15. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Deutschland baut weiter an Tunesiens Grenze“ · Kategorien: Deutschland, Tunesien · Tags: , ,

Der Tagesspiegel | 14.12.2017

Mit deutschem Geld und Material soll die gesamte tunesisch-libysche Grenze lückenlos kontrolliert werden.

Andrea Dernbach

Deutschland rüstet Tunesien weiter für die Befestigung der Landesgrenzen aus. Wie aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervorgeht, hat die Bundesregierung Bodenüberwachungs-, Nachtsichtgeräte und Spotter finanziert, die im Süden der Grenze zu Libyen eingesetzt werden sollen. Lieferantin ist die in Taufkirchen bei München ansässige Firma Hensoldt, die früher Teil von Airbus war.

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22. November 2017 · Kommentare deaktiviert für La industria del control migratorio · Kategorien: EU · Tags: , ,

porCausa | 11.2017

¿Quién gana con las políticas fronterizas de la Unión Europea?

La investigación de porCausa permite, por primera vez, probar que existe en España una Industria del Control Migratorio, identificar a los actores que operan en ella, estimar su magnitud y acceder a las herramientas para estudiarla en detalle.

21. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Jugend ohne Zukunft“ · Kategorien: Afrika · Tags: , ,

DW | 20.11.2017

Was tun junge Menschen, die in ihrer Heimat keine Arbeit finden und auch für die Zukunft wenig Chancen haben? Sie gehen weg. Aber das muss nicht schlecht sein für die Länder, aus denen sie weggehen und in die sie ziehen.

Keine Einkommen, keine Perspektiven, keine Zukunft – das ist der Start für viele Jugendliche weltweit ins Erwachsenenleben. Nach einer neuen Analyse der Vereinten Nationen (UN) sind weltweit 70,9 Millionen junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos. Das entspricht einer Quote von 13,1 Prozent. Damit hat sich seit dem vergangenen Jahr die Quote kaum verändert, wie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Montagabend in Genf mitteilte. Am höchsten sei die Quote in arabischen Ländern mit 30 Prozent. Bis 2030 drängten 25,6 Millionen Menschen zwischen 15 und 29 auf den Arbeitsmarkt – und das fast ausschließlich in Afrika.

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21. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Zwei Migranten für 730 Euro zu haben“ · Kategorien: Afrika, Libyen · Tags: ,

derStandard | 20.11.2017

Ein CNN-Bericht zeigt, wie Flüchtlinge als Sklaven versteigert werden. Die Empörung ist groß, die Regierung kündigt eine Überprüfung an

Tripolis/Kairo – „800 … 900 … 1000 … 1100.“ Für 1200 libysche Dinar, etwa 730 Euro, gibt es schließlich den Zuschlag. Der Erwerb: zwei Migranten. Ein vor wenigen Tagen veröffentlichter CNN-Bericht zeigt in schummerigen Handybildern eine nächtliche Szene außerhalb von Tripolis. Mehr zu hören als zu sehen ist, wie Männer aus dem subsaharischen Afrika versteigert werden.

Der Bericht hat eine Welle der Empörung ausgelöst und die international anerkannte Regierung zum Handeln gezwungen. Der stellvertretende Vorsitzende Ahmed Maitiq wurde mit einer Untersuchung beauftragt, und mittlerweile wurde auch die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, würden die Verantwortlichen vor Gericht gestellt, versprach Maitiq.

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19. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Arbeitsmigration in Rumänien: Dorf ohne Mütter“ · Kategorien: Rumänien · Tags: , ,

taz | 18.11.2017

Viele Rumäninnen müssen im Ausland arbeiten, um über die Runden zu kommen. Darunter haben sie enorm zu leiden – und noch mehr ihre Kinder.

Crina Boros

Die Fahrt in das Dorf, dem die Mütter abhanden gekommen sind, ist kurvenreich. Von der Stadt Lasi aus, ganz im Nordosten Rumäniens gelegen, geht es vorbei an Sonnenblumenfeldern, auf denen Bauern mit Traktoren arbeiten. Auf einer Brache außerhalb des Dorfes steht ein tief gebräunter Schäfer mit seinem Hirtenstab und ruft nach seiner Herde. Die Schafe laufen an einem Teich vorbei, der gerade neu mit Karpfen bestückt wurde und nun zum Angeln freigegeben ist.

Wir fahren über eine enge Brücke in das Dorf, auf staubigen Straßen entlang der Häuser, alte und neue. Viele von ihnen wurden nicht fertig gebaut. Die Dächer sind ungedeckt, Stapel an Steinen neben den Häusern, Baugerät. Wir folgen der Straße bis zum Dorfkern, begleitet werden wir von George Moga, dem Direktor der Schule am Ort. Er zeigt auf die einzelnen Häuser: „Das da wurde mit Geld aus Griechenland gebaut“, sagt er, „und das mit Einkünften aus Italien.“

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16. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge verkaufen ihre Organe für Reise übers Mittelmeer“ · Kategorien: Ägypten, Griechenland · Tags:

Welt | 15.11.2017

Für die Flucht übers Mittelmeer geben verzweifelte Migranten alles – sie verkaufen ihre Organe für ein paar Tausend Euro. Doch sie werden nur ausgeweidet, ihr Traum platzt. Das System eines perfekten Verbrechens beginnt in Kairo.

Im Kairo jenseits des Nils sind die Straßen sandig und düster. Hochhäuser ragen dicht nebeneinander auf. Sie öffnen nur einen schmalen Spalt für den smoggrauen Himmel. Und das Auto, das abrupt im Staub neben Ibrahim hält, bedeutet Gefahr. Der Flüchtling aus Eritrea ahnt sofort, was die Männer wollen. Er kennt die Geschichten von Leichen, die Tage später wie Müll am Straßenrand auftauchen. Ihrer Organe beraubt, ausgeweidet wie erlegte Tiere.

Heute, ein paar Monate später, humpelt der 57-Jährige durch seine karge Wohnung, die er sich mit drei anderen Männern teilt. Er setzt sich auf das Bett, übereinandergelegte Matten. Das Gehen schmerzt, nicht nur wegen seines Alters.

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16. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Die Sündenböcke neoliberaler Politik“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Telepolis | 16.11.2017

Für steigenden Lohndruck oder Wohnungsmangel sind nicht Flüchtlinge verantwortlich, die Ursachen der Probleme liegen lange vor der massenhaften Zuwanderung

Nico Beckert

Nach der Bundestagswahl schlug die Diskussion um den Wahlerfolg der AfD und mögliche Ursachen für den Wahlerfolg hohe Wellen. Mir sind dabei einige vermeintliche Erklärungen für die große Zustimmung der AfD und die Schwäche der Linken aufgefallen, die ich im Folgenden aufgreifen und näher beleuchten möchte.

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04. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Film: Im Slum der Erntehelfer – Italiens Sklavenmarkt · Kategorien: Italien, Video · Tags: ,

Spiegel TV | 11.2017

Es sind menschenunwürdige Bedingungen: Afrikanische Landarbeiter wohnen ohne Wasser und Strom im italienischen Ghetto „Borgo Mezzanone“. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Versklavung.

Ein Film von David Walden

04. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Refugees and Labour · Kategorien: Lesehinweise · Tags: ,

ESPMI Network | 11.2017

Refugee Review

Volume III
Special Focus: Refugees and Labour

Welcome to the third edition of Refugee Review, an open-source, peer-reviewed journal that aims to showcase unique perspectives and emerging voices in refugee studies. In this edition, we are pleased to present 18 academic articles, practitioner reports and multimedia pieces that cover a range of issues impacting refugees and migrants. In a moment in time where the number of forcibly displaced persons is at the highest on record, and the question of accepting refugees has become a central topic in political discourse in many regions of the world, we consider it more important than ever to offer nuanced, critical perspectives on refugees and the challenges they face.

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19. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU will mit Entwicklungspolitik Druck auf Entwicklungsländer ausüben“ · Kategorien: EU · Tags: ,

Migazin | 19.10.2017

Die EU will offenbar ihre Entwicklungs- und Handelspolitik verstärkt dazu nutzen, um Druck auf Entwicklungsländer auszuüben. Sie sollen ihre Migrationspolitik den Wünschen der EU entsprechend gestalten.

Der am Donnerstag beginnende EU-Gipfel will einem Entwurf der Abschlusserklärung zufolge die Abwehr illegaler Migration forcieren. „Alle relevanten EU-Politiken, Instrumente und Werkzeuge“ sollten als „Hebel“ für die Verhinderung illegaler Migration und die Rückführung irregulärer Migranten mobilisiert werden, heißt es in einem Entwurf, der dem Evangelischen Pressedienst in Brüssel vorliegt. Ausdrücklich als ein solcher Hebel wird der Bereich „Entwicklung und Handel“ genannt. Dies könnte sich auf Druck gegenüber den Entwicklungsländern beziehen, ihre Migrationspolitik entsprechend den Wünschen der EU zu gestalten.

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