In den italienischen Medien kommt die Nachricht zumeist nur unter „ferner liefen“: Über 400 Boat-people haben Italien in 24 Stunden aus eigener Kraft, mit eigenen Mitteln erreicht. Auf dem Schiff, das in Pozzallo ankam (siehe ffm-online) waren sogar 264 Passagiere. Mindestens 20 Menschen sollen auf der dreitägigen Überfahrt gestorben sein. Unter den Angekommenen waren 43 Frauen und 37 Minderjährige, davon 7 Babys. Die Geflüchteten konnten sofort ihre furchtbaren Erlebnisse in den libyschen Lagern berichten. Sie waren ein bis zwei Jahre interniert, die Details über Folter und Vergewaltigungen sind auch lesend kaum auszuhalten. Möglicherweise haben diese sofortigen Berichte verhindert, dass der italienische Innenminister Salvini in gewohnter rassistischer Manier ausgeholt hat.

Drei weiter Flüchtlingsboote sind angekommen: In Crotone 79 mehrheitlich Pakistanis mit einem Segelschiff, in Lampedusa zwei Boote mit insgesamt 82 Geflüchteten.

Sono 400 i profughi approdati in Italia in 24 ore. Nuova segnalazione di Alarm phone su un’altra barca con 70 persone in difficoltà e alcuni morti

[…] E‘ stato un weekend di partenze massicce. Qualche ora prima, di fronte Crotone, era stato intercettato e scortato in porto un veliero con 79 persone, quasi tutte pakistane, mentre a Lampedusa con due imbarcazioni sono arrivati in 82.

Resta incerto il destino delle 70 persone che, secondo la segnalazione di Alarm phone, si troverebbero da due giorni a bordo di un’imbarcazione in difficolta‘  partita dal Marocco. Secondo il sito che è punto di riferimento di molti migranti che affrontano il Mediterraneo, „molti sarebbero gia‘ morti“. Alarm phone denuncia che da giovedi‘ le autorita‘ spagnole sarebbero a conoscenza della situazione della barca ma non sarebbero intervenute.

La Repubblica | 24.11.2018

Italien: Über 400 Geflüchtete kommen in 24 Stunden mit eigenen Booten an