10. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Parisians Take in Homeless Teens Stuck in Migrant Shelter Catch-22 · Kategorien: Frankreich · Tags: , ,

Refugees Deeply | 07.11.2017

In Paris, informal networks of volunteers temporarily house teenage migrants they find sleeping on the streets. Many spend months trying to prove they are under 18, leaving them with few options for official shelter.

Gaëlle Faure

When Patrick* arrived in Paris last January after an arduous journey from his native Cameroon – by way of Nigeria, Niger, Algeria, Morocco and Spain – he spent several weeks sleeping in the Metro and under highway overpasses. He was 15 years old.

“I was so cold and so dirty,” he said. “I had dreamed of France since I was a little kid, but I had no idea that people slept on the streets here.”

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30. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Migration and Its Impact on Cities · Kategorien: Hintergrund, Lesehinweise · Tags:

World Economic Forum | 25.10.2017 | Download pdf

The World Economic Forum has released a report taking a deep dive on migration and cities, exploring the types, causes and patterns of migration, the most affected corridors and cities, the impact on urban infrastructure and services, the solutions that can be employed and how cities can seek to future proof themselves to address this growing challenge.

The report captures the migration stories of 22 of the most affected cities around the world, including from North America (Montreal, Ottawa, Calgary, New York and Boston), Latin America (Sao Paulo and Medellin), Middle East and North Africa (Dubai, Amman, Ramallah), Sub Saharan Africa (Cape Town and Dakar), Asia (Pune, Surat, Guangzhou and Davao City), Europe (Berlin, Athens, Paris, Amsterdam and Rotterdam) and Oceania (Auckland). The report also presents a high level framework to achieve long term migrant integration and in delivering urban infrastructure and services efficiently and effectively to meet the needs of migrants.

Key highlights of the report can be found here.

You can download the entire report here (High resolution) or here (Low resolution).

19. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Berlin: „Solidarity Cities – wenn Städte zu Rebellinnen werden“ · Kategorien: Deutschland, Termine [alt] · Tags:

21.09.2017 | 19 Uhr

Veranstaltung KuB
Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V.
Oranienstraße 159
10969 Berlin

Barcelona, New York, San Francisco, Sheffield, Toronto und Palermo: sie alle haben gemeinsam, dass sie sich den nationalen Vorgaben der Einwanderungspolitik entgegen stellen und eine eigene integrative Praxis betreiben.

Insgesamt lassen sich über 300 Städte, Kreise und Bundesstaaten weltweit zählen, in denen der Aufenthaltsstatus ihrer Einwohner_innen bewusst ignoriert wird. Das sorgt für Aufsehen. Vor allem seit einige US amerikanische Städte den Staat verklagen, der ihnen diese Praxis verbieten will.

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16. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Weiterer Rückschlag für Trump“ · Kategorien: andere Länder · Tags: , ,

ARD Tagesschau | 16.09.2017

Viele Städte und Kommunen in den USA gewähren illegalen Migranten Zuflucht – diesen „Sanctuary Cities“ hatte US-Präsident Trump den Kampf angesagt, er wollte ihnen Gelder streichen. Nun muss Trump eine weitere Schlappe vor Gericht einstecken.

US-Präsident Donald Trump hat bei seiner Migrationspolitik erneut Gegenwind von der Justiz zu spüren bekommen. Ein Bundesrichter in Chicago (Bundesstaat Illinois) erließ eine einstweilige Verfügung gegen die Anordnung der Regierung in Washington an die Kommunen, künftig bei der Umsetzung von Bundesgesetzen in Sachen Migration helfen zu müssen. Andernfalls sollten Bundeszuschüsse wegfallen.

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30. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Migration Italien: Willkommensstadt Palermo · Kategorien: Italien · Tags:

Archipel | März 2017

Ende 2016 haben wir den Bürgermeister von Palermo, Leo-Lucas Orlando, getroffen – eine unangepasste, aufmüpfige politische Persönlichkeit. Er verteidigt die Abschaffung von Aufenthaltstiteln, prangert das unmenschliche Europa an und baut mit der sizilianischen Bevölkerung eine Willkommenskultur für Tausende von Geflüchteten und Migrierenden auf, die über die Insel reisen. Hier ein Auszug aus dem Interview.

EBF: Sie sagen, die aktuelle Migrationspolitik Europas sei eine Perversion der grundlegenden Idee Europas.

Orlando: Wir müssen den Mig-rant_innen dankbar sein, da sie Europa ein menschliches Gesicht gegeben haben. Wir müssen ihnen danken, da sie sagen, dass Europa nicht das Europa der Banken, des Geldes ist, sondern der Menschenrechte. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in der Zeit der Globalisierung leben. Was ist die Globalisierung? Das ist die Mobilität des Geldes, der Dinge; aber es ist auch die Mobilität der Menschen, der Migrant_in-nen. Wir sind alle Migrierende. Weil wir alle Mosaike verschiedener Identitäten sind.

Die Gründungsväter hatten eine andere Vision, jene eines Europas der Bürger_innen, der Menschenrechte, nicht ein Europa der Banken. Ich bin überzeugt, dass meine Meinung nicht die eines vereinzelten Intellektuellen ist, sondern die der Bevölkerung. Ich wurde immerhin viermal wiedergewählt. Und Palermo ist nicht die Peripherie der Welt, es ist nicht die Vergangenheit, sondern die Zukunft!

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26. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die Wut ist entfacht“ · Kategorien: Deutschland, Lesehinweise · Tags: , , ,

derFreitag | 26.07.2017

Kapitalismus In den Krisenjahren haben sich zwei Formen des Widerstands entwickelt

Niels Boeing

Hamburgs G20-Tage markieren eine Zäsur. Auf den polizeilich erst verordneten und dann durchgeprügelten Ausnahmezustand folgt ein Backlash, den man in der immer noch relativ liberalen Bundesrepublik nicht erwarten konnte. Der Riot in der Schanze am 7. Juli hat einen regelrechten Volkszorn angestoßen. Die Stadt droht unverhohlen der gesamten außerparlamentarischen Linken mit Räumung, während Stadtteilzentren, Clubs, Buchverlage und andere linke Akteure mit Rachefantasien bombardiert werden. Selbst in der politischen Mitte heißt der Schlachtruf in Anlehnung an den Münchner Soziologen Armin Nassehi: „Eine Linke braucht es nicht mehr.“

Der medial angeheizte Aufschrei erinnert die heute ältesten Protestjahrgänge an die Hetze nach dem Schahbesuch von 1967. Es geht um Abrechnung. Die globalisierungskritische Linke habe sich erledigt oder sei endlich zu erledigen. Nichts könnte falscher sein. Was in Hamburg sichtbar wurde, ist zuerst, dass der Gipfelprotest nicht einfach eine Neuauflage der Proteste von Seattle 1999 oder Genua 2001 war. Was diese Proteste oder auch den von Heiligendamm 2007 von den jetzigen trennt, ist zum einen die Finanzkrise von 2008 mit ihren Folgen, zum anderen das inverse Panoptikum der sozialen Netzwerke.

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13. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Undocumented in Trump’s America · Kategorien: andere Länder · Tags: ,

Al Jazeera | 10.05.2017

A look at what it means to be undocumented in the US and how communities are fighting back against deportation.

The removal of undocumented immigrants from the US is at the centre of US President Donald Trump’s domestic agenda. Two executive orders signed five days after he took office signal a radically broad approach to immigration enforcement.

While deportations under the Obama administration reached record highs – just under half a million in 2016 according to statistics from the Department of Homeland Security – it appears the Trump White House is determined to go further, and faster.

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11. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Sanctuary Cities in den USA: Texas erzwingt Hatz auf Immigranten“ · Kategorien: andere Länder · Tags: , ,

taz | 10.05.2017

Viele Kommunen in den USA bieten Einwanderern ohne Papiere Schutz. Der texanische Gouverneur Abbott droht ihnen mit drakonischen Strafen.

Dorothea Hahn

NEW YORK taz | Bei der Verfolgung von papierlosen EinwandererInnen geht Texas voran. Am Sonntag unterschrieb Gouverneur Greg Abbott ein Gesetz, das das bislang schärfste Vorgehen der Trump-Ära gegen Sanctuary Cities postuliert – gegen Städte, die papierlosen Einwanderern Schutz bieten.

Vom 1. September an sollen alle lokalen Behörden – von den Bürgermeistern bis hin zur Polizei – gezwungen werden, mit der Einwanderungspolizei ICE, einer Bundesbehörde, zu kollaborieren. Sie sollen ausländisch aussehende Menschen auch ohne Anlass auffordern, ihre Papiere zu zeigen. Falls die lokalen Behörden dazu – und zur Auslieferung von Papierlosen an die ICE – nicht bereit sind, riskieren sie bis zu 25.000 Dollar Geldstrafe oder Gefängnis.

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05. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Initiative Bürgerasyl in Hanau gestartet – Ziviler Ungehorsam gegen Abschiebungen nach Afghanistan angekündigt! · Kategorien: Deutschland · Tags:

„Wir werden von Abschiebungen bedrohten Flüchtlingen aus Afghanistan Bürgerasyl gewähren, das heißt, wir werden Platz machen in unseren Wohnungen und notfalls die Menschen verstecken, die in Krieg und Verfolgung zurückgeschickt werden sollen.“

Mit diesen Sätzen wurde bei einer Protestkundgebung am gestrigen Nachmittag (4. Mai 2017) in Hanau eine neue lokale Initiative gegen die „Charter in den Krieg“ vorgestellt.

Während das US-Militär Mitte April die „Mutter aller Bomben“ über Afghanistan abwirft und eine Woche später bei einem der schwersten Taliban-Angriffe über 140 Soldaten sterben, startete am 23. April die mittlerweile fünfte Sammelabschiebung aus München nach Kabul. An Bord waren dieses Mal 14 afghanische Schutzsuchende, die zum Teil seit vielen Jahren in Deutschland lebten und arbeiteten und nun zwangsweise zurückgeschickt wurden. Auch hessische Behörden waren erneut an dieser skandalösen Abschiebung in den Krieg beteiligt.

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Symposium 2017: Weltoffene Städte · Kategorien: Deutschland, Termine [alt] · Tags:

medico international | 25.04.2017

Räume einer anderen Globalisierung

Ausgehend von der solidarischen Praxis der „Sanctuary Cities“ diskutieren wir Perspektiven für ein anderes, wirklich weltoffenes Europa.

In den vergangenen Monaten haben die Europäische Union und viele Länder der Welt das Abschottungsregime eskaliert: Grenzen wurden geschlossen, Gesetze verschärft, Ängste geschürt, Bürgerrechte außer Kraft gesetzt. Unterhalb der nationalen Ebene aber leben zivilgesellschaftliche Initiativen und Kommunen eine andere Idee von Globalisierung. So positionieren sich weltweit Kommunen als Städte der Zuflucht (Sanctuary Cities). Sie bilden Räume gegenseitiger Hilfe unter Fremden und sind Anknüpfungspunkte für die demokratische Ausgestaltung eines transnationalen Gemeinwesens. Ausgehend von dieser solidarischen Praxis werden auf dem Symposium Perspektiven für ein anderes, wirklich weltoffenes Europa diskutiert. Den Eröffnungsvortrag am Donnerstagabend hält Gesine Schwan, die jüngst einen zukunftsweisenden Vorschlag zur Europäisierung der Flüchtlingspolitik und zur gerechten Finanzierung einer dafür erforderlichen Infrastruktur vorgelegt hat.

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