10. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Geschlossene“ Balkanroute für tausende Flüchtlinge weiter offen · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Österreich · Tags:

derStandard | 10.08.2017

Neue Asylzahlen legen nahe: Die als geschlossen geltende Balkanroute ist nach wie vor der am stärksten benutzte Flüchtlingsweg. Außenminister Sebastian Kurz räumt ein, eine totale Sperre sei „natürlich“ nicht möglich

Walter Müller

Wien – Die sogenannte Balkanroute für Flüchtlinge gilt seit Monaten als geschlossen. Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat die Sperre der Route als Erfolg für sich reklamiert. Nach Vorliegen aktueller Asyldaten lässt sich eine „Totalsperre“ der Balkanroute allerdings nicht nachvollziehen.

Am Grenzübergang zur Steiermark etwa, wo 2015 der Großteil der Flüchtlinge nach Österreich einreiste, zählt die Exekutive nach wie vor täglich ankommende Menschen. „Sie kommen allein, zu Fuß oder in Autos von Schleppern. Es sind meist Flüchtlinge aus Afghanistan“, sagt Polizeisprecher Fritz Grundnig.

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08. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migranten aus Libyen: Deutlicher Rückgang der Zahlen im Juli“ · Kategorien: Afrika, andere Länder, Libyen · Tags:

Telepolis | 07.08.2017

Die erhitzte Diskussion über den „Pull-Faktor“ NGOs nimmt nur Teile eines größeren Bilds zur Kenntnis

Thomas Pany

In Italien, genauer in der sizilianischen Provinz Ragusa, wurden, wie die FAZ berichtet, 15 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr festgenommen, weil sie unter Verdacht stehen, selbst Ursache der Waldbrände zu sein, für deren Löschen sie extra Aufwandsentschädigungen kassierten.

Sind damit sämtliche Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Brandstifter? Zumal in Sizilien, der legendären Heimat der Mafia?

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27. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Official data show refugees, migrants in Greece at 62,407“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Ekathimerini | 26.07.2017

The number of refugees and migrants waiting to be granted asylum or deported came to 62,407 on Tuesday, according to data released on Wednesday by the Greek Defense Ministry’s Coordinating Body for the Management of the Refugee Crisis.

The five Aegean islands hosting facilities are currently home of 15,222 asylum seekers and migrants, the majority of which are on Lesvos: 4,725 at the official state-run facility that has a total capacity for 3,500 and 188 at other centers. Chios is hosting 3,503 individuals, when it has an official capacity for 1,100, Samos’s facilities for 850 people have to cope with 2,414 and Kos is also stretched with 1,830 people living in a camp designed for 1,000, as well another 1,048 people staying at other facilities. Only Leros has manageable numbers, with 865 refugees and migrants staying at a camp for 1,000 people, as well as an additional 160 individuals in other facilities.

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15. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „More than 9,800 migrants trapped on Greece’s islands“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Ekathimerini | 14.07.2017

The number of migrants and refugees trapped on Greece’s islands due to delays in asylum-processing procedures and constant new arrivals passed the 9,800 mark on Friday, official data showed.

On Lesvos, which is on the front line of the migration crisis, numbers returned to February levels at 4,289, with the majority of these migrants and refugees staying at the Moria camp, where tensions have been running high in recent weeks because of cramped and poor conditions at the facility.

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12. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Trügerische Statistik: 150 000 Binnenflüchtlinge in Afghanistan“ · Kategorien: andere Länder · Tags: ,

NZZ | 11.07.2017

Dieses Jahr wurden in Afghanistan bisher weniger Leute vertrieben als letztes Jahr. Das bedeutet nicht, dass die Gewalt abgenommen hätte.

awy./(dpa) · Im ersten Halbjahr 2017 sind in Afghanistan fast 150 000 Menschen vor Gefechten zwischen radikalislamischen Taliban und Sicherheitskräften aus ihren Heimatorten geflohen. Das geht aus einem Bericht der Uno-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe hervor. Binnenflüchtlinge wurden in 31 der 34 Provinzen registriert. Neue, grosse Vertreibungen soll es in der nordafghanischen Provinz Kunduz geben. Dort seien nach schweren Kämpfen allein in der vergangenen Woche mindestens 14 000 weitere Menschen heimatlos geworden. Im vergangenen Jahr waren mehr als 660 000 Afghanen aus ihren Dörfern geflohen.

Der tendenzielle Rückgang der Fluchtbewegung ist laut Uno-Experten nicht auf eine Abnahme der Gewalt zurückzuführen, sondern auf andere Faktoren. Zum einen finden viele Kämpfe in Gebieten statt, aus denen die Bewohner schon geflohen sind, zum andern sind jetzt auch viele Städte unsicher, so dass die Leute nicht mehr wissen, wohin sie fliehen sollten. Und zudem haben viele Grossfamilien nicht mehr genügend Geld für die Flucht.

07. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die Mär von der geschlossenen Balkanroute“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland · Tags: ,

Handelsblatt | 07.07.2017

Die Flüchtlingszahlen ebben nicht ab. Im ersten Halbjahr 2017 kamen mehr als 90.000 Asylsuchende nach Deutschland. Die meisten immer noch über einen Weg, der eigentlich versperrt sein sollte – die Balkanroute.

Frank Specht

Deutschland bleibt weiter das Sehnsuchtsland für Flüchtlinge aus den Kriegs- und Armutsregionen dieser Welt. Im ersten Halbjahr registrierten die Behörden knapp 90.400 Asylsuchende, wie das Bundesinnenministerium am Freitag mitteilte. Das sind nur noch etwa halb so viele wie im Vorjahreszeitraum. In der zweiten Hälfte des Jahres 2015 waren noch achtmal so viele Flüchtlinge gekommen.

Aus dem „Flüchtlingsstrom“ des Jahres 2015 ist also mittlerweile ein Bach geworden, aber noch kein Rinnsal, wie man angesichts der Meldungen über die geschlossene Balkan-Route eigentlich vermuten könnte. Schließlich hatten Staaten wie Mazedonien, Serbien, Kroatien, Ungarn und Slowenien, über deren Territorium auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise täglich tausende Flüchtlinge von Griechenland oder der Türkei nach Westen wanderten, bereits im Herbst 2015 strenge Kontrollen eingeführt und im März 2016 die Grenzen für durchreisende Asylsuchende gesperrt.

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02. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „L’invasione non c’è: a giugno stessi sbarchi degli ultimi anni“ · Kategorien: Deutschland, Frankreich, Italien · Tags: , , ,

Il Manifesto | 02.07.2017

Arrestiamo umani. Oggi vertice a Parigi tra Minniti e i colleghi francese e tedesco sui porti e la crisi in Libia

Rachele Gonnelli

Il vento forte e il mare agitato scoraggiano le partenze sulla rotta del Mediterraneo centrale e si contano così solo due sbarchi nelle ultime quarantotto ore, a Brindisi e Catania, in tutto poco più di mille migranti recuperati a largo della Libia dalla Guardia costiera italiana e da una nave militare svedese. A Catania sono sbarcate anche nove salme, i corpi di quattro uomini e cinque donne recuperati dagli svedesi.

È RISACCA SUI NUMERI però: dopo una settimana di bufera e spuma politica sull’emergenza «insostenibile», «l’invasione», sono stati diffusi i dati veri sugli sbarchi di giugno e dei primi sei mesi del 2017 dal Viminale e dall’Organizzazione mondiale delle migrazioni. Dall’inizio dell’anno sono 83.360 i migranti arrivati sulle nostre coste, mentre nei primi sei mesi del 2016 erano 70.222, quindi si segnala un aumento del 18,71 per cento che però in numeri assoluti significa poco più di diecimila persone in un paese di 60 milioni di abitanti.

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27. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU-Staaten nehmen Türkei mehr Flüchtlinge ab als vereinbart“ · Kategorien: EU, Türkei · Tags:

DW | 27.06.2017

Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge übernimmt die EU fünfmal mehr Migranten als im Flüchtlings-Deal mit Ankara vereinbart. Zu verdanken hat die Türkei diesen Umstand der langsamen Bürokratie in einem Nachbarland.

Seit Inkrafttreten der Vereinbarung zwischen der EU und der Türkei am 20. März 2016 sind rund 1200 Migranten in die Türkei zurückgeschickt worden, die über die Türkei auf die griechischen Inseln gelangt waren, berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf neue Zahlen der EU-Kommission.

Im gleichen Zeitraum haben die EU-Staaten aber mehr als 6200 Syrer aus der Türkei auf bisher 15 EU-Länder verteilt. Mehr als ein Drittel von ihnen kam nach Deutschland.

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25. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für „Mehr Menschen fliehen über das Mittelmeer“ · Kategorien: Mittelmeerroute · Tags:

Zeit Online | 25.06.2017

Die Zahl der Flüchtlinge, die auf der Mittelmeerroute nach Europa gelangen, ist gestiegen. Über drei Millionen sind allein in der Türkei gelandet.

Die Zahl der Flüchtlinge über das Mittelmeer hat einem Medienbericht zufolge wieder zugenommen. Seit Jahresbeginn bis zum 22. Juni registrierte Italien laut Bild am Sonntag 71.978 Neuankömmlinge, die die zentrale Mittelmeerroute als Fluchtweg gewählt hatten. Das ist ein Plus von 27,6 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr.

Rund 3,3 Millionen Flüchtlinge hielten sich derzeit in der Türkei auf, berichtet das Blatt unter Berufung auf Sicherheitskreise. In Griechenland seien es 62.354 Flüchtlinge, davon 14.489 auf den Inseln. In Deutschland wurden demnach von Januar bis Ende Mai 77.148 Asylgesuche eingereicht. Im Vorjahr waren es im gesamten Jahr 280.000.

Die zentrale Mittelmeerroute von Libyen in Richtung Italien gilt als gefährlichster Seeweg von Afrika nach Europa. Nach Angaben der Organisation für Migration IOM kamen seit Jahresbeginn mehr als 1.800 Flüchtlinge im Mittelmeer ums Leben. Italien registrierte seitdem die Ankunft von 65.000 Flüchtlingen. Immer wieder retten die Küstenwachen der Anrainerstaaten und Nichtregierungsorganisationen Hunderte Menschen aus Seenot.

19. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für „Mehr als 65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht“ · Kategorien: Sudan, Syrien · Tags: , ,

Zeit Online | 19.06.2017

Laut UN müssen mehr als 65,6 Millionen Menschen aus ihrer Heimat fliehen oder werden vertrieben. So viele wie noch nie. Prekär ist die Lage in Syrien und im Südsudan.

Die Flüchtlingszahlen haben 2016 den höchsten jemals registrierten Stand erreicht. Laut des Jahresberichts des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) waren im vergangenen Jahr weltweit 65,6 Millionen Menschen auf der Flucht. Die UN registrierten damit einen Anstieg um 300.000 im Vergleich zu 2015, wo 5,8 Millionen neue Flüchtlinge registriert worden waren. Der Anstieg hat sich damit verlangsamt. Dennoch sei die hohe Gesamtzahl der Flüchtlinge „nicht zu akzeptieren“, sagte UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi.

Am höchsten war Ende 2016 weiterhin die Zahl der Binnenvertriebenen: Die Zahl der Menschen, die innerhalb ihres Heimatlandes geflohen sind, lag den Angaben zufolge bei 40,3 Millionen – Ende 2015 waren es noch 40,8 Millionen. Syrien, Irak und Kolumbien stehen an der Spitze der davon betroffenen Länder.

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