19. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingsschiff: Wie Frontex die Wahrheit verdreht“ – Panorama · Kategorien: Mittelmeer, Video · Tags: ,

Panorama / ARD

Wer am dritten Januar die Zeitungen aufschlug, konnte sich einer Sache gewiss sein: die Menschenschlepper im Mittelmeer haben „eine neue Stufe der Grausamkeit“ erreicht. Sie packen Hunderte Migranten auf schrottreife Frachtschiffe, steuern diese Richtung Italien, machen sich vor Erreichen der Küste von Bord und überlassen die Passagiere ihrem Schicksal. Schlepper sind im Grunde Mörder, führen sie doch mutwillig den Schiffbruch und möglichen Tod hunderter Menschen herbei. Wer zuvor daran noch zweifelte, war nun eines Besseren belehrt. Frontex, die Grenzschutzagentur der Europäischen Union, hatte gesprochen.

„Ohne Einschränkung seetauglich“

Panorama hat den Fall des größten dieser „Geisterschiffe“, die um die Jahreswende in Süditalien anlegten, recherchiert. Es handelt sich um die „Blue Sky M“, die mehr als 750 überwiegend syrische Kriegsflüchtlinge nach Europa brachte. Das Ergebnis: die Geschichte war ganz anders als von Frontex dargestellt. Die Besatzung hat das Schiff nicht im Stich gelassen. Es bestand nie die Gefahr, dass die „Blue Sky M“ gegen die italienische Küste prallt. Im übrigen war das Schiff ohne Einschränkungen seetauglich. Das bestätigt der ermittelnde italienische Staatsanwalt im apulischen Lecce.

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14. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa 3.10. – Abwälzung der Verantwortung · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , , ,

Eritrea-chat

Human Trafficker jailed in Italy for the deaths of 366 migrants (Lampedusa)

Eritrean News: (ITV)

On the fifth floor of Agrigento’s court building, held in a metal cage, is a 30- year-old man who has been sentenced to spend the next 30 years of his life in prison. That man is Mouhamud Elmi Muhidin – found guilty of trafficking almost 400 people to their deaths in the perishing waters of the Mediterranean.

His crimes are so serious that his sentence sets a record in Italy for such offences. The offences themselves set another dreadful record as the greatest loss of life in the recent history of Mediterranean migration. His victims were mainly Eritreans and Somalis who had paid thousands to get safely to Italy – only to die en route.

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19. Januar 2015 · Kommentare deaktiviert für „Schlepper, Schleuser, Superheld*in“ – Hinterland · Kategorien: Lesehinweise · Tags: , ,

Hinterland

Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe des Magazins des Bayrischen Flüchtlingsrats ‚Hinterland‘ sind Schlepper und Schleuser.

Aus dem Editorial

„[…] Artikel, Essays, Erfahrungsberichte, eine Berufsbeschreibung, Lyrisches und Literatur rund um das Thema Schleppen, Schleusen und – leider auch – die dazugehörigen Gerichtsprozesse.
Und dabei geht es jenseits der medialen Aufmerksamkeit, die das Thema momentan zuhauf erfährt, auch um einen erweiterten Blickwinkel auf das „Schleppen“. Denn sobald man es „Fluchthilfe“ nennt bekommt der gleiche Sachverhalt eine neue Bedeutung. Wie paradox es dann wird, jemanden wegen eben dieser Hilfe anzuklagen, zeigen gleich mehrere Artikel in dieser Ausgabe, die nicht nur den begrifflichen Perspektivenwandel, sondern auch die entsprechenden juristischen Interpretationen thematisieren. Spannend also wie die derzeit laufenden „Schlepperprozesse“ weitergehen. Wir werden berichten. […]“

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14. Januar 2015 · Kommentare deaktiviert für Türkei, Mersin: Warten auf Flüchtlingsfrachter · Kategorien: Italien, Türkei · Tags: ,

Internazionale

Seimila euro per essere abbandonati in mezzo al mare

Stefano Liberti, Internazionale

Shaadi fuma e aspetta: seduto nella hall dell’albergo che è diventato la sua seconda casa, accende una sigaretta dopo l’altra, guarda nervosamente il cellulare in attesa della chiamata. “Gira voce che domani ne parta una”, dice con un tono che oscilla tra speranza e rassegnazione. Ha trentaquattro anni, li ha appena compiuti, ha una moglie e due figli lasciati a Damasco. È un ex contabile, ha un sorriso spento da impiegato triste, e ha già versato seimila dollari agli scafisti per imbarcarsi su una nave che lo porterà direttamente in Italia – e “da lì in Germania, dove otterrò l’asilo politico e farò venire la mia famiglia”.

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12. Januar 2015 · Kommentare deaktiviert für Deutschlandfunk: „Schleuser: Staatsfeinde oder humanitäre Helfer?“ · Kategorien: Hintergrund, Italien, Libyen, Syrien, Türkei · Tags: ,

Deutschlandfunk

Schleuser: Staatsfeinde oder humanitäre Helfer?

Audio-Datei: mp3.dradio.de

Von Mirko Smiljanic und Nina Giaramita

Menschen, die von dem Bügerkrieg in Syrien nach Europa kommen, sind auf die Hilfe von sogenannten Schleusern angewiesen. Wird man dieser habhaft, werden sie schwer bestraft, denn Fluchthilfe gilt als organisierte Kriminalität. Doch häufig verfolgen die Schleuser gar keine finanziellen Interessen – und wollen einfach nur helfen.

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09. Januar 2015 · Kommentare deaktiviert für EU-Flüchtlingspolitik: Hilflos im Mittelmeer – NZZ · Kategorien: EU, Italien, Libyen · Tags: ,

NZZ

EU-Flüchtlingspolitik

Hilflos im Mittelmeer

Niklaus Nuspliger

27. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Athen: Syrische Flüchtlinge auf Weiterflucht · Kategorien: Griechenland · Tags: , , ,

Diritti e Frontiere

Syrische Flüchtlinge, die wochenlang einen Hungerstreik vor dem Parlament in Athen gemacht hatten, mit der Forderung nach Reisefreiheit, haben nach Verhandlungen mit dem Parlament offensichtlich legale Weiterfluchtpapiere erhalten. Doch nun werden sie, wie andere syrische Flüchtlinge in Athen, von der Polizei und von Mafia-Schleusern verfolgt, die ihnen vor der Abreise mit Gewalt Geld abzunehmen versuchen.

04. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Fahndungsanlass: Suche nach Angehörigen u. Zeitungsreportage · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , , , ,

Ein Artikel der Zeitung Avvenire vom 30.09.2014 soll den polizeilichen Anlass zu Fahndung und Festnahme von 11 eritreischen Fluchthelfern geboten haben. Angehörige vermisster Boat-people hatten eigenhändig recherchiert und waren mit einem Journalist der Zeitung Avvenire in Kontakt gekommen, der die Angaben veröffentlicht hat.

Avvenire.it

Barcone scomparso, l’ombra dei terroristi

Paolo Lambruschi

30 settembre 2014 – Nuovo mistero nelle acque libiche. Da più di 90 giorni non si hanno notizie di 244 profughi eritrei e sudanesi imbarcati dai trafficanti in Libia su un barcone diretto in Italia. Sulla vicenda si allungano ombre inquietanti che arrivano al Sudan e al Sinai. Ed emergono nuovi particolari sul racket del traffico di esseri umani.

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03. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Italien Deutschland: 11 Eritreer verhaftet – Fluchthilfe · Kategorien: Deutschland, Italien, Libyen · Tags: , , , ,

„Über die Hälfte der Überfahrten aus Lybien und die Weiterreise nach Deutschland“ [in 2014? die Hälfte aller eritreischen Flüchtlingsfahrten über das Mittelmeer oder aller Passagen?] soll diese Gruppe eritreischer Flüchtlinge angeblich organisiert haben. Die deutsche Bundespolizei hat zu den Ermittlungen und Verhaftungen beigetragen, die Koordination machten Polizeibehörden in Catania. Die Presse veröffentlicht die vollständigen Namen und Fotos der Verhafteten. Im Zentrum der Darstellungen steht die Schiffskatastrophe vom 27./28.06.2014

Prima Radio

Gli ‘sciacalli’ del mare tenevano i migranti segregati a Catania

Via Di Prima 60 cuore del centro storico di Catania. Era lì che nove cittadini sedicenti somali erano stati segregati e tenuti rinchiusi per alcuni giorni in attesa che i loro parenti inviassero denaro per il trasferimento nei paesi del Nord Europa.

Aveva pensato a tutto l’organizzazione criminale transnazionale composta da 11 cittadini eritrei scoperta dalla polizia di Catania con la collaborazione dello Sco di Roma, della polizia federale tedesca e delle Squadre Mobili di Roma, Milano e Trapani. L’inchiesta è stata denominata ‘Tokhla’, ‘sciacallo’ in eritreo.

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11. November 2014 · Kommentare deaktiviert für Eritreischer Fluchthelfer in Deutschland: Was sagen die Flüchtlinge? · Kategorien: Italien, Libyen · Tags:

Fabrizio Gatti: Ecco dove si nasconde l’uomo della strage dei profughi dispersi. L’Espresso ha rintracciato l’eritreo accusato della morte di 243 profughi. Vive tranquillo in Germania, dove intasca persino il sussidio. La polizia tedesca non può arrestarlo perché non ha ricevuto dall’Italia la denuncia dei familiari degli scomparsi in mare […]

[italiano]

L’Espresso

[english]

Eastafro

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