08. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Schrille Polemik um Migranten in Italien“ · Kategorien: Italien · Tags:

NZZ | 08.02.2018

Nach den Schüssen auf Afrikaner in Macerata wird die Zuwanderung zu einem heissen Wahlkampfthema. Die Wortführer der Rechten überbieten sich gegenseitig mit radikalen Rezepten.

Die Immigration war im italienischen Wahlkampf bisher eher ein Randthema. Nachdem die Regierung in Rom einen Pakt mit Tripolis geschlossen hatte und nur noch wenige Bootsflüchtlinge auf dem Mittelmeer gerettet und nach Italien gebracht worden waren, verlor das Problem vorübergehend an Dringlichkeit. Der Angriff eines Rechtsextremen auf afrikanische Migranten am Wochenende in den Marken hat nun aber doch noch eine Polemik über die Zuwanderung ausgelöst.

Als Erster meldete sich Matteo Salvini zu Wort, der Chef der rechtspopulistischen Lega. Die Invasion, welche die linken Regierungen in den letzten Jahren organisiert und finanziert hätten, habe zu sozialen Zusammenstössen führen müssen, stellte er fest. Wenn seine Partei an die Macht komme, werde er wieder Sicherheit nach Italien bringen.

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04. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Schüsse in Macerata : „Was die Verletzten miteinander verbindet, ist ihre Hautfarbe“ · Kategorien: Italien · Tags:

FAZ | 04.02.2018

Der Verdächtige von Macerata soll das schwere Blutbad aus rassistischen Motiven angerichtet haben. Den Plan fasste er wohl, nachdem er im Radio von einem Mord gehört hatte.

Nach dem Angriff auf Afrikaner im italienischen Macerata ist der Tatverdächtige in ein Gefängnis nach Ancona gebracht worden. Die Staatsanwaltschaft werfe ihm vor, ein schweres Blutbad aus rassistischen Motiven angerichtet zu haben, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag. Nach der Vernehmung durch die Carabinieri sei der 28-Jährige in den frühen Morgenstunden in die Strafvollzugsanstalt gebracht worden. Der Italiener, der im vergangenen Jahr für die ausländerfeindliche Lega Nord auf kommunaler Ebene kandidierte, soll am Samstag auf sechs Afrikaner in der Kleinstadt geschossen haben.

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15. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „How Italy’s far right exploits the migration crisis“ · Kategorien: Italien, Schengen Migration, Social Mix · Tags: ,

Al Jazeera | 15.01.2018

by Patrick Strickland

On a pale January afternoon, 17-year-old Ali* sits around a fading fire at a makeshift refugee transit centre.

Established in 2015, Baobab Experience is now located in a car park surrounded by deserted buildings in the Italian capital. More than 20 evictions have forced the centre to move several times.

When Ali decided to quit Khartoum, the Sudanese capital, for Europe, he was 15 years old. His hopes to study and find work, however, were put on hold when he was trapped in Libya for two years.

With the sun dipping below the horizon, Ali recalls finally arriving on Italy’s southern shores a month ago.

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20. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Wie die Armen und nicht die Armut bekämpft werden“ · Kategorien: Schengen Migration, Social Mix · Tags:

Telepolis | 19.12.2017

Wohnungs- und Obdachlose sind den Angriffen besonders ausgeliefert

Peter Nowak

Hilfe für Wohnungs- und Obdachlose Menschen ist gerade in der kalten Jahreszeit dringend notwendig. Doch nicht überall sind alle Betroffenen willkommen. Der Verein Dresdener Bürger helfen Dresdner Obdachlosen e.V. hat nicht zufällig gleich zweimal den Namen der Stadt im Vereinsnamen. In der Satzung heißt es: „Der Verein Dresdner Bürger helfen Dresdner Obdachlosen und Bedürftigen e.V. unterstützt Dresdner Obdachlose und Bedürftige. Wenn Sie unsere Ziele als Mitglied oder Fördermitglied unterstützen möchten, dann sind Sie herzlich willkommen.“

Ein Reporter der Zeit wollte vom Vereinsgründer wissen, ob auch in Dresden lebende Flüchtlinge Unterstützung bekommen. Der gab darauf keine Antwort. Nach Recherchen der Zeit sind die Gründer des Vereins fest in der rechten Szene und bei Pegida verankert. Es ist nun nicht ungewöhnlich, dass Rechte die heimischen Wohnungs- und Obdachlosen für ihre Propaganda entdecken. Sie werden so gegen Migranten ausgespielt.

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17. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU-Studie: Polizei und Afrikaner – in Österreich keine Erfolgsstory“ · Kategorien: Österreich, Schengen Migration, Social Mix · Tags: ,

derStandard | 17.12.2017

Irene Brickner

In Österreich berichten Migranten überdurchschnittlich häufig, diskriminiert zu werden. Ein Problem sei Ethnic Profiling der Polizei

Wien – Es ist die zweite EU-weite Befragung ihrer Art – und sie stellt Österreich im Vergleich zu anderen Unionsmitgliedstaaten beim Umgang mit Migranten einen wenig schmeichelhaften Befund aus: Laut dem vor wenigen Tagen von der in Wien ansässigen EU-Grundrechteagentur (FRA) veröffentlichten Immigrants and Minorities Integration and Discrimination Survey II (Midis II) sahen sich 42 Prozent der im Lande lebenden Afrikaner aus Staaten südlich der Sahara im Jahr 2015 Benachteiligung und Belästigung ausgesetzt. Fast doppelt so viele wie im Staatendurchschnitt, der bei 24 Prozent liegt. Ähnlich sieht es im Job aus.

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29. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Maroc, Reportage: Ouled Ziane, trois jours après les affrontements entre migrants et habitants · Kategorien: Marokko · Tags: ,

Reportage über das Flüchtlingscamp in Casablanca, das letzten Freitag angegriffen wurde. Malier und Senegalesen, die auf dem Weg zu ihrem Studium nach Europa waren, sind am EU-Zaun von Ceuta und Melilla gescheitert und wurden nach Casablanca abgeschoben. Die Lebensverhältnisse im selbstorganisierten Camp in Casablanca sind unglaublich miserabel. Hinzu kommen die rassistischen Angriffe, die als lebensbedrohliche Gefahr erkannt werden.

Telquel | 28.11.2017

L’incendie d’un de leurs campements à Derb El Kébir (Casablanca), vendredi 24 novembre, a poussé tous les migrants subsahariens du quartier à s’entasser sur un terrain de football, situé devant la gare routière d’Ouled Ziane. Trois jours après le violent épisode, Telquel.ma a passé une après-midi dans le climat tendu de ce camp.

par Thibault Bluy

Des barrières de chantier entourent un petit terre-plein, le long du boulevard de la Croix. Le décor est si banal qu’on croirait à de simples travaux de réaménagement urbain, comme il y en a tant dans la capitale économique. C’est bien là, pourtant, que les flammes ont pris vendredi soir.

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26. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Clashes erupt between Sub-saharan migrants and the inhabitants of a Casablanca neighborhood [Photos and video] · Kategorien: Marokko · Tags:

Yabiladi | 25.11.2017

Sub-Saharan migrants and residents of «Derb El Kebir» neighborhood clashed on Friday night, near Ouled Ziane bus station in Casablanca. The police intervened immediately in the area where the migrants established a squat in a public garden. Details.

Sub-Saharan migrants near Ouled Zian station in Casablanca clashed on Friday night with local residents of «Derb El Kebir» neighborhood. A fire was set off in the area next to the garden controlled by the migrants.

According to local residents, met on scene by Yabiladi, clashes erupted when a young man was attacked by the migrants.

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17. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Asyl in Melilla? Für Schwarze fast unmöglich“ · Kategorien: Afrika, Marokko, Spanien · Tags: ,

DW | 16.11.2017

Die meisten, die in der spanischen Enklave Melilla in Nordafrika Asyl beantragen, sind Syrer, Jemeniten und Algerier. Menschen mit schwarzer Haut sind kaum darunter. Warum? Santiago Saez aus Melilla.

Ein kleines Stück Hoffnung – Hoffnung auf Asyl, ohne die lebensgefährliche Reise auf einem Schleuserboot über das Mittelmeer auf sich nehmen zu müssen – liegt an der Küste von Marokko: Melilla, eine spanische Enklave, 86.000 Einwohner, auf der Fläche einer deutschen Kleinstadt. Doch Hoffnung machen können sich vor allem Geflüchtete aus dem Nahen Osten und Nordafrikaner. Es nach Melilla zu schaffen, ist für niemand einfach, doch für schwarze Menschen fast unmöglich.

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17. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Asylbewerber Oury Jalloh wurde vermutlich in Dessauer Polizeizelle umgebracht · Kategorien: Deutschland · Tags: , , ,

Migazin | 16.11.2017

Foto von Oury Jalloh

Der 2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte Asylbewerber Oury Jalloh wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit getötet. Das geht aus Ermittlungsakten zu dem Fall hervor. Die Staatsanwaltschaft Halle will die Ermittlungen dennoch einstellen.

Mehrere Sachverständige aus den Bereichen Brandschutz, Medizin und Chemie kommen laut Ermittlungsakten, die dem ARD-Magazin Monitor (WDR) vorliegen, mehrheitlich zum dem Schluss, dass ein Tod durch Fremdeinwirkung wahrscheinlicher sei als die lange von den Ermittlungsbehörden verfolgte These einer Selbstanzündung durch den Mann aus Sierra Leone. Das sind die Ergebnisse der jüngsten Gutachten und Brandversuche, die sich detailliert mit der Frage nach dem Ausbruch des Feuers in der Arrestzelle beschäftigen.

Sogar der langjährige Ermittler der Staatsanwaltschaft Dessau, der leitende Oberstaatsanwalt Folker Bittmann, bislang ein Verfechter der Selbsttötungs-Theorie, geht in einem Schreiben vom April dieses Jahres daher von einem begründeten Mordverdacht aus. Er hält es demnach für wahrscheinlich, dass Oury Jalloh bereits vor Ausbruch des Feuers mindestens handlungsunfähig oder sogar schon tot war und mit Brandbeschleuniger besprüht und angezündet worden sei. Oberstaatsanwalt Bittmann benennt in dem Brief sogar konkrete Verdächtige aus den Reihen der Dessauer Polizeibeamten.

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15. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „La surrealista deriva del barco racista“ · Kategorien: Mittelmeer · Tags:

Publico| 14.11.2017

Jairo Vargas

A finales de agosto, la organización europea de extrema derecha Generación Identitaria daba por terminada su misión Defend Europe, una iniciativa xenófoba y que ha puesto en riesgo la vida de cientos de migrantes y refugiados en el Mediterráneo, a los que ha intentado bloquear dificultando las labores de rescate de diferentes ONG que trabajan salvando vidas en la ruta migratoria hacia Europa más mortífera.

La mayoría de la tripulación, jóvenes militantes del grupo xenófobo, desembarcaron en Malta y volvieron a sus respectivos países celebrando el “éxito” de su misión. Han pasado todo el verano dando vueltas por el Mediterráneo, hostigando a las ONG en la zona de rescate (SAR) de las aguas libias e interfiriendo en las señales de radio de los barcos de rescate, a los que pedían que cesaran en sus labores porque colaboraban con el tráfico ilegal de personas.

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