05. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Ungarn: Mordanklage gegen Menschenschmuggler“ · Kategorien: Österreich, Ungarn · Tags: ,

DW | 04.05.2017

Der Fund der Leichen von 71 Flüchtlingen in einem Kühllaster machte im August 2015 weltweit Schlagzeilen. Die ungarische Staatsanwaltschaft erhebt nun Mordanklage gegen vier Menschenschmuggler.

Die ungarische Staatsanwaltschaft hat drei Bulgaren und einen Afghanen wegen mehrfachen Mordes unter besonders grausamen Umständen angeklagt, wie ein Vertreter der Behörde in der südungarischen Stadt Kecskemet mitteilte. Die vier Männer sollen für den Tod von 71 Flüchtlingen verantwortlich sein. Die Leichen waren im August 2015 in einem Kühllaster in Österreich gefunden worden.

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23. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Rumänien: Lastwagen mit mehr als 100 Flüchtlingen entdeckt“ · Kategorien: Rumänien, Ungarn · Tags:

Deutschlandfunk | 23.04.2017

In Rumänien haben Grenzpolizisten in einem Lastwagen mehr als 100 Flüchtlinge entdeckt.

Die Menschen seien in einem Anhänger zusammengepfercht gewesen, teilte die Polizei mit. Die insgesamt 111 Migranten stammten aus dem Iran, dem Irak, Syrien, Afghanistan, Pakistan und Indien. Es seien auch Kinder darunter. Der Fahrer wurde den Angaben zufolge festgenommen. Er bestreitet, von den Menschen in seinem Fahrzeug gewusst zu haben. Der Lastwagen war an der rumänisch-ungarischen Grenze gestoppt worden.

20. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Geflüchtete stranden in Mali: Der Weg ist versperrt“ · Kategorien: Afrika, Algerien, Mali · Tags: ,

taz | 19.04.2017

Der Bundeswehrstandort Gao in Mali gilt als Drehkreuz für afrikanische Migranten und Flüchtlinge. Für viele wird er zur Sackgasse.

Katrin Gänsler

GAO taz | Alpha Mahamadou Diallo starrt stumm auf den Fernseher. Er trägt ein schwarzes, zerschlissenes T-Shirt, eine gelbe Sporthose, am rechten Handgelenk eine Uhr. Zwei Passbilder hält er in der linken Hand und spielt mit ihnen. Das rechte Auge ist angeschwollen, als ob er sich geprügelt und verloren hätte. Diallo ist ein schmächtiger Jugendlicher.

Die beiden Passbilder sind die einzigen Dokumente, die ihm noch geblieben sind. „Den Rest haben sie mir abgenommen“, sagt der 16-Jährige kurz und abgehackt. Sie – das sind die Schlepper oder deren Komplizen, die ihn Richtung Norden bringen sollten. Jetzt ist er in Gao gestrandet.

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17. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Kobler demands PC acts against human traffickers“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: ,

Libyan Herald | 16.04.2017

Human traffickers must be brought to justice UNSMIL chief Martin Kobler has told the Presidency Council (PC).

Kobler said today that the PC had to establish its authority and end human trafficking which he believed might be a crime against humanity.

He was speaking after a weekend in which more than 5,000 migrants were picked up off the Libyan coast and at least seven are known to have drowned.

Kobler said he was thankful that thousands of migrants had just been been saved but was sad to hear of the deaths.

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15. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Unbeliebte Lebensretter“ · Kategorien: Italien, Mittelmeer · Tags: , , ,

Süddeutsche Zeitung | 14.04.2017

  • Allein im vergangenen Jahr starben auf der Straße von Sizilien 4600 Migranten.
  • NGOs stehen dafür in der Kritik. Es heißt, sie seien ein „Pull-Faktor“ geworden, sie zögen die Flüchtlinge aktiv an, weil sie nun näher an der libyschen Küste operierten.
  • Frontex wirft einigen Organisationen sogar vor, dass sie sich mit libyschen Schleusern absprechen würden.

Von Oliver Meiler, Rom

Diesmal zerbrach die Hoffnung schon nach sechs Seemeilen. Wieder ist ein Boot mit afrikanischen Migranten gekentert, kaum hatte es in Libyen abgelegt. Die See war rau, das kleine Boot überfüllt. Die Geretteten wurden nach Libyen zurückgebracht, in einen zerrissenen Staat ohne feste Zentralmacht. Für die Männer ist es ein Unglück im Glück. Hätten sie es bis in die internationalen Gewässer geschafft, einige Seemeilen weiter, dann wären sie nach Italien gebracht worden. Nun sind sie wieder dort, von wo sie unbedingt wegwollten – egal, wie.

Die libyschen Flüchtlingszentren, so berichtet es zum Beispiel Ärzte ohne Grenzen, werden von brutalen Milizen verwaltet. Da wird gefoltert, um mehr Geld aus den Flüchtlingen und deren Angehörigen zu pressen. Da werden Menschen gegängelt, erniedrigt, vergewaltigt. Wer eine Chance hat, sich aus einem dieser Lager zu befreien und auf ein Boot zu steigen, der tut das. Auch wenn es lebensgefährlich ist.

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14. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Germany favors ban on boat exports to Libya to stop migrants“ · Kategorien: Deutschland, Libyen · Tags: ,

Washington Post | 13.04.2017

By Associated Press

BERLIN — The German government says it would support a ban on the export of boats from the European Union to Libya as part of measures to stem the flow of migrants across the Mediterranean.

Smugglers use often rickety vessels to ferry thousands of migrants from the north African country to Europe each month. Mass drownings are common when the overloaded boats capsize or sink.

In a response to questions from Left Party lawmakers, the German government says it considers “imposing restrictive measures” on EU exports of boats, engines and vehicles to Libya to be an appropriate measure to crack down on people smuggling.

The response, obtained Thursday by The Associated Press, also confirms that the EU naval mission deployed to stop illegal migration uses submarines for “covert reconnaissance” in the region.

23. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migranti: Pm di Catania, no al fermo per chi fa lo scafista per necessità“ · Kategorien: Deutschland, Mittelmeer · Tags: , ,

ANSA | 22.03.2017

Il Papa: è la tragedia più grande dopo la Seconda Guerra Mondiale. Minniti, l’intesa con la Germania sblocca l’accoglienza

I giovani scafisti costretti dalle organizzazioni criminali a fare da ‚driver‘ a natanti carichi di migranti agiscono sotto stato di necessità, per questo non è configurabile per loro il reato di favoreggiamento dell’immigrazione clandestina. E‘ la linea della Procura di Catania, contenuta in una circolare del procuratore Carmelo Zuccaro, illustrata dal magistrato durante la sua audizione a Palazzo San Macuto davanti la commissione Schengen. La decisione fa seguito anche a pronunce del Tribunale del riesame.

Le Ong mettono in „scacco“ le inchieste sul traffico – „Dobbiamo registrare una sorta di scacco che la presenza di Ong provoca all’attività di contrasto degli organizzatori del traffico di migranti“, ha aggiunto Zuccaro, sottolineando come „l’intervento immediato delle navi delle Ong rende inutile le indagini anche sui ‚facilitatori‘ delle organizzazioni criminali, rendendo più difficili le indagini“.

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11. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die Balkanroute ist nicht dicht“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Nicht zugeordnet, Österreich, Slowenien, Ungarn · Tags: ,

Der Tagesspiegel | 11.03.2017

Auch ein Jahr nach dem Abdichten der Grenzen kommen Flüchtlinge über Südosteuropa in die EU. Der Weg ist jedoch schwieriger, teurer und brutaler geworden.

von ANDREA DERNBACH

Ein Jahr nach dem, was seinerzeit als das endgültige Ende der Balkanroute galt, sind die Klagen der Transit- und Zielländer der Flüchtlinge beinahe die alten: Die Route sei überhaupt nicht dicht, erklärten jetzt der österreichische Innenminister Hans-Peter Doskozil und sein für Grenzschutz zuständiger slowenischer Kollege Bostjan Sefic. Sobald das Wetter besser werde, würden sich diejenigen Flüchtlinge auf den Weg nach Norden machen, die jetzt in Griechenland festsitzen; auch aus der Türkei, mit der die EU ein Rücknahmeabkommen geschlossen hat, werde „noch immer fast ungehindert geschleust“, sagt Doskozil. Er kündigte an, dass sein Land mit den Balkanstaaten und mit Ungarn, Polen und Tschechien den Grenzschutz weiter ausbauen werde.

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10. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Massacrati 22 profughi a Sabratha ma per l’Italia La Libia é uno stato ’sicuro‘ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Nuovi Desparecidos | 10.03.2017

di Emilio Drudi

Una strage. Non se ne è saputo nulla fino a quando i 22 corpi senza vita non sono stati scoperti vicino a Sabratha, uno dei porti clandestini d’imbarco dalla Libia verso l’Italia, circa 70 chilometri a ovest di Tripoli e meno di 100 dal confine con la Tunisia. Le vittime sono migranti subsahariani, ragazzi poco più che ventenni. C’è da credere che siano stati uccisi per rappresaglia: una “punizione esemplare” dopo un tentativo di protesta.

A riferire la notizia del massacro è stato il quotidiano online Libya Observer che, informato da “fonti confidenziali”, il 5 marzo ha pubblicato anche alcune terribili foto che documentano la ferocia dell’eccidio. I 22 cadaveri, tutti con ferite mortali da arma da fuoco, sono stati trovati in fondo a un terrapieno nella macchia di Fanar, alla periferia di Sabratha, poco lontano dal mare. E’ proprio in quel punto che è avvenuta la strage: presi a raffiche di mitra, quei 22 giovani sono caduti uno sull’altro, senza poter tentare la fuga. Secondo il Libya Observer (servizio di Abdullah Ben Ibrahim) facevano parte di un gruppo di circa 160 migranti che avrebbero dovuto imbarcarsi per l’Italia la sera di venerdì 3 marzo o il giorno successivo, sabato 4. Al momento di salire sul gommone, però, la maggior parte, a quanto pare, si è rifiutata, contestando che il mare era troppo mosso e dunque che la traversata sarebbe stata troppo rischiosa. Una protesta sempre più ferma e decisa, nonostante le minacce dei trafficanti i quali, per riprendere il controllo della situazione, non hanno esitato a sparare, mirando a uccidere, contro l’intero gruppo e in particolare contro i più risoluti, lasciando 22 cadaveri sulla sabbia. Si ignora la sorte dei superstiti. Molti – ha riferito un rapporto dell’Oim diramato da Ginevra il 7 marzo – sono rimasti feriti: decine, forse quasi cento. Qualcuno, nel caos scatenato dalla sparatoria, magari è riuscito a fuggire; una parte potrebbe essere ancora nelle mani dei mercanti di uomini mentre i feriti più gravi forse sono stati abbandonati sul posto dagli stessi trafficanti. Di certo, il massacro ha posto fine a ogni forma di resistenza.

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10. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „People smuggling in Europe comparable to the illegal drugs market, warns report“ · Kategorien: EU · Tags:

The Independent | 10.03.2017

People trafficking and smuggling networks are some of the most profitable and widespread activities for organised crime in Europe, Europol finds

People smuggling in Europe has expanded so dramatically in recent years that it is now comparable to the illegal drugs market, a report has warned.

Criminal networks offering services facilitating illegal movement within the EU ​has emerged as one of the most profitable and widespread activities for organised crime in Europe, according to the latest major crime report by EU’s law enforcement agency.

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