13. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migrant deaths in the Sahara likely twice Mediterranean toll: U.N.“ · Kategorien: Afrika, Niger, Sahara · Tags:

Reuters | 12.10.2017

Tom Miles, Stephanie Nebehay

West African migrants trying to reach Europe are dying in far greater numbers in the Sahara than in the Mediterranean but efforts to dissuade them may cause new routes to open up, the United Nations migration agency said on Thursday.

So far this year 2,569 migrant deaths have been recorded in the central Mediterranean, while more than 107,000 migrants, mainly West Africans, have reached Italy.

“One thing we still don’t have is any estimate of number of deaths in the desert,” Richard Danziger, the U.N. International Organization for Migration director for West and Central Africa, told a news conference in Geneva.

“We assume, and I think we have said before, that it has to be at least double those who die in the Mediterranean. But we really have no evidence of that, it’s just an assumption. We just don’t know.”

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10. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Frankreich eröffnet erste „Hotspots“ in Afrika · Kategorien: andere Länder, Frankreich, Niger · Tags: ,

n-tv | 10.10.2017

Frankreich geht in der Asylpolitik neue Wege: In Kürze eröffnet die Flüchtlingsbehörde Büros in den afrikanischen Transitländern Niger und Tschad. Durch Prüfung der Asylchancen vorab soll der „Zustrom von Wirtschaftsflüchtlingen“ eingedämmt werden.

Frankreich will bereits in den kommenden Wochen Büros in den afrikanischen Transitländern Niger und Tschad eröffnen. Um den „Zustrom von Wirtschaftsflüchtlingen“ einzudämmen, sollten Ausreisewillige ohne Chance auf Asyl zudem besser über die „Situation“ aufgeklärt werden, sagte Präsident Emmanuel Macron nach einem Treffen mit UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi.

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07. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Niger: Für alle, die in Agadez leben, sind Migranten eine Einkommensquelle · Kategorien: Afrika, Niger · Tags:

Bericht eines Fluchthelfers aus Niger: Ich verdiene mein Geld mit den Reisen von Leuten, die nach Europa wollen. Die Migranten sind wie die Touristen, die hier mal gelebt haben, sie sind ein gutes Geschäft. Seit Europa Niger dafür bezahlt, dass die Polizei gegen Schlepper vorgeht, hat sich deren Lage verschlechtert. Da der Transport von Menschen aber ihre Lebensgrundlage ist, finden sie neue Wege und Routen.

La Stampa | 07.10.2017

Ad Agadez con un trafficante di migranti: “Vendevo uomini e destini per fare soldi”

Il racconto di un passeur del Niger: mi riempio le tasche con i viaggi di chi vuole andare in Europa

Domenico Quirico

Il setaccio funziona. Ad Agadez, crocevia dei migranti verso la Libia, un luogo dove tutte le coscienze sono umiliate, il setaccio creato dall’Europa lascia cadere ormai solo pochi granelli. Ecco: da qui per noi il migrante ritorna invisibile, non esiste più. Ero stato qui pochi mesi fa ed era un fiume di uomini e donne che fluiva nel deserto. Oggi la città sembra morta in un’afa senza respiro, spariti o nascosti i passeur che ne erano i visibili padroni, ritornata la vita e il mercato alla miseria di sempre. La gente se ne sta in giro senza uno scopo, con l’aria di aspettare qualcosa.

È l’ennesima, non l’ultima nessuno si illuda, svolta della Migrazione: che cercherà nuovi alvei e nuove strade. Per raccontarla forse bisogna cercare un altro punto di vista, un’altra angolazione. Il racconto di questo trafficante di uomini per esempio: i ministri europei non lo incontreranno mai uno così. Forse è un errore: scoprirebbero molte cose che non sanno.

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09. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Southern border reported blockaded as Qatrun leader confirms “big” drop in migrants coming from Niger“ · Kategorien: Libyen, Niger · Tags:

Libya Herald | 07.09.2017

Reports that the border with Niger and Chad has been closed today by an independent force from Qatrun have been partially confirmed by a usually reliable Tebu source.

According to Fezzan Libya Org, the force consisting of army regulars, volunteers and revolutionaries from Qatrun, some 240 kilometres south of Sebha, closed the entire southern border. Confirming the closure, the Tebu source, however, says that the force is led by Barka Shedemi, who is normally based in northern Niger. The source said that Shedemi announced today that he was now blockading the border to end people-smuggling from Niger into Libya.

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07. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migranten sollen nach Niger abgeschoben werden“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, EU, Libyen, Niger · Tags: ,

Spiegel Online | 06.09.2017

Europa schottet sich immer strikter gegen Migranten ab. Laut internen Dokumenten sollen besonders schutzbedürftige Menschen aus Libyen zurück nach Niger geflogen werden. Die Bundesregierung ist dafür.

Von Markus Becker

Die Europäische Union verstärkt ihre Bemühungen, aus Afrika stammende Flüchtlinge und Migranten fernzuhalten – und ist offenbar zu immer drastischeren Maßnahmen bereit. Das belegen interne Dokumente und Antworten auf parlamentarische Anfragen, die dem SPIEGEL vorliegen.

Kern der Pläne ist es, Migranten zu stoppen, lange bevor sie sich von Libyen und anderen nordafrikanischen Ländern aus auf das Mittelmeer wagen. Bereits bekannt ist, dass die EU dies mit Hilfe von Entwicklungshilfe, Aufrüstung afrikanischer Militär- und Polizeikräfte und der stärkeren Überwachung des Mittelmeers bewerkstelligen will. Die neuen Dokumente zeigen nun, wie weit die Europäer zu gehen bereit sind.

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07. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migration durch die Sahara: Europas tödlicher Wall aus Sand“ · Kategorien: Afrika, Niger, Sahara · Tags:

Spiegel Online | 06.09.2017

Warum landen weniger Flüchtlinge in Italien? Ein Grund: Europas Migrantenabwehr in der Wüste Afrikas. Menschenschmuggler weichen deshalb auf immer gefährlichere Routen aus – mit fatalen Folgen.

Von Christoph Titz

Europäer verurteilen gerne Donald Trumps Idee, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu errichten, um damit Einwanderer von den USA fernzuhalten.

Europas Regierungen brauchen keine eigene Mauer. Sie haben das Mittelmeer und dahinter, weiter südlich, 3000 Kilometer Wüste. Eine Art riesiger Abwehrwall gegen Menschen aus dem südlichen Afrika. Dort – im Meer und in der Sahara – verschwanden 2016 geschätzt 20.000 Menschen. Die meisten dürften verdurstet sein.

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04. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Niger: mille migrants rapatriés d’Algérie · Kategorien: Afrika, Algerien, Niger · Tags:

Le Figaro | 01.09.2017

Quelque 1.029 Nigériens en situation irrégulière en Algérie, dont des femmes et des enfants, ont été reconduits vers leur pays la semaine dernière, a indiqué aujourd’hui le gouverneur d’Agadez (nord du Niger). „Nous avons reçu samedi dernier une vague de 1.042 personnes dont 1.029 Nigériens“, tous rapatriés de l’Algérie voisine, a déclaré à la télévision d’Etat, Sadou Saloké, le gouverneur d’Agadez, vaste région désertique du nord du Niger, proche de l’Algérie.

„Nous avons rencontré des difficultés pour les héberger“ car „nous n’avons pas d’infrastructures appropriées“ pour accueillir „une vague de si grande importance“, a relevé le gouverneur. Les personnes refoulées ont pu être hébergées dans des écoles avant d’être acheminées dans leur région d’origine, a-t-il assuré.

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29. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Warum Libyen und Niger extrem schwierige Partner sind“ · Kategorien: Afrika, EU, Niger · Tags:

Der Tagesspiegel | 2.08.2017

In Italien kommen deutlich weniger Flüchtlinge aus Afrika an. Das klingt nur auf den ersten Blick positiv, denn allein in Libyen sitzen 700.000 Menschen fest. 

VON ANDREA DERNBACH UND ULRIKE SCHEFFER

Für die wahlkämpfende Angela Merkel (CDU) und ihren neugewählten Kollegen Emmanuel Macron aus Frankreich hätten die Nachrichten vor dem EU-Minigipfel zur illegalen Migration nach Europa kaum besser ausfallen können. In Italien kommen plötzlich kaum noch Flüchtlinge an. Kurz vor Ende des Monats zeichnet sich ab, dass im August fast 90 Prozent weniger Flüchtlinge von Libyen aus nach Italien übersetzen als im August 2016. Auch im Vergleich zum vergangenen Monat sind die Zahlen deutlich gefallen.

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