19. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „South Sudan: UN, US failed to prevent ethnic cleansing“ · Kategorien: Afrika, andere Länder · Tags: ,

Al Jazeera | 18.10.2017

South Sudan, the world’s youngest country, has received more than $1bn in humanitarian aid every year from the United States and the United Nations. It gained independence in 2011 with the strong support of the Bush and Obama administrations.

But in 2013, civil war broke out between forces loyal to President Salva Kiir and supporters of his former deputy, Riek Machar, who are known as the rebels. While both sides have been accused of atrocities, the UN says the majority have been committed by government soldiers.

A peace deal brokered by the US and the international community collapsed in July 2016.

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11. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Mehr als 4000 Flüchtlinge aus illegalen Camps befreit“ · Kategorien: Libyen · Tags: , ,

Spiegel Online | 10.10.2017

In der libyschen Küstenstadt Sabratha wurden offenbar Tausende Flüchtlinge von einer Miliz festgehalten. Nun ist die Truppe aus der Stadt vertrieben, das UNHCR nimmt sich der entkräfteten Menschen an.

Sie lebten tagelang ohne Essen und Wasser, eingesperrt oder versteckt aus Angst vor schweren Gefechten in der Stadt: Tausende Flüchtlinge aus Afrika sind in der libyschen Küstenstadt Sabratha aus illegalen Camps und Häusern befreit worden. Von dort zogen sie in eine zentrale Halle um, wo sie registriert und versorgt wurden.

Nach Uno-Angaben waren zwischen 4000 und 6000 Flüchtlinge in inoffiziellen Flüchtlingslagern in der Stadt gefunden worden. Ein Vertreter des Uno-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in Libyen, Roberto Mignone, sagte, die Lage sei ausgesprochen schwierig.

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15. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU sticks to Libya strategy on migrants, despite human rights concerns“ · Kategorien: Afrika, EU, Italien, Libyen · Tags: , , ,

Reuters | 15.09.2017

Gabriela Baczynska

BRUSSELS (Reuters) – The European Union is determined to go on preventing migrants setting off from the coast of Libya, interior ministers said on Thursday, despite criticism from rights advocates who say the strategy is aggravating human suffering.

After more than two years struggling to stem the flow of refugees and migrants from the Middle East and Africa, the EU is now showing signs of optimism that it is finally in control.

A 2016 deal with Turkey effectively closed one major migratory route and this year Italy has led the EU’s efforts to curb sea crossings from Libya, supplying money, equipment and training for Libya’s border and coast guard, and striking deals with local groups in control on the ground in a country still largely lawless after the 2011 death of Muammar Gaddafi.

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13. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Warlords sollen Europas Grenzen schützen?“ · Kategorien: Libyen · Tags: , ,

Telepolis | 12.09.2017

Der UNCHR-Sondergesandte für das zentrale Mittelmeer spricht vom Risiko, „dass nun noch mehr Migranten in Haftanstalten landen“

Thomas Pany

Die Zahlen der Migranten aus Libyen sind deutlich zurückgegangen. Gab es im Juni noch Wochenenden, an denen über zehntausend Neuankommende in italienischen Häfen gemeldet wurden, so wurde bereits im Juli ein markanter Rückgang verzeichnet und im August überquerten nur mehr 3.800 Migranten und Flüchtlinge das Mittelmeer. In den ersten Septembertagen sind nach Informationen des Sondergesandte des UNHCR für das zentrale Mittelmeer, Vincent Cocherel, nur mehr 827 gekommen. Er spricht von einer „bedeutenden Abnahme“.

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12. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Multiple Libya peace plans are a hindrance, UN envoy to say“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

The Guardian | 12.09.2017

Ghassan Salamé is due to tell conference convened by Boris Johnson that efforts to unite country are being hampered

Fears that overlapping European and Middle Eastern peace initiatives for Libya are hampering the new UN special envoy are to be aired this week at a special conference convened by the UK foreign secretary, Boris Johnson.

The conference on Thursday, due to be attended by the US secretary of state, Rex Tillerson, is likely to swing behind a plan to restart political talks, including making changes to a December 2015 peace deal that has so far failed to unite warring factions in the east and west of the country.

The US had largely dropped out of the Libyan crisis since Donald Trump took power in January.

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09. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „UN to deploy 250 peacekeepers in Tripoli“ · Kategorien: Libyen · Tags: ,

The Libya Observer | 08.09.2017

Update: The UN Mission in Libya denied reports of sending peacekeepers to Tripoli, and confirmed it respects the country’s sovereignty

UN is preparing to deploy 250 peacekeepers to Libya in an aim to guard its base in the capital Tripoli as part of a plan to return its support mission’s operations to the country, the Head of the UNSMIL, Ghassan Salame said on Friday.

Salame told the Italian newspaper La Stampa that about 250 peacekeepers can be deployed in the coming weeks in Tripoli.

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09. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „UN kritisieren Flüchtlingspolitik der EU“ · Kategorien: Afrika, EU, Libyen · Tags: ,

DW | 08.09.2017

Die Vereinten Nationen haben scharfe Kritik an der europäischen Flüchtlingspolitik geübt. Bei der Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten zur Eindämmung der Zuwanderung würden die Menschenrechte zu wenig berücksichtigt.

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra’ad al-Hussein, hat das zwischen europäischen und afrikanischen Staaten getroffene Abkommen zur Flüchtlingspolitik kritisiert. Es sei „sehr dünn mit Blick auf den Schutz von Menschenrechten von Flüchtlingen in Libyen und auf den Flüchtlingsbooten“, schrieb Al-Hussein (Artikelbild) in einem von den Vereinten Nationen veröffentlichten Beitrag.

Das Abkommen schweige sogar „zu der dringenden Notwendigkeit, Alternativen zu der willkürlichen Internierung hilfsbedürftiger Menschen“ zu finden. „Die Erinnerung ist kurz, wenn die Fakten unangenehm sind“, erklärte der Top-Diplomat mit Blick auf einen Bericht zu den unmenschlichen Zuständen für Flüchtlinge in den Internierungszentren in Libyen, den die Vereinten Nationen bereits im Dezember vergangenen Jahres veröffentlicht hatten. Seitdem habe sich die Lage noch verschlimmert, erklärte Zeid weiter.

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30. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libye: Les Nations unies appellent Tripoli à relâcher les migrants les plus vulnérables“ · Kategorien: Libyen · Tags: ,

El Watan | 29.08.2017

Le secrétaire général de l’Organisation des Nations unies (ONU), Antonio Guterres, appelle les autorités libyennes «à relâcher immédiatement» les migrants les plus vulnérables détenus en Libye, dans un rapport publié hier cité par l’AFP. «Les migrants continuent d’être victimes de violences extrêmes par des trafiquants, des passeurs, des membres de groupes armés et des forces de sécurité», affirme Antonio Guterres dans ce document, en relevant le travail forcé, les détentions arbitraires et les viols.

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25. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingsdrama in Angola“ · Kategorien: Afrika · Tags: ,

DW | 25.07.2017

Rund 50.000 Kongolesen aus der Krisenprovinz Kasaï sind nach Angola geflohen. Ihre Lebensbedingungen sind schlecht – denn der UN fehlen die Mittel, ihnen zu helfen. Manchen droht die Abschiebung in die Heimat.

„In den Flüchtlingslagern in Angola geht es menschenunwürdig zu. Viele Menschen müssen im Freien schlafen und bekommen höchstens eine Mahlzeit am Tag“, sagt DW-Korrespondent Nelson Sul D’Angola. Anfang des Monats konnte er die Provinz Lunda Norte im äußersten Nordosten Angolas besuchen. Im schwer bewachten Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo befinden sich zwei provisorische angolanische Flüchtlingslager: Mussunga und Kakanda. Allein dort, rund 30 Kilometer von der kongolesischen Grenze entfernt, leben an die 30.000 Kongolesen. Mehr als die Hälfte seien Kinder, berichtet Sul D’Angola im DW-Gespräch.

Die Lebensbedingungen sind so schlecht, dass die meisten Männer die Aufnahmelager bereits nach wenigen Tagen wieder verlassen. Ihre Frauen und Kinder lassen sie zurück. Sie suchen ihr Glück auf den Diamantenfeldern der Region. „Dort werden sie aber als Kriminelle gesehen und nicht selten erneut Opfer von Gewalt: sie werden verhaftet, geschlagen und manchmal sogar getötet“, berichtet Sul D’Angola. Die Täter seien angolanische Soldaten oder Angehörige privater Sicherheitsfirmen, die im Auftrag der Diamantengesellschaften in der Region für Ordnung sorgen sollen.

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14. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingslager in der Wüste: Gefangen im Niemandsland“ · Kategorien: Jordanien, Syrien · Tags: , ,

taz | 13.07.2017

An der geschlossenen jordanischen Grenze sitzen mitten in der Wüste zehntausende Geflüchtete fest. Hilfe kommt nur spärlich durch.

Marianne Sievers

RUKBAN taz | Wenn Maryam morgens die Plane ihres selbst gebauten Zeltes hochhievt, sieht sie nichts als Staub. Kein Horizont in Sicht, keine Perspektive. Vor zwei Tagen erst fegte wieder ein Sandsturm unbarmherzig über alles hinweg, was sich ihm entgegenstellte. Er zerriss die Planen und Seile, zerstörte die einfachen Behausungen. Mitten im Niemandsland versucht Maryam, mit ihrem Mann, ihrer alten Mutter und zwei kleinen Kindern zu überleben. Niemandsland, weil es für niemanden gedacht ist, weil es niemandem gehört und weil in diesem Stück Wüste eigentlich auch niemand sein sollte.

Eigentlich. Mit Maryam harren rund 80.000 Syrerinnen und Syrer in dem Flüchtlingslager aus. Die meisten sind Frauen und Kinder. Geflohen sind sie vor Krieg und Terror, von wem auch immer er ausging. Sie haben sich zwischen zwei Erdwällen niedergelassen, in einer demilitarisierten Zone zwischen Syrien und Jordanien. Rukban heißt dieser karge Teil der Wüste im Süden Syriens.

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