„An Europas Außengrenze“

Der Evros bildet auf 180 Kilometern die Grenze zwischen Griechenland und der Türkei. Für manche Flüchtlinge aus Syrien oder Afghanistan beginnt an diesem Fluss Europa. Griechenland hat deshalb einen Zaun gebaut. Doch immer wieder gelingt es Menschen, über die Landroute in die EU zukommen. Eine Chronik.

Sea-Watch: Bürgermeister und Parlamentarier nach Besuchsverbot mit Schnellboot auf SW!

Nachdem Innenminister Matteo Salvini gestern italienischen Parlamentiern und Anderen den Besuch der „Sea Watch 3“ untersagt hatte, die seit 9 Tagen 47 Gerettete an Bord hat und vor Syrakus liegt, haben heute morgen der Bürgermeister von Syrakus, drei Parlamentarier*innen, Anwält*innen, Ärzt*innen und Aktivist*innen die Wach- und Kontrollschiffe vor der „Sea Watch 3“ mit einem Schnellboot ...

„Das ‚Spiel‘ der Migranten an der EU-Außengrenze“

Reportage über die Situation der Migranten in der bosnischen Stadt Bihać, die immer wieder versuchen, die Grenze nach Kroatien zu überqueren, um so in die EU zu gelangen.

„Migranten auf Booten setzen Notrufe ab – in Libyen geht niemand ans Telefon“

Die NZZ berichtet in diesem Artikel über alle Schiffskatastrophen der letzten Tage, über die laufende Verweigerung der Seenotrettung für 100 Boat-people sowie über zwei Flüchtlingsboote, die es eigenständig bis nach Lampedusa geschafft haben.

Ongoing distress situation off Libya – 100 lives at risk!

100 Boat-people: „The Alarm Phone is currently working on a distress situation in the Central Mediterranean. 13:50 We have increasing difficulties to calm people down. We urge authorities to decide who is in charge, an authority capable of coordinating SAR operations and that respects Intl. law. It is unacceptable that the law is violated ...

„Greek roads prove deadly for migrants on busy land route to Europe“

Near the Evros River border between Turkey and Greece, which became a popular migration crossing point in 2018, officials have recorded a sharp increase in migrant and asylum seeker deaths from traffic accidents.

Bei Überquerung der Alpen riskieren Migranten ihr Leben

Im Jahr 2018 überquerten etwa fünftausend Migrant*innen die italienisch-französische Grenze auf dem Weg von Bardonecchia zum Colle della Scala. Mindestens drei Menschen starben auf dem Weg dorthin an Unterkühlung oder weil sie sich verirrten. Obwohl es weniger Schnee gibt als im Vorjahr, wird diese Route seit einigen Monaten weniger frequentiert. Stattdessen werden nun fast jede ...

„Über den Kanal, irgendwie“

Sie hocken schon viel zu lange in windschiefen Zelten an der Küste und warten auf ihre Chance hinüber­zu­kommen. Jetzt riskieren einige von ihnen ihr Leben. Migranten lassen sich in Schlauchbooten über den Kanal nach England bringen.

Relocation from Below, EU Binnenmigration, Solidarity Cities

Dieses Papier ruft in Erinnerung, dass es sehr viele Menschen gibt, deren Mobilität innerhalb Europas blockiert wird. Schon aus den wenigen Daten, die hier zusammengestellt werden, wird eine Dimension potentieller und aktualisierter Migrationen deutlich, die erwarten lässt, dass 2015 nicht ein einmaliges Ausnahmejahr bleiben wird.

Bayonne: Großes Durchgangszentrum mit Willkommenskultur

Bayonne ist zum Durchgangspunkt für die Flucht über das westliche Mittelmeer, durch Spanien nach Frankreich geworden. Eine regelrechte Willkommenskultur hat sich in der Region Bayonne entwickelt. Im Dezember konnte ein Gebäude hergerichtet werden, nun unter dem Namen „Pausa“. 2.500 Geflüchtete haben in den letzten zwei Monaten dort übernachtet, 450 AktivistInnen unterstützen dort die zeitweilige Aufnahme ...

„A Sanctuary City Movement Is Beginning In Europe“

Mayors of several large Italian cities are vowing to defy a new “security decree” with measures targeting migrants in the country.

„Wo Tomaten im Winter reifen“

53.000 Menschen sind der EU-Grenzschutzagentur Frontex zufolge in den ersten elf Monaten des Jahres illegal über die westliche Mittelmeerroute nach Spanien gelangt – mehr als doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum 2017. Ein Großteil von ihnen landet in der Provinz Almería, nicht wenige enden in einer der zahlreichen, notdürftig errichteten Barackensiedlungen.

„Frankreich verstärkt Küstenschutz am Ärmelkanal“

Im Kampf gegen illegale Migration verstärkt Frankreich die Überwachung seiner Häfen und Küstenzonen am Ärmelkanal.

„Neue Balkanroute über Bosnien“

Seit Beginn des Jahres 2018 lässt sich ein massiver Anstieg der Flüchtlingszahlen in Bosnien ausmachen, weshalb bordermontioring.eu im September 2018 Sarajevo und die bosnisch-kroatische Grenzregion besuchte, um ein Bild von der Situation vor Ort zu bekommen. Die Eindrücke dieser Reise und die mittlerweile zahlreichen NGO- und Presseberichte stellen die Basis für die folgenden Ausführungen ...

Ventimiglia: Infopoint für Transitmigranten geräumt

Der Infopoint Euphemia in Ventimiglia musste schließen, weil der Besitzer der Räumlichkeiten den Mietvertrag nicht verlängern will. Hier hatten Aktivisten des Projekts 20k und des Netzwerks Non Una di meno seit dem Frühjahr einen sicheren Raum für Migrant*innen im Transit geschaffen.

„Greece: Violent Pushbacks at Turkey Border“

Greek law enforcement officers at the land border with Turkey in the northeastern Evros region routinely summarily return asylum seekers and migrants, Human Rights Watch said today. The officers in some cases use violence and often confiscate and destroy the migrants’ belongings.

Boat-people auf dem Ärmelkanal

In diesen Tagen haben mehr als 80 Migranten versucht, Großbritannien mit Booten zu erreichen – die Mehrzahl von ihnen kam auch an. In diesem Jahr waren es etwas mehr als 300 Migrant*innen, darunter Familien mit Kindern.

„40 Migranten im Ärmelkanal gerettet“

Im Ärmelkanal zwischen Frankreich und Großbritannien sind insgesamt 40 Migranten gerettet worden.

Kroatien betreibt illegale „Push backs“

Mit versteckten Kameras haben AktivistInnen gefilmt, wie kroatische Polizisten offenbar Flüchtlinge über die Grenze zurück nach Bosnien schicken. Die Gruppe Border Violence Monitoring gab am Wochenende 6 Gigabyte entsprechendes Material mit 113 Videos an Medien weiter und veröffentlichte das Material auf der eigenen Webseite.

Frankreich, Haftstrafen zwischen sechs und zwölf Monaten wegen Fluchthilfe

Wegen Beihilfe zur illegalen Migration hat ein Gericht in Gap sechs Männer und eine Frau zu sechs bis zwölf Monaten Haft verurteilt. Sie hatten Migranten aus Afrika auf der nördlichen Alpenroute zwischen Claviere und Briançon im vergangenen Frühjahr begleitet und vor Einschüchterungsversuchen einer Gruppe Identitärer geschützt. Am Vortag war Cèdric Herrou in einem Revisionsverfahren teilweise ...