03. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge nehmen ihre Zukunft selbst in die Hand · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Robert Bosch Stiftung

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Es wird viel über sie gesprochen, aber auf der internationalen Konferenz von Geflüchteten und Migranten in Hamburg Ende Februar ergriffen sie selbst das Wort: Über 2.000 Flüchtlinge und Migranten sprachen auf dem selbst organisierten Treffen über ihre Sicht zu Themen, die sie direkt betreffen. Themen wie Asylgesetze, die Lage an den Grenzen, Selbstorganisation und Sexismus . Das Motto der Konferenz: „Der Kampf der Geflüchteten – wie weiter machen? Beendet den Krieg gegen die Migrant*innen.“

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02. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für iz3W 352: Refugees & Selbstermächtigung · Kategorien: Deutschland, Lesehinweise · Tags:

Quelle: iz3W

Here We Are!

Refugees welcome! Mit diesen Worten setzte die flüchtlingssolidarische Bewegung ein Zeichen gegen das europäische Ausgrenzungssystem. Der politische Impuls der Bewegung geriet jedoch gegenüber der paternalistischen „Willkommenskultur“ zunehmend ins Hintertreffen. Geflüchtete und MigrantInnen werden heute trotz aller medialer Aufregung nur selten als eigenständig handelnde politische Subjekte wahrgenommen.

Umso wichtiger ist es, das „Refugees welcome“ zu re-politisieren. Dazu gehören vor allem Zuhören und Empathie zeigen für die Geflüchteten. Denn mit ihnen kommt das Scheitern der globalen Wirtschafts- und Ressourcenpolitik, des Postkolonialismus, der Nahostpolitik und der Migrationsregimes nach Europa zurück.
In unserem Themenschwerpunkt berichten Refugees, welche Ansätze der Selbstermächtigung sie verfolgen und welche Unterstützung sie sich wünschen.

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01. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für 2016 in Hamburg: Refugee Conference · Kategorien: Deutschland, Termine [alt] · Tags:

Quelle: taz

„Uns wird nichts geschenkt“

Abimbola Odugbesan* ist Sprecher der Gruppe Lampedusa in Hamburg. Mit anderen Geflüchteten organisiert er eine Konferenz, die im Februar in Hamburg stattfinden soll.

taz: Herr Odugbesan, mittlerweile ist es fast drei Jahre her, dass 300 Menschen über Lampedusa nach Hamburg kamen, politische Forderungen stellten und öffentlichkeitswirksamen Protest organisierten. Wie ist Ihre Lage heute?

Abimbola Odugbesan: Unsere Situation hat sich nicht wirklich verändert. Wir fordern immer noch das Gleiche: Dass wir eine Gruppenlösung nach Paragraf 23 des Aufenthaltsgesetzes bekommen.

Sie meinen, dass der Hamburger Senat Ihnen in Ausnahmefällen ein Bleiberecht aus humanitären Gründen gewähren kann.

Das ist von Beginn an unsere zentrale Forderung gewesen. Aber der Senat will das nicht. Wir bekommen von ihm keinerlei Unterstützung, kein Signal, nichts.

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18. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Fluchtbörse Facebook“ · Kategorien: Medien · Tags:

Quelle: Der Freitag

Subökonomie Auf Facebook tauschen Flüchtlinge Erfahrungen aus, Schlepper werben für ihre Angebote. Die Seiten des Netzwerks zeigen unzählige Dramen – und einen ganz eigenen Markt

Bartholomäus von Laffert

„Helft uns, wir gehen unter. Wir haben Frauen und Kinder an Bord. Das halbe Boot ist vollgelaufen, der Motor ist kaputt. Ruft die Küstenwache!“ Es ist kurz nach elf Uhr abends, als Mohammed Akilh diesen Notruf via Facebook absetzt. Darunter GPS-Koordinaten und ein roter Punkt in einer Google-Maps-Karte, eine Markierung irgendwo im Blau zwischen türkischer Mittelmeerküste und der griechischen Insel Lesbos – dem Zielort des Gummiboots, in dem Mohammed Akilh und die anderen Flüchtlinge sitzen. Unter dem Post sammeln sich Kommentare, Aufmunterungen, Gebete: „Gott möge mit euch sein. Ich habe mit den griechischen Wachen gesprochen, sie werden gleich da sein. Haltet durch!“

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22. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Marathon auf dem Balkan · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Serbien, Slowenien, Ungarn · Tags: , ,

Quelle: bordermonitoring.eu

von Marc Speer

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Von Aktivisten angebrachter Wegweiser

Nachdem wir nun seit einigen Tagen auf der Balkanroute unterwegs sind, habe ich mehr und mehr das Gefühl, einem Marathon über etliche Länder hinweg zu folgen. Den Flüchtlingen dürfte es ähnlich gehen: Es geht nicht nur darum, das Ziel schnellst möglich zu erreichen – die meisten sind erst vor wenigen Tagen aus der Türkei aufgebrochen – sondern es gibt an etlichen Punkten auch „Versorgungsstationen“, wo Wasser, Obst, Kohlenhydrate und medizinische Betreuung angeboten werden. Eben wie bei einem Marathon.

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20. September 2015 · Kommentare deaktiviert für no border serbia: update · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Serbien, Slowenien, Ungarn · Tags: ,

Quelle: no border serbia

The situation is changing rapidly, it s very chaotic and hard to follow what is going on.

After the brutal police attack at Horgos almost all people left to Croatia. approx. only 100 people stayed there waiting for a chance to cross. There are 21 persons  in prison in Hungary they were arrested at Horgoš when they broke through the gate. We dont know exactly the accusations but probably they ‘ll try to criminalize them on the worst way.

If anybody can do something, they need international support!

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19. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Orientierung in der Fremde: „Welcome 2 Europe“ · Kategorien: Mittelmeer · Tags: ,

Quelle: ARD Tagesschau

Orientierung in der Fremde – für Flüchtlinge ist das wichtig. Sie haben eine beschwerliche Reise hinter sich. Die Initiative „Welcome 2 Europe“ will ihnen Hilfestellung geben. Jan Lukas Strozyk hat für tagesschau.de Mitgründerin Nevroz Duman interviewt.

tagesschau.de: „W2EU“ hat in Griechenland fast 25.000 Broschüren mit Tipps für Flüchtlinge verteilt. Warum?

Nevroz Duman: Darin sind Informationen zu allen europäischen Ländern gesammelt. Man kann nachlesen, wie die Asylverfahren ablaufen, was die jeweiligen Gesetze sind oder welche Menschenrechtsorganisationen oder medizinische Hilfe es dort gibt. Auch Kontakte zu Beratungsstellen in verschiedenen Ländern gibt es dort. Menschen können uns aber auch in verschiedenen Sprachen direkt fragen, zum Beispiel wenn sie einen Anwalt suchen. Wir versuchen dann Kontakte zu vermitteln. Auf unserer Webseite gibt es weiteres Informationsmaterial, zum Beispiel Warnungen zur Flucht über das Meer.

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03. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Budapest, Wien: „Schienenersatzverkehr selber organisieren!“ Aufruf! · Kategorien: Balkanroute, Termine [alt], Ungarn · Tags:

Quelle: linksunten.indymedia.org

Konvoi Budapest Wien – Schienenersatzverkehr für Flüchtlinge

Verfasst von: fluchthelferin

Der ungarische Staat verwehrt Menschen auf der Flucht den Zugang zur sicheren Reise per Bahn, selbst wenn sie gültige Tickets haben. Die österreichische Regierung und die EU sehen tatenlos zu, wie Menschen auf den Straßen von Budapest ohne Versorgung von Tag zu Tag immer katastrophalere Verhältnisse ertragen müssen.

Deswegen schreiten wir ein und starten einen Konvoi aus Bussen und PKWs, um die Flüchtlinge in Sicherheit zu bringen. Der erste Konvoi setzt sich am Sonntag um 11 Uhr vom Parkplatz des Praterstadions in Bewegung, um so viele Flüchtlinge wie möglich aus Budapest nach Wien zu bringen, sie dort zu versorgen und ihnen eine Weiterreise an ihr gewünschtes Ziel zu ermöglichen. Der Aufruf richtet sich an die vielen Menschen und Initiativen, die sich in den letzten Tagen genau das Gleiche gedacht haben. Sowie an Hilfsorganisationen, NGO’s, Busunternehmen, Taxiunternehmen, Gewerkschaften usw., die den Konvoi unterstützen, weitere Fahrzeuge aufstellen und dabei mitmachen, die Menschen sicher nach Wien zu geleiten.

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22. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Wohnbörse für Flüchtlinge“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online

„Alle loben uns, nur Politiker melden sich nicht“

Bloß raus aus der Massenunterkunft: Mareike Geiling hat ihr WG-Zimmer in Berlin an einen Flüchtling vermietet – und zeigt nun anderen, wie das geht. Über ihre Wohnbörse haben schon 74 Menschen ein neues Zuhause gefunden.

„Als ich die Zusage für einen Auslandsaufenthalt in Kairo bekommen habe, war klar, dass ich mein WG-Zimmer in Berlin für die Zeit untervermieten würde. Das Thema Flüchtlinge beschäftigt mich schon lange und brachte mich auf die Idee, mit meinem Zimmer jemandem ein neues Zuhause zu geben – schließlich fehlen in ganz Deutschland Unterkünfte für Asylbewerber.

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12. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Griechenland: PIPKA Village of all together · Kategorien: Griechenland · Tags:

Thoughts and Thanks from the distance: Refugees who lived in PIKPA, talk about the importance of an open welcoming space.

In early March 2015, the mayor of Lesvos Spiros Galinos called on the ‘Village of all together’ to move out all the refugees accommodated in PIKPA. He wanted to renovate PIKPA for a tennis tournament that would take place in May. He seriously proposed the prison of Moria as an alternative that could be turned into an open centre. This is where the refugees could live!

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