31. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunis Choucha Flüchtlingsprotest, Schattenblick · Kategorien: Libyen, Tunesien · Tags: , ,

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http://www.schattenblick.de/infopool/buerger/ticker/btif0013.html

Flüchtlingsproteste in Tunesien – 30. Januar 2013
Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen sortiert aus
Vor rund zwei Jah­ren sah sich rund eine halbe Mil­li­on Men­schen aus dem Bür­ger­kriegs­land Li­by­en zur Flucht ins be­nach­bar­te Tune­si­en ge­zwun­gen. Nicht einem von ihnen wurde sei­tens der tu­ne­si­schen Be­hör­den die Auf­nah­me ver­wei­gert, ob­wohl in dem Land zu Be­ginn des Jah­res 2011 höchst tur­bu­len­te Ver­hält­nis­se herrsch­ten, hatte sich doch der zuvor 23 Jahre lang dik­ta­to­risch re­gie­ren­de Prä­si­dent Ben Ali im Ja­nu­ar zum Rück­tritt ver­an­laßt ge­se­hen auf­grund lan­des­wei­ter und an­hal­ten­der Pro­tes­te der Be­völ­ke­rung, die als „Ara­bi­scher Früh­ling“ in die Ge­schichts­bü­cher ein­ge­hen soll­ten.
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31. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunis Choucha Flüchtlingsprotest – Blog direkt vom Protest · Kategorien: Libyen, Tunesien · Tags: , ,

Solidarity with Fighting Refugees in Choucha / Tunisia

http://chouchaprotest.noblogs.org/

Third day of protest

Today, Wednesday, is the third day of protest in front of the UNHCR offices in Tunis. The protesting refugees from Choucha continue to stay and sleep in front of the offices to emphasize their demands. The 91 refugees, among them families and children, have now split up in two groups, as to be present at the front and the backdoor of the offices. This gives them the possibility that each UNHCR staff member going to work is being reminded that there is a great number of asylum seekers left without any prospects for their future. Luckily, there has not been any repression bothering the protest. A military convoy passed by in the night from tuesday to wednesday only requesting some information in a friendly manner. Not only journalists have been interested to learn about the protest and the demands, two politicians have visited the protest camp today inviting a delegation for a discussion. Although the protesters were turned down on tuesday by a UNHCR representative, who told the delegation of refugees that there will be no revision of their cases, they say that “WE ARE NOT LEAVING THE PLACE, NOT UNTIL OUR DEMANDS ARE MET”.

31. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunis Choucha Flüchtlingsprotest – Video · Kategorien: Libyen, Tunesien · Tags: , ,

http://nawaat.org/portail/2013/01/31/video-sit-in-des-migrants-de-choucha/

Vidéo : sit-in des migrants de Choucha

Dimanche soir une dizaine de migrants ont quitté le camp de Choucha pour venir manifester à Tunis. Ils sont arrivés lundi matin et se sont dirigés vers la Place des Droits de l’Homme où ils ont commencé à manifester.

Mais rapidement la police est intervenue et leurs à demander d’évacuer les lieux. Ils ont alors décidé d’observer un sit-in devant les bureaux du UNHCR aux Berges du Lac.

Ces migrants ont tous vu leur demande d’asile rejetée. Ils souhaitent que leur dossier soit réexaminé et sont décidés à rester sur place tant qu’une solution ne leur aura pas été proposée.

Le camp de Choucha doit fermer en juin 2013 et les migrants déboutés ne savent pas où aller. La situation en Libye est encore trop instable et ils disent craindre pour leur vie si ils rentrent dans leur pays d’origine.

31. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunis Choucha: Flüchtlingsprotest, taz 31.01.2013 · Kategorien: Libyen, Tunesien · Tags: , ,

taz 31.01.2013

http://m.taz.de/Protestaktion-in-Tunesien/!110101;m/

Protestaktion in Tunesien

Flüchtlinge belagern UN-Büro in Tunis

Seit dem Libyen-Krieg sitzen hunderte Afrikaner in der Wüste fest. Der UNHCR will sie nicht als Flüchtlinge anerkennen. In Tunesien sollen sie nicht bleiben. von Christian Jakob

Seit zwei Jahren sitzen diese Bewohner des Lagers Choucha in der Wüste fest. Kein Land will sie aufnehmen.  Bild:  Article 13

BERLIN taz | Rund 100 afrikanische Flüchtlinge belagern seit Montag das Büro des UN-Flüchtlingskommissars UNHCR in der tunesischen Hauptstadt Tunis. Sie fordern, in ein sicheres Land ausreisen zu dürfen.

Die aus dem Tschad, Sudan, Liberia, Elfenbeinküste, Äthiopien und Nigeria stammenden Männer und Frauen sind die letzten von tausenden Flüchtlingen, die während des Libyenkrieges in ein UNHCR-Camp in der tunesischen Wüste gekommen waren. „Wir können nicht wieder nach Libyen, und wir können nicht in unsere Heimatländer“, sagt der Nigerianer Bright Samson am Mittwoch der taz. „Wir gehen hier nicht wieder weg, bis es eine Lösung für uns gibt.“ Sonntagnacht waren die Protestierenden mit Bussen aus dem rund 400 Kilometer entfernten Camp in die Hauptstadt gekommen. Seither campieren sie unter freiem Himmel vor dem Büro des UNHCR.

Als Anfang 2011 der Bürgerkrieg in Libyen ausbrach, fanden Zehntausende im Lager Choucha nahe der libyschen Grenze Zuflucht. Die meisten von ihnen kehrten in ihre Heimatländer zurück. Einige Tausend wurden vom UNHCR als „schutzbedürftig“, als so genannte „Persons of concern“ eingestuft und im Laufe der letzten Monate in sichere Drittstaaten ausgeflogen. Deutschland beispielsweise nahm – nach langem Drängen des UNHCR – im September 195 Menschen aus Choucha auf.

„Nicht schutzbedürftig“

Doch rund 230 Menschen verweigert der UNHCR die Aufnahme in sein Umsiedlungsprogramm. Sie gelten als „nicht schutzbedürftig“. ITunesien will ihnen kein Aufenthaltsrecht geben, im Juni soll das Camp Choucha geschlossen werden. Was mit den Menschen geschieht, ist unklar. „Wir leben seit zwei Jahren in dem Lager in der Wüste; das ist eine enorme psychische und körperliche Belastung“, sagt Samson. Der UNHCR habe „einen großen Fehler“ begangen, als er ihnen die Anerkennung als Flüchtlinge verweigert habe.

Tatsächlich lebten die Flüchtlinge in dem provisorischen Zeltlager unter ausgesprochen harten Bedingungen. Neben der extremen Hitze, rationierter Nahrung und teils rationiertem Wasser wurden sie auch von der einheimischen Bevölkerung attackiert: Vor einem Jahr griff ein Mob von Tunesiern das Lager an. Sie brannten 400 Zelte nieder, acht Flüchtlinge starben. Das tunesische Militär, das das Lager bewacht, half nicht. Immer wieder gab es seither teils heftige Proteste der Camp-Bewohner, die vom Militär auch mit Gewalt niedergeschlagen wurden. Mehrfach waren Flüchtlinge aus Choucha im Mittelmeer ertrunken, als sie versuchten, in Booten nach Europa zu gelangen.

Dafür machte ihnen der UNHCR auch am Mittwoch wenig Hoffnung: „Sie haben ein reguläres Verfahren durchlaufen, wurden aber von uns nicht als Flüchtlinge anerkannt“, sagt der deutsche UNHCR-Sprecher Stefan Telöken. Er sehe lediglich die Möglichkeit, dass sie in ihre Länder zurückkehren oder dass Tunesien ihnen einen Aufenthalt gewähre. Das lehnt die Regierung jedoch ab. Ein Gespräch zwischen Flüchtlingsvertretern und dem UNHCR war am Dienstag in Tunis ohne Ergebnis verlaufen.

„Die internationale Gemeinschaft hat den UNHCR eine Auslese treffen lassen zwischen „wirklichen“ und „falschen“ Flüchtlingen“ heißt es in einer Erklärung die bis Mittwoch 15 Flüchtlingsorganisationen aus verschiedenen europäischen und afrikanischen Ländern unterschrieben haben. „Sie sind ohne juristischen Status in Tunesien und ohne Möglichkeit, in ihre Herkunftsländer zurück zu kehren.“ Der UNHCR habe sie in eine „aussichtslose Situation“ getrieben.

30. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunis, Choucha: Flüchtlingsprotest, Presse · Kategorien: Libyen, Tunesien · Tags: , ,

[AR]

لاجؤون من مخيم الشوشة يتظاهرون بالعاصمة

http://www.facebook.com/photo.php?v=474642855906141

[EN] français plus bas
Refugees from the Choucha camp, whose application for asylum have been rejected, are now in their third day of sit-in in front of the UNHCR headquarters in Tunis. They demand the reopening of their files and their resettlement in countries likely to offer international protection (Tunisia has no asylum system). Refugees are sleeping outside the gates of the UNHCR (near the headquarters of Total in the neighborhood “Lac”) and need food, tents, blankets etc. It is now essential that this mobilization is supported internationally so that their claims are heard.
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29. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunis Choucha Flüchtlingsprotest, Bericht auf „Economiste Maghrebin“ · Kategorien: Libyen, Tunesien · Tags: , , ,

http://www.leconomistemaghrebin.com/2013/01/29/camp-de-choucha-le-calvaire-continue/

L’UNHCR REJETTE LE DROIT D’ASILE

Camp de Choucha: le calvaire continue

Il pleuvait sur Tunis en ce 28 janvier 2013. Les quelque cent réfugiés arrivés la veille du camp de Choucha dans la capitale, épuisés, attendaient sous la pluie devant les portes closes de l’UNHCR.

« Je viens de Choucha », répond un jeune réfugié coiffé d’un bonnet aux couleurs classiques de la bannière nigériane quand on lui demande d’où il vient. « Je suis de Choucha » insiste-t-il, même après lui avoir posé la question autrement et lui avoir demandé de quel pays il venait.

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29. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunis Choucha Flüchtlingsprotest, Bericht auf „Nawaat“ · Kategorien: Tunesien · Tags: , , ,

http://nawaat.org/portail/2013/01/28/camp-de-choucha-les-migrants-manifestent-a-tunis/

Camp de Choucha : les migrants manifestent à Tunis
by Sana Sbouaï

C’est un peu le coup de la dernière chance pour les migrants du camp de Choucha qui se sont vu refuser le statut de réfugié. Ils ont quitté le camp hier soir pour venir ce matin à Tunis où ils ont décidé d’organiser une manifestation. Ils sont une centaine et espèrent se faire entendre par le UNHCR, l’Agence des Nations Unies pour les réfugiés en organisant un sit-in Place des Droits de l’Homme à Tunis.

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29. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunis Choucha Flüchtlingsprotest Bericht „tunisia-live“ · Kategorien: Tunesien · Tags: , , ,

Shousha Camp Migrants Call for Official Refugee Status
http://www.tunisia-live.net/2013/01/28/shousha-camp-migrants-call-for-official-refugee-status/
Amira Masrour | 28 January 2013
Migrants from the Shousha refugee camp protest in Tunis’ Human Rights Square Monday.
Waving banners with slogans such as “UNCHR finish your job!” around 100 migrants from the Shousha refugee camp protested the rejection of their claims for official refugee status in Tunis’ Human Rights Square on Monday.

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20. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für 2013 UNHCR country operations profile – Mali situation (Mali, Niger, Burkina Faso) · Kategorien: Mali, Sahara · Tags:

http://www.unhcr.org/pages/49e484e66.html

Working environment

The context

Since clashes between armed rebels and government forces erupted in northern Mali in early 2012, hundreds of thousands of people have been forced to flee their homes. The hostilities have added to the woes of the civilian population, already severely affected by the drought and food insecurity that prevails in the Sahel region. The situation deteriorated further in March, when elements of the Malian armed forces carried out a coup. The Tuareg rebel group, Mouvement National de Libération de l’Azawad (MNLA), and its Islamist allies seized this opportunity to declare the secession of northern Mali. However, the Islamists soon overwhelmed the MNLA and took control of most of the north, including cities such as Timbuktu.

Basic services are no longer provided to the population, and violations of human rights have been reported. As a result of the presence of heavily armed groups, northern Mali is largely inaccessible to humanitarian actors. This situation triggered the internal displacement of an estimated 204,000 while more than 200,000 Malians have found refuge in neighbouring Mauritania, Niger and Burkina Faso. UNHCR has had to sharply increase its presence in Mali, Niger and Burkina Faso.
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23. Juni 2012 · Kommentare deaktiviert für Algerien – UNHCR · Kategorien: Algerien · Tags:

Interview mit Ralf H. W. Gruenert, dem „Délégué général“ des UNHCR ei Algerien

Unter dem Titel «L’Algérie est au cœur de flux migratoires que l’on nomme mixtes» veröffentlicht die Zeitung El Watan UNHCR-Einschätzungen zu Algerien. Die algerische Politik der Abschiebung in die Sahara kommt nicht zur Sprache. Auch wenn bislang regionalpolitische Themen (der Saharaouis in Tindouf und der Flüchtlinge aus Mali) im Vordergrund stehen, so mahnt der UNHCR die Ausarbeitung eines Asylrechts an. Die UNHCR-Unterstützung afrikanischer (Transit-)Flüchtlinge in Algerien ist bislang sehr dürftig.

http://www.elwatan.com/actualite/l-algerie-est-au-coeur-de-flux-migratoires-que-l-on-nomme-mixtes-23-06-2012-175850_109.php

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