Marokko: Familie der erschossenen Harraga wird gegen Staat klagen

Die Familie der erschossenen Harraga Hayat Belkacem wird gegen den marokkanischen Staat und die marokkanische Marine klagen, um eine Entschädigung zu erhalten. Gegen den Staat und gegen die Marine wegen eines befolgten Schießbefehls zu klagen, ist in Marokko einmalig und außerordentlich mutig.

Marokko, Kriegsschiff: Erneut Schüsse auf Boat-people, ein Verletzter

In den frühen Morgenstunden des 10.10.2018 haben erneut Soldaten eines marokkanischen Kriegsschiffs auf marokkanische Harragas geschossen und dabei einen 16-Jährigen mit einem „Schuss in die Schulter“ verletzt. Der Jugendliche befindet sich jetzt in einem Krankenhaus in Tanger. In dem Flüchtlingsboot an der Atlantikküste vor Larache saßen bei dem Angriff 58 Personen.

„Das Geschäft mit den Flüchtlingen: Massenmord vor der libyschen Küste“

Noch nie war die Flucht aus Libyen in die EU so lebensgefährlich. Doch die Schmuggler nutzen das Chaos im Bürgerkriegsland gnadenlos aus.

Algerien: 41 Harragas vor Abfahrt festgenommen

In West-Algerien häufen sich die Festnahmen Jugendlicher direkt vor ihrer Abfahrt Richtung Spanien. Möglicherweise folgt die Fahndung den Vertriebswegen nautischer Utensilien.

IOM kritisiert Algerien wegen massiver Kollektivabschiebungen nach Niger

Die IOM kritisiert erneut Algerien wegen der kollektiven Massenabschiebungen nach Niger. Sie schließt sich der Kritik von Menschenrechtsgruppen an, die auf die häufig nächtlichen Razzien und die Abschiebungen an die südalgerische Grenze hingewiesen haben.

Marokko: Bericht zu Razzien und Deportationen – GADEM

Die marokkanische antirassistische Gruppe GADEM (Groupe antiraciste d’Accompagnement et de Défense des Etrangers et Migrants) hat einen ausführlichen Bericht über die Razzien in Nordmarokko und die Deportationen von über 6.500 Transitgeflüchteten nach Südmarokko zwischen Juli und September 2018 veröffentlicht. Hier ein Summary mit Möglichkeit zum Download des Berichts.

„EU-Kooperation mit Libyen: Das Land fürs Grobe“

Libyens Küstenwache bekommt von der EU noch mehr Schiffe. Ziel sei es, Geflüchtete noch auf dem Meer abzufangen, kritisiert die Linke.

Maghreb – Deutschland: Austausch biometrischer Daten für Abschiebepraxis

Die Steigerung der Abschiebungen Deutschlands nach Tunesien, Algerien und Marokko beruht auf der Überlassung digitalisierter biometrischer Daten an die Bundespolizei unter Dieter Romann, schreibt die algerische Tageszeitung Le Quotidien d’Oran. Der Datenaustausch richte sich insbesondere gegen Harragas, also Maghrebiner*innen, die selbständig über das Meer nach Europa übersetzen. Die Meisten von ihnen verbleiben allerdings in Spanien, ...

Outsourcing European Border Control: Recent Trends in Departures, Deaths and Search and Rescue Activities in the Central Mediterranean

Rather than providing a sustainable response to the complex challenges involved in irregular migration, Europe has outsourced the management of its migration ‚problem‘ to countries like Libya and Niger, where violence and death often remains hidden from the public view.

„Die Seeschlacht im Mittelmeer“

Der Einsatz der Mare Jonio vor der libyschen Küste wird von EU-Staaten sabotiert. Ein Reporter von La Repubblica, der die erste Mission des Schiffs der Operation Mediterranea von einem Segelboot der spanischen NOG Open Arms aus beobachtet, berichtet, dass Rom, Tripolis und Malta nichts unversucht lassen, um zu verhindern, dass Boat-people aus Libyen an Bord ...

„IOM: Over 669.000 illegal migrants currently in Libya“

The International Organization for Migration (IOM) said in a report on Saturday that more than 669,000 illegal immigrants of 41 different nationalities are currently in Libya.

Spanische Küstenwache rettet fast 1.200 Migranten

Die spanische Küstenwache hat am Wochenende fast 1.200 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet.

„Mehr Abschiebungen in Maghreb-Staaten“

Die Zahl der Abschiebungen aus Deutschland in die Maghreb-Staaten Algerien, Tunesien und Marokko hat deutlich zugenommen.

Libyen: 26 Boat-people abgefangen

Yesterday, in the morning of the 5th of October, we received a direct call from a boat in distress coming from Libya. There were 26 people on board, among them 5 women and 3 children, from Nigeria, Bangladesh and Morocco. They had left from Khoms during the night.

Was ist aus der Hightech Überwachung SIVE der spanischen Küste geworden?

Eines der teuersten Dispositive der Festung Europa wird bald 20 Jahre alt. Das Sistema Integrado de Vigilancia Exterior besteht aus einer Kette von hochgelegenen Türmen und Radaranlagen entlang der spanischen Südküste und der Küsten der Kanarischen Inseln.

Marokko bringt 37 Harragas auf

Die marokkanische Marine hat in der Meerenge von Gibraltar ein Boot mit 37 Marokkanern abgefangen und sie nach Tanger zurückgebracht.

Erdbeer-Ernte Andalusien: Viele Frauen weigern sich, nach Marokko zurückzukehren

In Andalusien wachsen die Arbeits- und Aufenthaltskämpfe marokkanischer Saisonarbeiterinnen. Außerdem weigert sich ein wachsender Anteil der Marokkanerinnen, nach Ablauf der Erntearbeit nach Marokko zurückzukehren.

Kanaren: 95 Boat-people im Oktober

Die spanische Polizei und die Guardia Civil weisen darauf hin, dass ihre Zusammenarbeit mit den westafrikanischen Ländern auch in diesem Jahr die Abfahrt von mehr Boat-people verhindert habe, als auf den Kanarischen Inseln ankamen.

Marokko: 11 Tote der 34 Ertrunkenen geborgen – unterlassene Hilfe

AFP berichtet unter Bezug auf marokkanische staatliche Quellen, dass 11 der 34 Ertrunkenen bei Nador (Ost-Marokko) geborgen wurden. Marokkanische staatliche Stellen haben keinerlei weitere Notiz zu der Schiffskatastrophe abgegeben.

WatchTeMed Alarmphone: Short Report Central Mediterranean

Yesterday, around 4pm, we received a direct phone call from a boat in distress off the coast of Libya. They told us that they were in a severe emergency situation. There were about 120 people in total, including 86 men, 20 women and 13 children.