15. Juli 2012 · Kommentare deaktiviert für B4p Bericht Tunis: Angehörige Verschwundener · Kategorien: Tunesien · Tags: , , , ,

Treffen mit den Angehörigen der Verschwundenen

Tunis 9.7.2012

Eine Gruppe von etwa 10 Frauen des Boats4People Projektes traf sich am ersten Projekttag in Tunis mit einer Gruppe von Müttern, Ehefrauen und Schwestern (und zwei Vätern), sowie mit Frauen des italienischen feministischen Kollektivs »Il Venticinque Undici« (die „25 11“, benannt nach dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen). Es ging einerseits um ihre Kämpfe und Forderungen und andererseits um Aktionsideen für die Woche. Weiterlesen »

11. Juli 2012 · Kommentare deaktiviert für No Border Camp Köln / Düsseldorf · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

+ No Border Camp Köln/Düsseldorf ab Samstag auf den Poller Wiesen in Köln / Einladung zur Pressekonferenz + Platzbesichtigung / Residenzpflicht temporär außer Kraft gesetzt +

Pressemitteilung 2/2012 vom 10. Juli 2012

Nach langen und zähen Verhandlungen hat die Stadt Köln dem No Border Camp nun einen Platz zugesagt: Das Camp wird seine Zelte vom 14. bis zum 22. Juli auf den Poller Wiesen in Köln aufschlagen, direkt am Rheinufer. Zwei Tage vor dem offiziellen Beginn des Camps lädt die Vorbereitungsgruppe für den 12. Juli zur Pressekonferenz vor Ort ein. Die No Border Camp – Vorbereitungsgruppe fordert, dass Flüchtlinge, die ab Freitag zum Camp anreisen, nicht durch Residenzpflicht oder Polizeikontrollen behindert werden. Am Donnerstag, dem 12. Juli werden wir zwischen 10.00 und 11.00 Uhr vor Ort über Ablauf und Ziele des Camps berichten.

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07. Juli 2012 · Kommentare deaktiviert für Iranische Flüchtlinge im Hungerstreik / Würzburg · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Auf dem Blog

http://gustreik.blogsport.eu/

wird ausführlich über den Kampf iranischer Flüchtlinge gegen die Lagerpolitik und für eine Änderung der Asylgesetzgebung berichtet, auch mit Pressespiegel.

 

 

07. Juli 2012 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Welt Sozialforum 2013 – Vorbereitungstreffen Juli 2012 in Monastir · Kategorien: andere Länder · Tags:
Another Tunisia is possible, in another Maghreb and in another World

Monastir (Tunisia), 12th to 17th July 2012

We invite you to join us in Monastir, from the 12th to the 17th of July, where we will launch together the process towards the World Social Forum 2013.

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24. Juni 2012 · Kommentare deaktiviert für Marokko, zur Lage der Flüchtlinge · Kategorien: Marokko · Tags: ,

Bericht unter:

http://www.dw.de/dw/article/0,,16040381,00.html

19. Juni 2012 · Kommentare deaktiviert für Newsletter izindaba 5 (2012) · Kategorien: Algerien, andere Länder, Lesehinweise, Libyen, Mali, Sahara · Tags: , , ,

newsletter izindaba 5, juni 2012

ruhrgebiets internationalismus archiv, Dortmund

SCHWERPUNKT:

Libyen ist anders

Über Migrationsarbeit, das Scheitern eines Herrschaftsmodells und Befreiung: [mehr]

Rubrik: Nordafrika, Schwerpunkt, Migration/Weltmarkt für Arbeitskraft

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16. Juni 2012 · Kommentare deaktiviert für Tunesien – Algerien – Marokko – Libyen: Hintergrund · Kategorien: Algerien, Italien, Lesehinweise, Libyen, Marokko, Spanien, Tunesien · Tags: , , , , , , , , ,

Veröffentlichungen von Helmut Dietrich zu sozialen Kämpfen im Maghreb – und zur Lage der Flüchtlinge und MigrantInnen, zu Boat-people im Mittelmeer, 2004-2012:

2012

Die tunesische Revolte als Fanal [Wiederabdruck, neues Postscriptum], in: Birke, Peter; Henninger, Max (Hg.): Krisen Proteste. Beiträge aus Sozial.Geschichte Online, S. 39-77 [http://www.assoziation-a.de/neu/Krisen_Proteste.html]

Die Anfänge der sozialen Revolution am Mittelmeer. Beispiel Tunesien, in: Inamo 69: Ein Jahr Frühling, Jg. 18, Frühjahr 2012, S. 13-17 [http://db.tt/XEPUJp0U]

Rezension: Asef Bayat, Life as Politics: How Ordinary People Change the Middle East, Stanford University Press: Stanford 2010. 310 Seiten. USD 21,95 (deutsche Ausgabe mit einem neuen Beitrag zu den Frühlingsrevolutionen in Vorbereitung beim Verlag Assoziation A, Berlin, http://www.assoziation-a.de/vor/Leben_als_Politik.htm). In: Sozial.Geschichte Online 7 (2012), 195-302 [http://ffm-online.org/?s=bayat]

Fünf Fragen zur Arabellion. Über die neue politische Kraft der Armen, die Unruhen am Mittelmeer und den Kosmopolitismus der Straße [Langfassung], in: Analyse & Kritik – ak-Sonderbeilage: Ein Jahr arabische Revolutionen – Fragen an die Linke. The people demand…, Januar 2012 [http://db.tt/q3GsW0Hn]

2011

Fünf Fragen an die arabischen Revolutionen. Über die neue politische Kraft der Armen, die Unruhen am Mittelmeer und den Kosmopolitismus der Straße [Kurzfassung], in: Analyse & Kritik – ak 567, 16.12.2011 [http://db.tt/Ik5p8ZMt]

Das doppelte Tunesien. Ein Land zwischen Restauration und sozialer Revolte, in: Analyse & Kritik – ak 564, 16.09.2011 [http://db.tt/H3S3tzMT]

Tunesien nach dem Umsturz. Nach der Verjagung Ben Alis: kein Ende der Revolution, in: express. Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit 8-9, S. 6 f. [www.express-afp.info; www.labournet.de/express]

Tunesien nach dem Umsturz. Politische Niederlagen – aber der soziale Widerstand wächst, in: Bordermonitoring.eu: Tunesien. Zwischen Revolution und Migration. Eindrücke und Fragmente einer Delegationsreise im Mai 2011. München, S. 10-14 [http://bordermonitoring.eu/2011/08/tunesien-revolution-migration]

Die Grenze demokratisieren (Paolo Cuttitta, Helmut Dietrich, Bernd Kasparek, Marc Speer, Vassilis Tsianos), in: Kritische Justiz 3, S. 244-252 [http://db.tt/wxktcOQi]

Die zweite Welle. Mit der Flucht Ben Alis setzte in Tunesien eine neue Dynamik sozialer Kämpfe ein, in: Analyse & Kritik – ak 561, 20.5.2011 [http://www.akweb.de/ak_s/ak561/28.htm]

Algerien: Nach dem Aufstand ist vor dem Aufstand. Soziale Zugeständnisse, politische Starre und wachsender Unmut, in: Nordhausen, Frank; Schmid, Thomas (Hg.): Die arabische Revolution. Demokratischer Aufbruch von Tunesien bis zum Golf. Berlin (Ch. Links Verlag) 1. Aufl. Juni 2011, S. 63-77; 2. Aufl. Oktober 2011, S. 66-80 [http://db.tt/z600H3Fm]

Wenn der Funke aus dem Maghreb nach Europa überspringt. Sozialrevolte und Apartheid am südlichen Rand von Europa, in: Berliner Republik. Das Debattenmagazin 2, 27.04.2011, S. 90-91 [http://www.b-republik.de/archiv/apartheid-und-sozialrevolte?aut=852]

Die tunesische Revolte als Fanal. Kommentar und Chronik (17. Dezember 2010 – 14. Januar 2011), in: Online-Zeitschrift Sozial.Geschichte Online 5, S. 164-205 [http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-26916/09_Dietrich_Maghreb.pdf]

Auch in Algerien war plötzlich die Angst weg. Die jüngsten sozialen Aufstände im Maghreb sind sich ähnlich, unterscheiden sich aber auch, in: Neue Zürcher Zeitung 19.01.2011 (internationale Ausgabe: 21.01.2011) [http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/auch_in_algerien_war_ploetzlich_die_angst_weg_1.9143349.html]

russisch: В Алжире тоже пропал страх. Социальные восстания в Магрибе похожи, но и отличаются друг от друга, in: Международная ассоциация трудящихся [http://www.aitrus.info/node/1274, 21.01.2011]

japanisch in: Gendai-Shiso [Zeitschrift: Modern Thoughts]. Special Feature: Arab Revolution. 39/4, S. 178-181 [ISBN 978-4-7917-1224-3] [http://db.tt/yQLtO4H7]

französisch: En Algérie aussi, la peur avait soudain disparu. Les derniers soulèvements sociaux du Maghreb se ressemblent, mais ils présentent aussi des différences, in: TERRA Réseau scientifique de recherche et de publication: Collections A traduire, Recueil Alexandries, Paris [http://www.reseau-terra.eu/article1089.html#20]

italienisch: Anche in Algeria all’improvviso la paura è sparita. Somiglanze e differenze nelle recenti ribellioni sociali del Maghreb, in: UniNomade.org2.0, 25.01.2011 [http://uninomade.org/anche-in-algeria-all-improvviso-la-paura-e-sparita-somiglianze-e-differenze-nelle-recenti-ribellioni-sociali-del-maghreb/]

2009

Migrantinnen und Migranten, Bodenschätze, Sicherheitszonen. Aufstand in den Phosphatgebieten Tunesiens, in: Komitee für Grundrechte und Demokratie (Hg.), Jahrbuch 2009: Jenseits der Menschenrechte – die europäische Flüchtlings- und Migrationspolitik. Münster (Verlag Westfälisches Dampfboot), S. 97-108 [http://www.materialien.org/texte/migration/DietrichTunesien.pdf]

französisch: Migrantes et migrants, ressources du sous-sol, zones de sécurité. Soulèvement dans la région des mines de phosphates en Tunisie, in: TERRA Réseau scientifique de recherche et de publication: Collections A traduire, Recueil Alexandries, Paris 2011 [http://www.reseau-terra.eu/article1089.html]

2008

El Mediterráneo como nuevo espacio de disuasión. Refugiados e inmigrantes en las fronteras exteriores del sur de la Unión Europea, in: AA.VV. (Hg.): Frontera Sur. Nuevas políticas de gestión y externalización del control de la inmigración en Europa. Barcelona (Virus editorial), S. 13-81

2005

Le front du désert – des camps européens de réfugiés en Afrique du Nord. In: TERRA-Editions, coll. Références, März 2005, Nr. 1; und in: Terra: recueil alexandries Nr. 1 (http://www.reseau-terra.eu/article.php3?id_article=308)

The desert front – EU refugee camps in North Africa? in: Statewatch März 2005 (http://www.statewatch.org/news/2005/mar/12eu-refugee-camps.htm)

Das Mittelmeer als neuer Raum der Abschreckung. Flüchtlinge und MigrantInnen an der südlichen EU-Außengrenze, in: FFM-Heft: AusgeLAGERt. Exterritoriale Lager und der EU-Aufmarsch an den Mittelmeergrenzen. Hg: Flüchtlingsrat Niedersachsen, Komitee für Grundrechte und Demokratie,
Forschungsgesellschaft Flucht und Migration.[http://www.ffm-berlin.de/mittelmeer.html], [http://www.nolager.de/blog/files/nolager/2005_ru_110–ffm_10_1.pdf%20teil%201%20brosch%C3%BCre.pdf]

2004

Die Front in der Wüste. Die EU beginnt mit der Einrichtung von Abschiebe- und Flüchtlingslagern in Nordafrika – mit tatkräftiger Unterstützung Libyens [http://www.fluechtlingsrat-hamburg.de/content/eua_LampedusaOelDietrich.pdf]

 

30. Mai 2012 · Kommentare deaktiviert für Smart Power, Handy, Notruf – crowdmap 2 – · Kategorien: Italien, Mittelmeerroute, Syrien, Tunesien · Tags: , , ,

Smart Power – Das Handy als politisches Instrument

von Laurence Allard

Le Monde diplomatique Nr. 9799 vom 11.5.2012

Nach dem Erdbeben in Haiti am 12. Januar 2009 wurden schon in den ersten Stunden Anrufe von Angehörigen vermisster Menschen, Anfragen über benötigte Unterstützung und Bitten um Hilfe registriert. Der auf Krisenkartografie spezialisierte Wissenschaftler Patrick Meier schloss sich mit dem kenianischen Programmierer David Kobia zusammen, der 2007 das System Ushahidi programmiert hatte – kenianische Bürger konnten damit Ausschreitungen nach den Wahlen melden. Unerwarteterweise bot sich das Werkzeug nun als Informationsplattform in Haiti an: Meier und Kobia stellten nämlich ein System auf die Beine, das von Mobiltelefonen abgesetzte Notrufe ihrer geografischen Herkunft zuordnet. Der Mobilfunkbetreiber Digicel zog nach und lieferte den Bewohnern von Haiti eine einheitliche Notrufnummer. Dadurch wurden hunderte Menschenleben gerettet. Ushahidi ermöglichte es, mit geringen Mitteln die Hilfsmaßnahmen nach dem Erdbeben zu koordinieren. Aus dem ganzen Land liefen seinerzeit zahllose Meldungen zusammen: Vermisste, fehlendes Trinkwasser, fehlende Nahrungsmittel in Waisenhäusern, Gerettete et cetera. Zwei NGOs – Samasource und Crowdflower – übersetzten die SMS ins Französische, Englische und Kreolische; dann wurden sie von Freiwilligen an der Fletcher School of Law and Diplomacy im US-Bundesstaat Massachusetts – wo Meier arbeitet – ihrer Herkunft zugeordnet, überprüft und sortiert, dann kartiert und veröffentlicht. Ein junges Nonprofitunternehmen (InStedd), das auf die Datenverarbeitung in Krisensituationen spezialisiert ist, baute eine Schnittstelle, über die Helfer vom Roten Kreuz bis zu den US Marines die Notrufe und deren GPS-Koordinaten erhielten. Diese bis dahin beispiellose Zusammenarbeit kenianischer Informatiker und der US-Armee spielte eine wichtige Rolle bei der Entscheidung des US-Außenministeriums unter Chefdiplomatin Hillary Clinton, seine Methoden zu überdenken. Die sogenannte smart power hat mittlerweile strategische Bedeutung erlangt. Während der vom ehemaligen Vizeverteidigungsminister Joseph Nye geprägte Begriff soft power („weiche Macht“) ein Bündel nicht zwingender, struktureller, kultureller oder ideologischer Einflussmittel beschreibt, umfasst Smart Power einen flexiblen Katalog diplomatischer, wirtschaftlicher, militärischer, politischer, rechtlicher und kultureller Werkzeuge, die der jeweiligen Lage angepasst werden.

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29. Mai 2012 · Kommentare deaktiviert für Von der Arabellion lernen! – crowdmap 1 – · Kategorien: Syrien · Tags: ,

Interaktive Landkarte, Syrien

Selbst dokumentieren und veröffentlichen! Ein System der Notrufe und die Hilfe selbst organisieren! Eigene Solidaritätsnetze aufbauen! Flüchtlinge unterbringen!

14,887 documented killings in Syria, March 18, 2011 thru May 18, 2012 Please help us document the crimes in Syria. Here is a short tutorial on how to report. In addition, please see the Instructions page for security precautions to take while submitting reports from the field. Reports can be submitted anonymously or you have the option to provide your personal information [يمكنك إدخال التقرير بدون الكشف عن شخصيتك أو إذا أردت يمكنك إدخال معلوماتك الشخصية]. You can also submit reports via email to syriatracker@gmail.com or by adding the hashtag #basharcrimes to your tweet(s) (please make sure you include the location or geo-location of the report when submitting via email or twitter). Learn to protect your security online (Arabic version – English version) Reports can be downloaded here. You can subscribe to alerts here. To report cases of human rights violations of sexualized violence, please visit Women Under Siege.

https://syriatracker.crowdmap.com/

28. Mai 2012 · Kommentare deaktiviert für Rom – Hauptstadt der Boat-people · Kategorien: Eritrea, Italien · Tags: , , ,

Großbesetzungen, Barackensiedlungen, eigene Komitees

In Rom leben laut einer Studie der Stiftung «Integra/Azione» ca. 6.000 Flüchtlinge und Migranten auf der Strasse oder in Slums. In den provisorischen Notunterkünften, welche die Behörden zur Verfügung stellen, finden sie keinen Platz. Zum größten Teil handelt es sich um Flüchtlinge aus Somalia, Eritrea und dem Sudan sowie aus Afghanistan. Fast alle sind als boat-people nach Italien gekommen. Rom ist der wichtigste Anlaufpunkt für sie. Die Ärmsten von ihnen und diejenigen, die nicht über Familienbande in Europa verfügen, bleiben in Rom hängen.

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