12. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für “Die Krise der Festung Europa” · Kategorien: FFM-Texte, Hintergrund · Tags: ,

Die Festung Europa ist nicht mit den Kreuzzügen oder der Reconquista entstanden. Sie ist nicht 500 Jahre, sondern 20 bis 25 Jahre alt. Sie dient der Aufrechterhaltung des sozialen Grabens am Mittelmeer, der in den letzten zwei Jahrzehnten so tief geworden ist wie nie zuvor in der mehrtausendjährigen historisch bekannten Geschichte des Mittelmeerraums. Die Lebensverhältnisse zwischen Südeuropa und Nordafrika befinden sich zur Zeit im Verhältnis 1:13.

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24. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Tripolis akzeptiert keine EU Bombardierung angeblicher Schlepperorte · Kategorien: Italien, Libyen, Malta · Tags: , , ,

http://www.maltatoday.com.mt/printversion/52136/#.VTqlwZN8ca8

Times of Malta

Tripoli government will ‘not accept’ EU bombing of trafficking site

23 April 2015, 7:59 am
The Libyan Salvation Government’s foreign minister Muhammed El-ghirani said that cooperation would be needed to stop trafficking from Libya’s coast and that Tripoli would not accept bombing of sites presumed to be connected to traffickers. Weiterlesen »
24. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Fähren statt Frontex! 10 Punkte – dt. · Kategorien: Alarm Phone, Italien, Libyen, Mittelmeer, Mittelmeerraum · Tags: , ,

Fähren statt Frontex! Ein 10 Punkte-Plan, um das Sterben im Mittelmeer wirklich zu beenden

Am 20. April veröffentlichten die EU-Innen- und AußenministerInnen einen 10-Punkte-Plan, um auf die tausenden Toten im Mittelmeer zu reagieren. Viele weitere Vorschläge wurden in den letzten Tagen gemacht. Als AktivistInnen beteiligen wir uns seit vielen Jahren an den Kämpfen gegen das Europäische Grenzregime. Durch „Watch the Med“ und das „Alarm Phone“-Projekt stehen wir täglich mit hunderten Menschen in Kontakt, die das Mittelmeer überquert haben. Angesichts der Scheinheiligkeit der „Lösungen“, die bisher vorgestellt wurden, sehen wir es als unsere Pflicht, die Unbrauchbarkeit des vorgestellten Plans aufzuzeigen und zu versuchen, einen alternativen Raum zur Reflektion und zum Handeln zu öffnen. Weiterlesen »

24. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Mazedonien: 14 Flüchtlinge von Zug überfahren · Kategorien: Osteuropa · Tags:

http://www.theguardian.com/world/2015/apr/24/several-migrants-hit-by-train-killed-central-macedonia?CMP=share_btn_tw

14 migrants killed by train while walking on tracks in Macedonia – police

Victims believed to be in their 20s and from Somalia and Afghanistan were struck by express train north of Veles, police said

Fourteen migrants believed to be from Afghanistan and Somalia have been hit by a train and killed while walking along railway tracks in Macedonia, police said on Friday. Weiterlesen »

24. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Frontex: “search-and-rescue operations not mandate of EU” · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer, Mittelmeerraum · Tags: , , ,

http://www.theguardian.com/world/2015/apr/22/eu-borders-chief-says-saving-migrants-lives-cannot-be-priority-for-patrols

EU borders chief says saving migrants’ lives ‘shouldn’t be priority’ for patrols

The head of the EU border agency has said that saving migrants’ lives in the Mediterranean should not be the priority for the maritime patrols he is in charge of, despite the clamour for a more humane response from Europe following the deaths of an estimated 800 people at sea at the weekend. On the eve of an emergency EU summit on the immigration crisis, Fabrice Leggeri, the head of Frontex, flatly dismissed turning the Triton border patrol mission off the coast of Italy into a search and rescue operation. He also voiced strong doubts about new EU pledges to tackle human traffickers and their vessels in Libya.

“Triton cannot be a search-and-rescue operation. I mean, in our operational plan, we cannot have provisions for proactive search-and-rescue action. This is not in Frontex’s mandate, and this is in my understanding not in the mandate of the European Union,” Leggeri told the Guardian. Weiterlesen »

23. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Boat-people Libyen: Militärintervention nicht machbar, laut Strategen · Kategorien: Algerien, Hintergrund, Italien, Libyen · Tags: , , , , ,

Militärstrategen und politsche Interventionsspezialisten raten der EU von einem Militäreinsatz gegen “Schlepper und Schleuser” ab, da sie schlicht nicht machbar ist. Sobald die Flüchtlingsboote vom Land abgelegt haben, müssen die Flüchtlinge gerettet und können nicht beschossen werden. Kriegsschiffe können keine Hubschrauberkommandos auf den überbesetzten Flüchtlingsbooten absetzen. Die Kommandanten der Kriegsschiffe können nicht zwischen “guten” und “schlechten” Booten unterscheiden. – Bei den nordafrikanischen Staaten dürfte ein solcher Militäreinsatz historische Remiszenzen auslösen. Der militärische Kampf der europäischen Großmächte gegen die “Piraten” und die “Sklavenwirtschaft” im Mittelmeer leitete nicht Freiheit, sondern kolonialistische Unterwerfung ein.

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23. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Grenzen in der Sahara: grenzlose Bevölkerung, Militärs und Mafias · Kategorien: Sahara · Tags: ,

Die Kolonialregime und die nachholende Modernisierung der neuen Nationalstaaten machten die grenzüberschreitenden Schnellstraßen und -trassen und ein Grenzregime in der Sahara zu ihren grossen Zielen – doch sie scheiterten. Auch die EU- und US-Pläne zur Installierung eines neuen Grenzregimes in der Sahara blieben in den vergangengen Jahren im Sande stecken.

El Watan

lle a été tracée pour consolider l’unité africaine

La transsaharienne route de l’or et de la contrebande

La route de l’Unité africaine, la mythique Transsaharienne, bute sur des frontières terrestres fermées. Cette infrastructure est aujourd’hui très dégradée et n’a pas encore atteint ses objectifs. A In Guezzam, le poste-frontière n’est ouvert que deux fois par mois et laisse filtrer contrebandiers et mafias.

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23. April 2015 · Kommentare deaktiviert für “Der Marsch” – Film von D. Wheatly 1990 · Kategorien: Filme

der Freitag

KalleWirsch

Festung Europa 1990 warnte “Der Marsch” vor einem Flüchtlingsstrom von Verzweifelten nach Europa. Das für viele damals unrealistische Horrorszenario wird heute bei weitem übertroffen.

Vor zehn Jahren wurde der Drehbuchautor von “Der Marsch” William Nicholson von der Frankfurter Allgemeinen interviewt. Da hatte die Realität des 1990 utopischen Films bereits eingeholt. Die Botschaft des Filmes lautete, dass die Europäer erst handeln würden, wenn sie die Menschen in ihren Straßen sterben sähen. Heute hat die Realität den Film damit schon überholt und offenbart uns eine viel grausamere Realität. Während unsere Poliker zig Tausende von Menschen im Mittelmeer ertrinken lassen und mit aktueller Betroffensheitslyrik glänzen, lassen wir es zu, dass Menschen unter uns gegen Asylanten hetzen, Flüchtlinsheime anzünden und Flüchtlinge ermorden.

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23. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Todeszahlen Mittelmeer in Wirklichkeit viel höher – Le Monde · Kategorien: Italien, Libyen, Malta · Tags: , ,

20minutes.fr

DECRYPTAGE Les chefs d’Etat et de gouvernement se retrouvent ce jeudi à Bruxelles pour évoquer les noyades des migrants, mais s’appuient sur des statistiques très partielles …

Migrants décédés en Méditerranée: D’où viennent les chiffres?

Céline Boff

Combien d’enfants, de femmes et d’hommes sont décédés dimanche dans le naufrage de leur chalutier, aux larges des côtes libyennes? 900? 700? 800? Ces trois chiffres ont circulé, donnés par des organisations à but humanitaire.

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23. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Alarm Phone Schweiz – Reportage · Kategorien: Alarm Phone, Italien, Libyen, Mittelmeer, Mittelmeerraum · Tags: , ,

Der Bund

«Es ist logisch, dass es mehr Tote gibt»

Die Freiwilligen der Notruf-Hotline von «Watch The Med» halfen in den letzten Monaten bei der Rettung von Bootsflüchtlingen in 50 bis 100 Fällen mit. Salvatore Pittà hat die Schweizer Abteilung in Bern initiiert.

Herr Pittà, Sie sind Mitbetreiber einer Notrufhotline für Bootsflüchtlinge in Bern. Was haben Sie in den letzten Tagen erlebt?

Beim Boot mit Hunderten von Toten, das in der Nacht auf Sonntag gekentert ist, gab es keinen Anruf. Aber am Samstag vor einer Woche hatten wir neun Anrufe gleichzeitig. Die Schweizer Crew von Watch The Med besteht aus vier Freiwilligen, die dreimal pro Monat eine Schicht von acht Stunden absolvieren. Das Team kann einen solchen Ansturm gar nicht auffangen. Es musste sich auf einen Fall konzentrieren, den die italienische Küstenwache anfänglich nicht retten wollte. Ich ging mit anderen Freiwilligen den übrigen acht Fällen nach.

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23. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Mediterranean Death Toll 2015: 1.727 Persons – IOM · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

International Organization for Migration

Survivors of Mediterranean Tragedy Arrive in Sicily

“[…] In the past week, IOM has received reports of 400 migrant deaths in a capsize on April 14 south of Malta, with 50 more on April 17. Including an estimated 770 lives lost off the coast of Libya over this past weekend, IOM believes the latest death toll on the Mediterranean this year is now 1,727 migrants. […]”

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