Smart Border: Forschung in Hannover

iBorderCtrl ist eine Software, die die EU derzeit testet, mit deren Hilfe Einreisende ohne EU-Pass durch eine künstliche Intelligenz incl. Lügendetektor befragt werden sollen. In Hannover ist das Institut für Rechtsinformatik an dem Projekt beteiligt. Daher gab es am 04.12. eine Protestaktion, bei der ein offener Brief des AStA überreicht wurde.

Algerien, Oran: Weitere 100 Harragas abgefangen

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden weitere 97 Harragas vor der westalgerischen Küste abgefangen. Im November 2018 liegt die Gesamtzahl der vor der Region Oran abgefangenen Harragas bei 1.478. Schätzungen zu erfolgreichen heimlichen Fluchten von dort über das Meer nach Spanien liegen nicht vor. Die spanischen Seenotstellen geben nicht die monatliche Zahl der nach Spanien geretteten Westalgerier*innen an.

Malta nimmt 12 Boat-people von Fischerboot auf

Das Schiff „Nuestra Madre Loreto“ sei auf dem Weg nach Malta, teilten die spanische Regierung und die Hilfsorganisation Proactiva Open Arms am Sonntag mit. Dort werde die Küstenwache die Migranten entgegennehmen. Die Besatzung des Fischerboots hatte am 22. November zwölf Flüchtlinge aus Somalia, Ägypten, Niger, Sudan und Senegal von einem Schlauchboot gerettet, das aus Libyen kam.

Kalabrien: Brand in Zeltunterkünften in San Ferdinando, ein Migrant stirbt

Der Jugendliche aus Gambia wurde von den Flammen im Schlaf überrascht. Um sich vor der nächtlichen Kälte zu schützen, hatten die Bewohner in einer der Unterkünfte ein provisorisches Feuer gemacht. Das Lager befindet sich im Industriegebiet von Gioia Tauro, einer Gemeinde in Reggio Calabria, die bekannt ist für ihren Containerhafen. In dem Ghetto leben vor allem Saisonarbeiter für die Orangenernte. Der Jugendliche aus Gambia ist nicht das erste Opfer, das auf diese Weise dort gestorben ist. Im Januar war es Becky Moses, ein 26-jähriges nigerianisches Mädchen, das bei einem Brand – in diesem Fall einer Brandstiftung – ums Leben kam.

Fischerboot mit 12 Boat-people auf dem Weg nach Spanien

Die Nuestra Madre Loreto befindet sich auf dem Weg in Richtung Santa Pola in der Nähe von Valencia. Daher stammen die Fischer der Besatzung, die vor fast zwei Wochen zwölf Boat-people gerettet haben, welche die libysche Küstenwache im Meer zurückgelassen hatte. Der Kapitän des Bootes Pascual Durà weigert sich, der Aufforderung der spanischen Regierung nachzukommen, die Migrant*innen in dem Hafen abzusetzen, der dem Ort der Rettung am nächsten gelegen ist: Libyen. Das akzeptiert Durà nicht: „Meine Sorge gilt nicht nur der Sicherheit der Migrant*innen, sondern auch unserer eigenen.“

12 Boat-people auf Fischerboot – Open Arms eilt zu Hilfe

Bereits eine Woche irrt das spanische Fischerboot „Nuestra madre Loreto“ mit 12 geretteten Boat-people an Bord im zentralen Mittelmeer, ohne dass die angerufenen europäischen Staaten oder die Europäische Kommission eine Flüchtlingsübernahme akzeptieren. Nach Unwettern mit 7 Meter hohen Wellen treten auf dem Fischerboot ernsthafte Erkrankungen auf.

12 Boat-people – Spanien verhandelt mit Libyen über Deportation

Die spanische Tageszeitung „El País“ hat einen Journalisten auf das spanische Fischerboot „Nuestra Madre de Loreto“ geschickt, um von dort zu berichten. Die Fischer hatten vor fünf Tagen 12 Boat-people 78 Seemeilen vor Libyen gerettet. Die Tageszeitung bestätigt, dass die spanische Regierung mit Libyen über eine Deportation der Geretteten verhandelt. Inzwischen hat der Kapitän des Schiffs Alarm geschlagen: der Treibstoff geht aus, gebt uns einen sicheren Hafen.