wiederbelebung der antirassistischen Bewegung in Italien werden.

Internazionale | 12.02.2018

Annalisa Camilli

“Black lives matter”, le vite dei neri valgono. La vita di Jennifer, quella di Wilson, quella di Gideon e quella di tutti gli altri. A Macerata una ragazza nera, che se ne sta in disparte dietro allo striscione dei metalmeccanici, ha scritto su un cartoncino bianco questa frase in inglese. Ricalca lo slogan del movimento antirazzista statunitense, nato nel 2013 per denunciare le violenze sistematiche della polizia contro i neri. Come tanti, è venuta a ribadire un principio fondamentale: lo stato moderno nasce dal ripudio della violenza arbitraria di un essere umano su un essere umano. Vale anche per la repubblica italiana.

A Macerata il 10 febbraio qualcuno è venuto semplicemente a dare “un abbraccio collettivo a Wilson Kofi, Omar Fadera, Jennifer Odion, Gideon Azeke, Mahamadou Toure, Festus Omagbon” (come è scritto su uno striscione), cioè a dimostrare solidarietà ai feriti della sparatoria avvenuta il 3 febbraio nella cittadina marchigiana, quando Luca Traini, un estremista di destra di 28 anni, ha impugnato una pistola e si è messo a girare per la città in auto, sparando a caso contro i neri che ha incontrato per strada.

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11. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Da Fermo a Macerata, la vera emergenza è il fascismo“ · Kategorien: Italien · Tags:

Internazionale | 05.02.2018

“Scimmia africana”: così Amedeo Mancini aveva chiamato una giovane nigeriana prima di sferrare un pugno contro il marito, uccidendolo. Succedeva il 5 luglio 2016, meno di due anni fa, vicino al belvedere di Fermo, una cittadina marchigiana a 45 chilometri da Macerata. Per l’omicidio di Emmanuel Chidi Nnamdi, colpevole di aver reagito agli insulti rivolti alla sua compagna Chiniery, Amedeo Mancini, ultrà della Fermana vicino ad ambienti neofascisti, è stato condannato a quattro anni di carcere con il patteggiamento e rimesso in libertà nel maggio del 2017, a nemmeno un anno dall’omicidio.

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11. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Nach dem rassistischen Anschlag in Italien: Tausende demonstrieren in Macerata“ · Kategorien: Italien · Tags: ,

taz | 11.02.2018

Vor einer Woche beschoss ein Neonazi in Macerata sechs Schwarze. Nun demonstrierten bis zu 30.000 Menschen in der italienischen Stadt gegen Rassismus.

MACERATA afp | Eine Woche nach den Schüssen auf afrikanische Migranten in der italienischen Stadt Macerata haben dort zehntausende Menschen gegen Rassismus demonstriert. Die Demonstranten folgten am Samstag dem Aufruf von Nichtregierungsorganisationen, Antifa-Gruppen, Gewerkschaften und linken Parteien. Auch in anderen Städten des Landes wie Mailand fanden Protestkundgebungen statt, in Piacenza kam es dabei zu Ausschreitungen.

Zwischen 10.000 und 30.000 Menschen hätten an der Demonstration in Macerata im Zentrum Italiens teilgenommen, teilten die Organisatoren mit. „Wenn es Arbeitslosigkeit gibt, werft es der Regierung vor, nicht den Migranten“, riefen die Demonstranten. Viele sangen das bekannte Partisanenlied „Bella Ciao“ oder andere antifaschistische Lieder. Zu den Teilnehmern zählten auch viele afrikanische Migranten.

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08. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Schrille Polemik um Migranten in Italien“ · Kategorien: Italien · Tags:

NZZ | 08.02.2018

Nach den Schüssen auf Afrikaner in Macerata wird die Zuwanderung zu einem heissen Wahlkampfthema. Die Wortführer der Rechten überbieten sich gegenseitig mit radikalen Rezepten.

Die Immigration war im italienischen Wahlkampf bisher eher ein Randthema. Nachdem die Regierung in Rom einen Pakt mit Tripolis geschlossen hatte und nur noch wenige Bootsflüchtlinge auf dem Mittelmeer gerettet und nach Italien gebracht worden waren, verlor das Problem vorübergehend an Dringlichkeit. Der Angriff eines Rechtsextremen auf afrikanische Migranten am Wochenende in den Marken hat nun aber doch noch eine Polemik über die Zuwanderung ausgelöst.

Als Erster meldete sich Matteo Salvini zu Wort, der Chef der rechtspopulistischen Lega. Die Invasion, welche die linken Regierungen in den letzten Jahren organisiert und finanziert hätten, habe zu sozialen Zusammenstössen führen müssen, stellte er fest. Wenn seine Partei an die Macht komme, werde er wieder Sicherheit nach Italien bringen.

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04. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Schüsse in Macerata : „Was die Verletzten miteinander verbindet, ist ihre Hautfarbe“ · Kategorien: Italien · Tags:

FAZ | 04.02.2018

Der Verdächtige von Macerata soll das schwere Blutbad aus rassistischen Motiven angerichtet haben. Den Plan fasste er wohl, nachdem er im Radio von einem Mord gehört hatte.

Nach dem Angriff auf Afrikaner im italienischen Macerata ist der Tatverdächtige in ein Gefängnis nach Ancona gebracht worden. Die Staatsanwaltschaft werfe ihm vor, ein schweres Blutbad aus rassistischen Motiven angerichtet zu haben, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag. Nach der Vernehmung durch die Carabinieri sei der 28-Jährige in den frühen Morgenstunden in die Strafvollzugsanstalt gebracht worden. Der Italiener, der im vergangenen Jahr für die ausländerfeindliche Lega Nord auf kommunaler Ebene kandidierte, soll am Samstag auf sechs Afrikaner in der Kleinstadt geschossen haben.

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15. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „How Italy’s far right exploits the migration crisis“ · Kategorien: Italien, Schengen Migration, Social Mix · Tags: ,

Al Jazeera | 15.01.2018

by Patrick Strickland

On a pale January afternoon, 17-year-old Ali* sits around a fading fire at a makeshift refugee transit centre.

Established in 2015, Baobab Experience is now located in a car park surrounded by deserted buildings in the Italian capital. More than 20 evictions have forced the centre to move several times.

When Ali decided to quit Khartoum, the Sudanese capital, for Europe, he was 15 years old. His hopes to study and find work, however, were put on hold when he was trapped in Libya for two years.

With the sun dipping below the horizon, Ali recalls finally arriving on Italy’s southern shores a month ago.

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20. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Wie die Armen und nicht die Armut bekämpft werden“ · Kategorien: Schengen Migration, Social Mix · Tags:

Telepolis | 19.12.2017

Wohnungs- und Obdachlose sind den Angriffen besonders ausgeliefert

Peter Nowak

Hilfe für Wohnungs- und Obdachlose Menschen ist gerade in der kalten Jahreszeit dringend notwendig. Doch nicht überall sind alle Betroffenen willkommen. Der Verein Dresdener Bürger helfen Dresdner Obdachlosen e.V. hat nicht zufällig gleich zweimal den Namen der Stadt im Vereinsnamen. In der Satzung heißt es: „Der Verein Dresdner Bürger helfen Dresdner Obdachlosen und Bedürftigen e.V. unterstützt Dresdner Obdachlose und Bedürftige. Wenn Sie unsere Ziele als Mitglied oder Fördermitglied unterstützen möchten, dann sind Sie herzlich willkommen.“

Ein Reporter der Zeit wollte vom Vereinsgründer wissen, ob auch in Dresden lebende Flüchtlinge Unterstützung bekommen. Der gab darauf keine Antwort. Nach Recherchen der Zeit sind die Gründer des Vereins fest in der rechten Szene und bei Pegida verankert. Es ist nun nicht ungewöhnlich, dass Rechte die heimischen Wohnungs- und Obdachlosen für ihre Propaganda entdecken. Sie werden so gegen Migranten ausgespielt.

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