28. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „UNHCR: Familiennachzug unbedingt ausweiten“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

DW | 28.04.2017

Seit März 2016 können Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz ihre Familien nicht mehr nach Deutschland holen. Die Regel gilt bis 2018. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen fordert, sie zu streichen.

Die Familieneinheit spiele eine zentrale Rolle beim Flüchtlingsschutz und bei der Integration, heißt es in einem Eckpunktepapier des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), das anlässlich der Bundestagswahl im Herbst veröffentlicht wurde.

Die Bundesregierung hatte im vergangenen Jahr den Familiennachzug für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutzstatus bis 2018 ausgesetzt. Subsidiärer Schutz greift, „wenn weder der Flüchtlingsschutz noch die Asylberechtigung gewährt werden können und im Herkunftsland ernsthafter Schaden droht“ – so das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

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28. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Nadadora siria que atravesó Mediterráneo y compitió en Río, embajadora ACNUR“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

La Vanguardia | 27.04.2017

Ginebra, 27 abr (EFE).- Yusra Mardini, la joven nadadora siria que huyó de su país y alcanzó las costas europeas atravesando a nado el Mediterráneo y que en 2016 participó de los Juegos Olímpicos de Río de Janeiro ha sido nombrada embajadora de buena voluntad del ACNUR, la Agencia de Naciones Unidas para los Refugiados.

„Para mí es un honor ser representante de los refugiados del mundo y ser la más joven embajadora de buena voluntad de la historia del ACNUR. Estoy agradecida de esta oportunidad y de esta tribuna“, dijo Mardini en rueda de prensa.

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28. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „UNHCR prangert Abschottung Europas an“ · Kategorien: EU · Tags: ,

DW | 27.02.2017

Die Schließung der Balkanroute und schärfere europäische Grenzkontrollen stürzen Flüchtende in neue Gefahren. Es gebe Berichte über Missbrauch, Folter und Erpressung, meldet das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.

Schlepperbanden im Norden Mazedoniens, in der serbischen Hauptstadt Belgrad, in Pristina im Kosovo und in der bulgarischen Hauptstadt Sofia würden „routinemäßig“ Menschen festsetzen und erpressen, gaben Betroffene an. Personen, die die Dienste der Schleuser nicht in Anspruch nahmen, berichteten von Entführungen. Einige Kriminelle sollen den Berichten zufolge auch sexuelle Gewalt und Folter eingesetzt und Menschen über Tage hinweg festgehalten haben, um höhere Zahlungen als vereinbart zu erpressen.

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13. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Größte rechtswidrige Zwangsabschiebung“ · Kategorien: andere Länder · Tags: , ,

Wiener Zeitung | 13.02.2017

Laut Human Rights Watch ist UNO mitschuld an Massenabschiebung von Afghanen.

Kabul/Genf. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat den Vereinten Nationen vorgeworfen, an der erzwungenen Rückkehr Hunderttausender afghanischer Flüchtlinge aus Pakistan in ihr vom Krieg zerrüttetes Heimatland mitschuld zu sein.

Das UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) habe zu rechtswidrigen Methoden der pakistanischen Behörden nicht nur geschwiegen, sondern auch das Rückführungs-Programm afghanischer Flüchtlinge aktiv vorangetrieben, hieß es in einem am Montag veröffentlichten 77-seitigen Bericht. Das UNHCR habe so sein Mandat, Flüchtlinge zu schützen, aufgekündigt und die Rechtsbrüche Pakistans unterstützt. Damit mache es sich mitschuldig.

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25. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „RRDP: Women fear violence and rape in refugee camps“ · Kategorien: Griechenland · Tags: , ,

Quelle: Al Jazeera | 24.01.2017

Study casts light on conditions women endure in refugee camps as they attempt to reach northern Europe.

Women in refugee camps live in fear of violence, including rape, according to a report about the adversities female asylum-seekers face in Greece.

The study published on Tuesday by the Refugee Rights Data Project (RRDP) found that women were exposed to dangers including gender-based violence, abuse by authorities, and sexual harassment.

Researchers from the UK-based organisation spoke to more than 300 refugees and aid workers in nine camps and residences late last year.

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24. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Thousands of refugee children sleeping rough in sub-zero Serbia, says UN“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags:

Quelle: The Guardian | 24.01.2017

Refugee facilities in Belgrade, where it is -15C, have been described as ‘worse than the jungle in Calais’ by aid workers

Hundreds of new refugees and migrants, many of them children, are arriving in Serbia every day despite the prospect of sleeping rough in sub-zero temperatures and reports of violent treatment, Save the Children has said, as it calls on the EU to do more to help.

The EU-Turkey deal, which was supposed to stem the flow of refugees arriving in Europe by boat, has meant many refugees are being forced to take a deadlier land route to cross the Balkans, with children as young as eight experiencing harsh weather conditions, dog bites and violent treatment by police and smugglers.

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22. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für UNHCR Dokumente · Kategorien: Mittelmeer · Tags: , , ,

Mediterranean: Dead and Missing at sea

Refugees & Migrants Sea Arrivals in Europe

Italy: UNHCR Update #10

19. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Turkey blocks UNHCR access to Syrian refugees“ · Kategorien: Syrien, Türkei · Tags:

Quelle: EurActiv | 18.01.2017

UN refugee agency UNHCR has been kept from visiting asylum seekers after they were deported from Greece to Turkey, according to a leaked letter from the organisation’s Athens office.

By Catherine Stupp

UNHCR has had limited access to a Turkish refugee camp that houses Syrians who are sent from Greece under an agreement that EU leaders sealed with Turkey in March 2016. EU leaders called UNHCR a “key actor in the resettlement process” of migrants as part of the deal. The organisation agreed to help hold up the agreement by assessing human rights conditions in Turkish refugee camps.

As of early December, 748 migrants were sent to Turkey from Greece under the agreement, including 95 Syrians.

Turkey agreed under the deal to take in anyone who arrives in Greece and is sent away by authorities. In exchange, the EU said it would take in one Syrian from Turkish refugee camps for every person sent back, and also promised to double its aid money to Turkey.

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12. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Zahl der Flüchtlinge in Deutschland extrem gesunken“ · Kategorien: Deutschland, Mittelmeer · Tags: , ,

Quelle: Süddeutsche Zeitung | 11.01.2017

  • Etwa 280 000 Flüchtlinge sind 2016 nach Deutschland gekommen, berichtet Innenminister Thomas de Maizière. 2015 waren es noch 890 000.
  • Die Zahl der Asylanträge lag 2016 bei insgesamt 745 545. Schutz erhielten gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention 36,8 Prozent der Asylbewerber, über die entschieden wurde.
  • Das UNHCR spricht allerdings davon, dass 2016 das bislang tödlichste Jahr für Flüchtlinge auf dem Mittelmeer war.

Von Markus C. Schulte von Drach

Die Zahl der Menschen, die auf ihrer Flucht Deutschland erreicht haben, ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Insgesamt, so sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) in Berlin, sind 2016 nach vorläufigen Berechnungen etwa 280 000 Menschen als Flüchtlinge gekommen. Das sind weniger als ein Drittel der Vorjahreszahl: 2015 waren es etwa 890 000 gewesen.

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11. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Schleswig-Holstein plant Abschiebestopp für Afghanistan“ · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

Quelle: Zeit Online | 10.01.2017

Das UN-Flüchtlingshilfswerk widerspricht der Bundesregierung, nirgendwo in Afghanistan ist es sicher. Der erste Landesinnenminister will daher Rückführungen stoppen.

Von Kai Biermann

Afghanistan ist sicher genug, um Flüchtlinge dorthin abzuschieben, behauptet die Bundesregierung. Im Dezember flog eine Maschine mit 34 abgelehnten Asylbewerbern und verurteilten Straftätern nach Kabul – nur die erste von mehreren geplanten Sammelabschiebungen. Nein, es ist dort nicht sicher und die Lage verschlechtert sich sogar noch weiter, widerspricht hingegen das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.

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