13. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Serbian authorities detain 20 migrants and relocate up to 200 into southern camp“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Mazedonien, Serbien · Tags:

Reuters | 11.04.2017

Serbian authorities have detained 20 migrants in the north of the country while up to another 200 were rounded up and sent to a camp in the south, a government official said on Tuesday.

„Twenty people have been taken in for questioning,“ the official who asked not to be named told Reuters without elaborating further.

He added the other migrants were taken away from in and around Sid in three buses to a camp in Presevo, near the Macedonian border in the south.

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12. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Italienischer Journalist festgenommen“ · Kategorien: Italien, Türkei · Tags:

taz | 11.04.2017

Gabriele del Grande wurde vor der Grenze zu Syrien von der türkischen Polizei in Gewahrsam genommen. Der Grund blieb unklar.

Christian Jakob

Die Türkei hat einen weiteren westlichen Journalisten festgesetzt: Am Montag stoppte die Polizei den Italiener Gabriele del Grande in der Provinz Hatay nahe der Grenze zu Syrien. Das berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Diplomaten in Ankara.
Der Autor und Dokumentarfilmer del Grande war demnach auf dem Weg nach Syrien. Er soll nun nach Italien abgeschoben werden, berichtete die italienische Zeitung LaPresse. Der Grund für die Festnahme des 35-Jährigen blieb unklar. Türkische Medien mutmaßten, del Grande habe womöglich die seit einiger Zeit nötige gesonderte Akkreditierung für die Grenzregion nicht beantragt. Die italienische Regierung forderte seine sofortige Freilassung.

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03. April 2017 · Kommentare deaktiviert für Freedom is not for free! Donate for Ahmed H., one of the Röszke 11! · Kategorien: EU, Ungarn · Tags: ,

In November 2016 Ahmed was sentenced in Hungary to 10 years imprisonment. The news about this harsh verdict spread around the world.

Massive public pressure will be necessary when the verdict will be on trial in the next level court in approximately end of May 2017.

The persecutor is demanding 17,5 years custody and made an appeal.

Furthermore, money is needed: The costs for the court trial rose by now up to 10.000 €.

You can donate here:

Account holder: Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Frankfurt
Catchword: Röszke 11
IBAN: DE24 4306 0967 4007 2383 90
BIC: GENODEM1GLS

Or use our crowdfunding campaign:

www.generosity.com/fundraising/show-trials-in-hungary-help-the-accused

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16. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Ungarn: „Willkommen hinter Stacheldraht“ · Kategorien: Ungarn · Tags: ,

Jungle World | 16.03.2017

Das ungarische Parlament hat die Asylgesetze verschärft, um zukünftig Geflüchtete während ihres Asylverfahrens in »Transitzonen« internieren zu können. Ohnehin gibt es kaum positive Asylbescheide in Ungarn.

BENJAMIN HORVATH

Obwohl die ungarische Regierung im Jahr 2015 angefangen hat, einen Zaun entlang der Grenze zu Serbien und Kroatien zu bauen, passieren weiterhin Geflüchtete auf dem Weg nach Westeuropa das Land. Über Ungarn lässt sich der Schengen-Raum am schnellsten betreten. Über Kroatien und Slowenien birgt die Route topographische Herausforderungen. So bildet die Donau einen großen Teil der serbisch-kroatischen Grenze, Teile des kroatischen Ostslawonien gelten auch zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Kroatien-Kriegs noch als vermint und an der slowenisch-kroatischen Grenze gibt es kaum flaches Gebiet.

Wer illegal nach Ungarn einreist, den erwarten jedoch drei Jahre Gefängnis. Die Beschädigung des Zauns wird mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft. Die Strafen für Schlepper wurden in der Vergangenheit auf bis zu zehn Jahre Haft erhöht, was gerade für freiwillige Fluchthelfer eine Gefahr darstellt.

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15. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Evacuate the camps, not the squats! · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

w2eu | 14.03.2017

Despite appalling conditions in state-run camps, the government is taking repressive measures against refugee squats where specifically vulnerable persons have found refuge since the closure of the Balkan corridor

23,000-30,000 refugees currently still stay under appalling conditions in state-run mass camps in Greece. They live in tents in Moria Hot Spot, in Derveni camp in Northern Greece or Elliniko camp in Athens, in prefabricated houses in Koutsochero (18km out of Larissa City), Malakassa (Attiki) or Skaramangas Dock (Attiki).

Almost the same amount of people – 23,487 refugees – have been transferred mostly over the last months to alternative housing, i.e. in private homes, reception centres, hotels, and in host families co-ordinated and run by NGOs and funded by UNHCR mainly after having suffered in state run camps before.

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15. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Polizei räumt linke Hausprojekte in Athen“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

nd | 14.03.2017

Selbstverwaltete Geflüchtetenunterkunft aufgelöst / Polizei nimmt sieben Aktivisten fest / Linke Szene macht SYRIZA-Regierung verantwortlich

Von John Malamatinas

Mit Protesten in mehreren Städten reagierte die radikale Linke in Griechenland auf die Räumungen von besetzten Projekten am Montag. Im Athener Stadtteil Zografou folgten über 1.000 Demonstranten dem spontanen Aufruf anarchistischer und außerparlamentarischer Gruppen. Es kam zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Demonstranten errichteten mit Barrikaden aus Müllcontainern, zerstörten die Scheiben von Bankfilialen und griffen die Polizeibeamten mit Steinen an. Die Beamten reagierten mit dem Einsatz von Tränengas und Schockgranaten.

Die griechische Polizei hatte am Montag mehrere besetzte Häuser in Athen geräumt. In den frühen Morgenstunden ging sie unter anderem gegen eine selbstverwaltete Flüchtlingsunterkunft im Zentrum Athens vor. Etwa 130 Geflüchtete, darunter Frauen und Kinder, wurden auf die Polizeistation Petrou Ralli gebracht. Der Großteil der Syrer wurde auf die Strasse gesetzt, nachdem ihre Identität aufgenommen wurde. Nur 31 Geflüchtete wurden in den staatlichen Einrichtungen untergebracht. Für die anderen Geflüchteten hatten die Behörden keine Lösung.

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14. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Video: Hungarian police violence at the border · Kategorien: Ungarn, Video · Tags:

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13. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Ungarn: „Sie hetzten ihre Hunde auf uns“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags: , ,

Wiener Zeitung | 12.03.2017

Von Boris Babic und Gregor Mayer, dpa

Budapest/Belgrad. Flüchtlinge und Menschenrechtler beschuldigen Budapest, Asylsuchende brutal zu misshandeln. Das Donauland bestreitet diesbezügliche Berichte kategorisch. Bei der Staatsanwaltschaft treffen aber durchaus Strafanzeigen ein.

Faisal kommt aus Afghanistan, ist erst 16 Jahre alt und sitzt in Serbien fest. Als sogenannter unbegleiteter Minderjähriger ist er auf der Flucht nach Westeuropa. Vor wenigen Tagen scheiterte er an der Sperranlage, die Ungarn im Herbst 2015 an der Grenze zu Serbien errichtet hatte.

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05. März 2017 · Kommentare deaktiviert für The second level court hearing and verdict of the 10 Röszke accused – Protest trial in Budapest · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags: ,

Free The Röszke 11 | 03.03.2017

On February 28th 2017 the second level court hearing against ten of the Röszke 11 – all but Ahmed H., who was sentenced to ten years of prison in a separate trial – was held in Szeged. The only person remaining in Hungarian custody and therefore present at the court hearing was Yamen A. The other nine people have left Hungary some month ago and claimed asylum in other European countries. Albeit two of them left Europe under the “voluntary return” act due to the immense pressure imposed on them and the threat to deport them back to Hungary under the Dublin Regulation.

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27. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Pressemitteilung anlässlich des Revisionsverfahrens Ungarn gegen Yamen A. · Kategorien: Ungarn · Tags: , ,

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Budapest, 27.02.2017

Web: freetheroszke11.weebly.com
Facebook: facebook.com/11personfreedom/
Twitter: twitter.com/freetheroszke11

Mail: freetheroszke11@riseup.net
Tel: +36306235196

Am 28. Februar 2017 findet in Ungarn ein Revisionsverfahren statt, in dem über das Schicksal von Yamen A. entschieden wird. Der 21-jährige Syrer ist seit September 2015 – also seit knapp eineinhalb Jahren – in Ungarn in Haft. Der Vorwurf: „Illegaler Grenzübertritt“ und „Teilnahme an Massenunruhen“. Im Juli letzten Jahres wurde er deshalb zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Dies ist sein Revisionsverfahren. Es findet in Szeged statt.
Yamen A. kam im Jahr 2015 als Flüchtender aus Syrien nach Europa. Er hatte in Syrien zuvor Psychologie studiert und floh vor der Zwangsrekrutierung der Armee aus dem Lande. Seit 17 Monaten sitzt er unschuldig im Gefängnis.

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