11. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Afghanen gehen auf die Straße“ · Kategorien: Termine [alt] · Tags: , ,

taz | 11.02.2017

Am Samstag wird in Berlin erneut gegen Abschiebungen nach Afghanistan protestiert. Getragen wird die Demo vor allem von Afghanen selbst.

Malene Gürgen

Rund 3.000 Menschen waren es, die im Dezember in Berlin an der ersten Demonstration gegen Abschiebungen nach Afghanistan teilnahmen, am heutigen Samstag könnten es noch mehr werden.

Für eine asylpolitische Demonstration ist das viel, doch die Teilnehmerzahl allein ist nicht das einzig Interessante an den Protesten: Auch wenn bekannte Organisationen wie der Berliner Flüchtlingsrat ebenfalls zu der Demonstration aufrufen, wird sie hauptsächlich von der afghanischen Community selbst getragen. Von der Ora­nien­platz-Bewegung ist zumindest auf der Straße heute kaum mehr etwas zu sehen – bahnt sich hier nun eine neue Welle selbst organisierter Flüchtlingsproteste an?

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26. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Refugees in Greece work together and build communities“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Al Jazeera | 25.12.2016

Away from government-run camps and NGO shelters, Syrians, Palestinians, Afghans and Iraqis launch community initiatives

John Psaropoulos

Athens, Greece – About one in 10 of the 60,000 refugees in Greece do not live in government camps or NGO shelters, but in squats such as disused schools which operate under the protection of the anarchist movement.

In these corners, refugees from Syria, Palestine, Afghanistan and Iraq are creating their own community centres in Athens. Now that they have food, clothing and education, they are striving for fuller lives and self-empowerment.

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25. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Vom Flüchtlingshelfer zum Flüchtling – die Geschichte des 25-jährigen Housam“ · Kategorien: Griechenland · Tags: , ,

Quelle: Zeit Online | 23.12.2016

Housam war freiwilliger Flüchtlingshelfer in Damaskus und Beirut – jetzt ist er selbst Flüchtling und sitzt in Griechenland fest.

Alicia Lindhoff

Housam ist erschöpft. Den ganzen Tag ist er mit einem Freund kreuz und quer durch Thessaloniki gelaufen, um den Beamer reparieren zu lassen, den sie vor einigen Wochen von Spendengeldern gekauft haben. Überall standen sie vor verschlossenen Türen. Als die Freunde schließlich mit dem kaputten Beamer wieder im Bus sitzen, dämmert es bereits. Ein verschenkter Tag. Housam starrt aus dem Fenster, vor dem halbverfallene Industriegebiete vorbeiziehen. Kein Beamer bedeutet: kein Kino für die Kinder im Camp, zumindest auf absehbare Zeit.

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05. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Statement regarding the self-organised march of migrants · Kategorien: Serbien · Tags: ,

Quelle: No Border Serbia

This statement is written by NoBorder Serbia concerning rumours and accusations related to last days‘ march of migrants towards the Hungarian border:

A group of about 400-500 migrants began another March of Hope today (04.10.2016) from Belgrade to the Serbian-Hungarian border. At the time of writing they are in the vicinity of Stara Pazova. They are moving under the oversight of the Serbian police and members of the controversial government comessariat for/against refugees. Some of the march’s participants are considering a return to Belgrade, due to the exhaustion and relentless pressures they are subject to. We count the media-spins amongst these pressures, malicious reporting in the style of Milorad Komrakov. In the late afternoon, the police forbid the marchers any access to any store in order to purchase necessary goods, as well as banning any food distribution by NGOs.

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05. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Refugees stuck in Serbia begin marching towards Hungarian border“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags: ,

Quelle: The Guardian

Belgrade says it will not erect wire border fence but will deploy army to seal off borders with Macedonia and Bulgaria

march

Hundreds of refugees stranded in Serbia have begun walking from Belgrade towards the border with Hungary to protest against its closure for most people trying to reach the European Union.

More than 6,000 people remain stuck in Serbia following Hungary’s introduction this summer of strict limits on the number of refugees allowed to cross into the EU-member country and reinforced a razorwire border fence with heavy patrols.

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04. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Pressure mounting at FYROM border again“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Ekathimerini

Three months after the evacuation of thousands of refugees and migrants from a makeshift camp on Greece’s border with the Former Yugoslav Republic of Macedonia (FYROM), authorities say there has been a noticeable spike in attempts by people to cross illegally into the neighboring country.

Chios

Protests were also held on the islands of Chios and Lesvos.

“They come by train to the village of Mouries and try to cross over, through woods and along the shores of Doirani Lake,” a police officer told Kathimerini, citing areas that are coming under increasing pressure. “Others try to [cross the border] outside the village of Hamilo, near Idomeni.”

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03. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge nehmen ihre Zukunft selbst in die Hand · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Robert Bosch Stiftung

RefConf16_002_910

Es wird viel über sie gesprochen, aber auf der internationalen Konferenz von Geflüchteten und Migranten in Hamburg Ende Februar ergriffen sie selbst das Wort: Über 2.000 Flüchtlinge und Migranten sprachen auf dem selbst organisierten Treffen über ihre Sicht zu Themen, die sie direkt betreffen. Themen wie Asylgesetze, die Lage an den Grenzen, Selbstorganisation und Sexismus . Das Motto der Konferenz: „Der Kampf der Geflüchteten – wie weiter machen? Beendet den Krieg gegen die Migrant*innen.“

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02. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für iz3W 352: Refugees & Selbstermächtigung · Kategorien: Deutschland, Lesehinweise · Tags:

Quelle: iz3W

Here We Are!

Refugees welcome! Mit diesen Worten setzte die flüchtlingssolidarische Bewegung ein Zeichen gegen das europäische Ausgrenzungssystem. Der politische Impuls der Bewegung geriet jedoch gegenüber der paternalistischen „Willkommenskultur“ zunehmend ins Hintertreffen. Geflüchtete und MigrantInnen werden heute trotz aller medialer Aufregung nur selten als eigenständig handelnde politische Subjekte wahrgenommen.

Umso wichtiger ist es, das „Refugees welcome“ zu re-politisieren. Dazu gehören vor allem Zuhören und Empathie zeigen für die Geflüchteten. Denn mit ihnen kommt das Scheitern der globalen Wirtschafts- und Ressourcenpolitik, des Postkolonialismus, der Nahostpolitik und der Migrationsregimes nach Europa zurück.
In unserem Themenschwerpunkt berichten Refugees, welche Ansätze der Selbstermächtigung sie verfolgen und welche Unterstützung sie sich wünschen.

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01. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für 2016 in Hamburg: Refugee Conference · Kategorien: Deutschland, Termine [alt] · Tags:

Quelle: taz

„Uns wird nichts geschenkt“

Abimbola Odugbesan* ist Sprecher der Gruppe Lampedusa in Hamburg. Mit anderen Geflüchteten organisiert er eine Konferenz, die im Februar in Hamburg stattfinden soll.

taz: Herr Odugbesan, mittlerweile ist es fast drei Jahre her, dass 300 Menschen über Lampedusa nach Hamburg kamen, politische Forderungen stellten und öffentlichkeitswirksamen Protest organisierten. Wie ist Ihre Lage heute?

Abimbola Odugbesan: Unsere Situation hat sich nicht wirklich verändert. Wir fordern immer noch das Gleiche: Dass wir eine Gruppenlösung nach Paragraf 23 des Aufenthaltsgesetzes bekommen.

Sie meinen, dass der Hamburger Senat Ihnen in Ausnahmefällen ein Bleiberecht aus humanitären Gründen gewähren kann.

Das ist von Beginn an unsere zentrale Forderung gewesen. Aber der Senat will das nicht. Wir bekommen von ihm keinerlei Unterstützung, kein Signal, nichts.

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18. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Fluchtbörse Facebook“ · Kategorien: Medien · Tags:

Quelle: Der Freitag

Subökonomie Auf Facebook tauschen Flüchtlinge Erfahrungen aus, Schlepper werben für ihre Angebote. Die Seiten des Netzwerks zeigen unzählige Dramen – und einen ganz eigenen Markt

Bartholomäus von Laffert

„Helft uns, wir gehen unter. Wir haben Frauen und Kinder an Bord. Das halbe Boot ist vollgelaufen, der Motor ist kaputt. Ruft die Küstenwache!“ Es ist kurz nach elf Uhr abends, als Mohammed Akilh diesen Notruf via Facebook absetzt. Darunter GPS-Koordinaten und ein roter Punkt in einer Google-Maps-Karte, eine Markierung irgendwo im Blau zwischen türkischer Mittelmeerküste und der griechischen Insel Lesbos – dem Zielort des Gummiboots, in dem Mohammed Akilh und die anderen Flüchtlinge sitzen. Unter dem Post sammeln sich Kommentare, Aufmunterungen, Gebete: „Gott möge mit euch sein. Ich habe mit den griechischen Wachen gesprochen, sie werden gleich da sein. Haltet durch!“

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