Algerische Harragas von tunesischer Marine aufgebracht

Algerische Boat-people wurden auf ihrem Weg nach Italien von der tunesischen Marine aufgebracht.

Tripolis: Regierung flüchtet auf Kriegsschiff

Seit einer Woche halten Kriegshandlungen in der libyschen Hauptstadt Tripolis an, 200 Tote soll es bislang geben. Die Milizen, die der sogenannten libyschen Einheitsregierung Sarrajs unterstehen, bekämpfen sich gegenseitig.

UNHCR Report: Weniger Boat-people, mehr Tote

Der UNHCR hat unter dem Titel „Desperate Journeys“ einen Bericht vor allem zur Passage des zentralen Mittelmeers veröffentlicht. Wegen der Aufrüstung der sogenannten libyschen Küstenwache und einiger westlibyscher Milizen sind die Zahlen der Boat-people drastisch gefallen.

Drei Mitglieder einer Unterstützungs-NGO in Griechenland festgenommen

Die griechische Polizei hat am 28.08.2018 dreißig Mitglieder der NGO Emergency response centre international (ERCI) verhaftet, die Geflüchteten hilft.

Wegen Kriegshandlungen in Libyen wird Flüchtlingslager verlegt

Seit mehreren Tagen herrscht in mehreren Stadtteilen der libyschen Hauptstadt Tripolis Krieg. Verschiedene Milizen, die der sogenannten Einheitsregierung unter Serraj unterstehen, bekämpfen sich gegenseitig.

Frankreich hat im Sommer bereits 264 Weiterflüchtende an der Grenze zu Spanien zurückgeschoben

An der Grenzstadt Irun häufen sich die Rückschiebungen Weiterflüchtender zurück nach Spanien, wie SOS Racismo bekannt gibt. Die Gruppe benennt die zahlenmäßige Entwicklung und die Praktiken der Grenzüberwachungen, Festnahmen und Rückführungen.

Marokko zögert gegenüber künftigen spanischen Kollektivabschiebungen

Spanien hat in der vergangenen Woche erstmals den spanisch-marokkanischen Rückübernahmevertrag aus dem Jahr 1992 angewandt und 116 Zaunkletterer pauschal und ohne individuelle Anhörung nach Marokko zurückgeschoben.

Katalanische Seenotrettungs-NGO Proactiva Open Arms zieht ins westliche Mittelmeer

Die katalanische Seenotrettungs-NGO Proactiva Open Arms zieht sich aus dem zentralen Mittelmeer zurück und wird künftig im westlichen Mittelmeer zwischen der Meerenge Gibraltar und der Alborán-Meereszone retten.

LIFELINE: Welche Blockade-Rolle spielte Seehofer?

In der europäischen Nachkriegsgeschichte ist die politische Tragödie der Kollektivabschiebung von 1.000 bis 2.000 Menschen – Boat-people im Mittelmeer – zurück in KZs in unmittelbarer Nachbarschaft der EU beispiellos.

41 Überlebende und 12 Tote über Sea Watch nach Berlin

Das Rettungsschiff der NGO Sea Watch wird von einem US-Kriegsschiff um die Aufnahme von 41 Überlebenden und 12 Toten einer Bootskatastrophe vor der libyschen Küste gebeten. Sea Watch besteht vor Übernahme auf einer Anlande-Garantie von Rom.

FFM Weekly 36/2017

Das Flugzeug mit den 8 (oder 11?) abgeschobenen Menschen aus Afghanistan ist heute Morgen in Kabul gelandet. In Düsseldorf hatten 180 Menschen in der Abflughalle demonstriert. Ein teures Wahlkampfmanöver.

FFM Weekly 34/17

Es ist eine Schande, aber noch mehr. Es ist eine Epochenwende.

FFM Weekly 33/2017

Die Redaktion möchte in Zukunft die wichtigsten Nachrichten in ein- bis zweiwöchentlichen Abständen zusammenfassen, damit denen, die wenig Zeit haben, nicht so viel verloren geht. Vielleicht wird daraus in absehbarer Zeit ein Newsletter.

FFM Weekly 31/2017

Im Vordergrund steht weiterhin die Befürchtung, dass Boat People vor der libyschen Küste mit Hilfe Italiens von der „libyschen Küstenwache“ abgefangen und in Lager zurück transportiert werden, in denen sie gefoltert und vergewaltigt werden. Wahrscheinlich ist, dass manche Milizen das Schlauchboot-Business betreiben und gleichzeitig als „Küstenwache“ operieren.

FFM Weekly 30/2017

Ob es wirklich eine gute Idee war, dass SPD Kandidat Schulz das Fass Flüchtige und Mittelmeer für den Wahlkampf noch einmal aufmachen wollte? In Italien stand er als Randfigur da und in -schland kann seine Initiative vielleicht der AfD ein paar Punkte mehr bringen, aber sie wird der SPD nicht nützen.

Libyen-Italien: „Humanitärer Korridor“ als Kampfbegriff

Der Bericht der italienischen parlamentarischen Kommission „Verteidigung“ zur NGO-Seenotrettung im zentralen Mittelmeer nimmt den Begriff des „Humanitären Korridors“ auf, den antirassistische Gruppen in Europa nach der Schiffskatastrophe vor Lampedusa (3. Oktober 2013) für das zentrale Mittelmeer gefordert hatten.

Fähren jetzt

Die Bürgermeisterin der süditalienischen Insel Lampedusa, Giuseppina Nicolini, und die Hilfsorganisation SOS Méditerranée sind für ihren Einsatz für Flüchtlinge mit dem UNESCO-Friedenspreis ausgezeichnet worden.

„The Syrian Underground Railroad“

In this report, comrades based on the Syrian border in Turkey describe how they assisted Syrian refugees in escaping to central Europe and tease out the lessons for people engaged in similar work in the United States.

Sanctuary Cities – ein Modell für Europa?

Nicht zufällig wird derzeit auf die Sanctuary- oder Solidarity Cities in Nordamerika an verschiedenen Orten Bezug genommen. Gruppen, die im Sommer der Migrationen auf der Balkanroute aktiv waren, sehen heute, wie Menschen, denen sie geholfen haben, das Land wieder verlassen müssen.

Open Borders

In Europa gibt es indes eine zunehmende Zahl von Menschen, die sich im abgeschotteten Norden nicht mehr wohl fühlen, die dem Sterben im Süden nicht mehr tatenlos zusehen wollen und die den überkommenen Lebensformen des Westens nicht mehr viel abgewinnen können oder wollen.