FFM-Texte

  • Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez hat am heutigen Sonntag zur Freude des EU-Migrationskommissars Dimitris Avramopoulos dem NGO-Rettungsschiff „Open Arms“ „angeboten“, im Hafen von andalusischen Algeciras anzulanden. Der NGO-Chef Óscar Camps erklärt empört seine Ablehnung.

  • In einem aussergewöhnlichen Interview der spanischen Zeitung „El Diario“ gibt Khalid Zerouali, Chef der marokkanischen Grenz- und Migrationsbehörden, wichtige Details preis.

  • In den kommenden Wochen wird es wahrscheinlich zu weiteren Blockade-Zuspitzungen kommen, wenn mehr NGO-Schiffe Boat-people im zentralen Mittelmeer rettten. Die Hoffnung, dass sich die italienische Blockadepolitik durch eine neue geregelte EU-Aufnahme als Bluff erweisen wird, dürften in diesen Tagen zerstoben sein. Warum sollte die künftige NGO-Flotte nicht an der libyschen Küste anlegen und die Lagerflüchtlinge direkt aufnehmen? Es gibt nichts Wichtigeres, als die Flucht aus den KZs zu unterstützen.

Blog

Seenotrettung

Sea-Watch, Paris: Pia Klemp lehnt Ehrenmedaille ab – Erklärung

„You want to give me a medal for actions that you fight in your own ramparts.“

„Ein europäisches ‚Mare Nostrum‘ statt Operation Sophia 2.0“

In einem Gastkommentar in der NZZ liefert Tobias Pietz von dem in Berlin ansässigen Zentrum für Internationale Friedenseinsätze Argumente gegen ...

„Flüchtlingspolitik in Italien: Kein Kurswechsel zu erwarten“

Auch unter einer M5S-PD-Regierung ist nicht zu erwarten, dass Italien zur Mare-Nostrum-Mission von 2013 und 2014 zurückkehrt, als die Regierung ...

Open Arms, Staatsanwalt von Agrigent ordnet Beschlagnahme des Schiffs und Anlandung der Migrant*innen an

Heute Vormittag war der Staatsanwalt von Agrigent Luigi Patronaggio an Bord der „Open Arms“, im Anschluss daran hat er die ...

Arabellion 2019

Sudan: Die Generäle im Obersten Rat

Die Junge Welt vom 22.08.2019 charakterisiert die Generäle, die sich im Sudan in den obersten Rat platziert haben: Al-Burhan, Hemedti ...

Khartoum nach dem Abkommen

I’m fine, but a little bit unsatisfied with the last agreement, as it brought criminals and genociders to the sovereign ...

„Algerien: Die Revolte einer ganzen Generation“

„Die algerische Bewegung ist das Ergebnis eines so genannten langen revolutionären Prozesses, der 2011 in der gesamten nordafrikanischen Region und ...

Sudan: Die toten Schüler in El Obeid

Die Schüsse der Janjaweed-Milizen auf Schüler*innen im Teeny-Alter haben eine neue Welle der Empörung ausleglöst. Die ohnehin fragwürdigen Verhandlungen mit ...

Schwerpunkte

Mittelmeer

Mittelmeer

Migrationsbewegungen über das Mittelmeer nach der Implosion in Italien, Seenotrettung im westlichen und östlichen Mittelmeer‎

Sahel

Sahel

Externalisierung der EU-Grenzen, soziale Aufbrüche infolge der EU-Intervention

MENA

MENA

Mobilität, Repression und soziale Aufbrüche nach der arabischen Revolution

Schengen Migration

Schengen Migration

Kampf an den Binnengrenzen, informelle Migrationsbewegungen, migrantische Armut, illegalisierte Arbeitsmärkte

Fortführung der Internet-Seite Migration Control

Die Internet-Seite migration-control.taz.de soll in naher Zukunft durch die FFM e.V. unter dem Namen migration-control.org weiter geführt werden. Schwerpunkt der Seite bleibt die Dokumentation der Externalisierung der EU-Grenzen und die Aufrüstung diktatorischer Regimes in der Nordhälfte Afrikas. Vor der Übernahme muss die Seite aktualisiert, ins Französische übersetzt und technisch neu gestaltet werden. Das kostet Geld, das wir als FFM e.V. alleine nicht aufbringen können. Deshalb sind wir auf der Suche nach Menschen, die das Projekt wichtig genug finden, um es auch finanziell zu unterstützen.

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Aus dem Archiv
Der lange Sommer der Migration
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