12. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: FFM-Texte, Hintergrund · Tags: ,

Die Festung Europa ist nicht mit den Kreuzzügen oder der Reconquista entstanden. Sie ist nicht 500 Jahre, sondern 20 bis 25 Jahre alt. Sie dient der Aufrechterhaltung des sozialen Grabens am Mittelmeer, der in den letzten zwei Jahrzehnten so tief geworden ist wie nie zuvor in der mehrtausendjährigen historisch bekannten Geschichte des Mittelmeerraums. Die Lebensverhältnisse zwischen Südeuropa und Nordafrika befinden sich zur Zeit im Verhältnis 1:13.

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01. April 2015 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Deutschland

In Kürze – 10 Fakten

  • 80-90 % aller Flüchtlinge weltweit leben nicht in den reichen Industrieländern
  • die Zahl der in Deutschland lebenden Flüchtlinge ist in den letzten 17 Jahren deutlich zurückgegangen (Ende 2014: 630.000, Ende 1997: über 1 Mio.)
  • in der EU werden in Deutschland am meisten Asylanträge gestellt, in Relation zur Bevölkerung lag Deutschland im Jahr 2013 jedoch nur an 10. Stelle (0,16% der Bevölkerung)
  • etwa jeder zweite Asylsuchende wird anerkannt und erhält einen Schutzstatus in Deutschland
  • Asylsuchende erhalten etwa 10 % weniger Sozialhilfe als andere Menschen
  • Asylsuchende unterliegen zahlreichen Beschränkungen, etwa in Bezug auf die Erwerbsaufnahme, die Bewegungsfreiheit und die Gesundheitsversorgung
  • Asylunterkünfte entsprechen häufig nicht menschenwürdigen Mindeststandards und verletzen die Privatsphäre
  • Deutschland profitiert von Einwanderung, Ausländerinnen und Ausländer erbringen in etwa einen »Nettogewinn« von 22 Mrd. Euro jährlich
  • Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Zahl der Asylsuchenden und der Frage des Wohlstands, der Beschäftigung und der sozialen Gerechtigkeit in Deutschland
  • die Zahl der Muslime in Deutschland wird massiv überschätzt, tatsächlich sind es nur 5 % der Bevölkerung; dort wo viele Muslime leben, ist die Angst vor dem Islam am geringsten

Quelle: DIE LINKE

Links zu Originalquelle zum Thema Asyl und Flüchtlinge

30. März 2015 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Lesehinweise

Die Präsidentin des Welt-Ernährungsprogramm im Gespräch

Über die Aufgabe , 52 Millionen Flüchtlinge weltweit zu versorgen. Ohne den nötigen Etat dazu.

Von Andrea Bachstein, Berlin

Die Finanzlage der Hilfsorganisationen, die Flüchtlinge betreuen, wird immer prekärer, zugleich steigt die Anzahl der Menschen, die auf deren Hilfe angewiesen sind. Besonders spitzt sich die Situation für die Syrer zu. Die britische Organisation Oxfam schätzt, dass 2015 rund 8,7 Milliarden US-Dollar benötigt werden, um 18 Millionen Menschen in Syrien und in benachbarten Ländern mit lebensrettender Hilfe zu unterstützen. […]

30. März 2015 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Deutschland · Tags:

Migazin

Wie Flüchtlingszahlen zu einem Problem aufgebauscht werden

Im März verkündete das statistische Bundesamt einen neuen Einwanderungsrekord nach Deutschland. Prompt klagte die niedersächsische Landes-CDU über angeblich zu geringe Abschiebungen. Kai Weber über die Inszenierung und Dramatisierung von Problemen.

Bemerkenswert an den vom statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen ist nicht nur ihre Höhe: Der Wanderungssaldo, also die Differenz aus Einwanderung und Abwanderung, betrug 2014 mehr als 600.000. Auch die Zusammensetzung der Einwanderung ist interessant: 60% aller Eingewanderten kommt aus der EU. Weit über 200.000 Einwanderer kamen z.B. aus Polen, ohne dass dies im öffentlichen Drama irgendeine Rolle gespielt hätte. Die weiteren Hauptherkunftsländer sind Rumänien, Bulgarien, Italien und Ungarn.

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30. März 2015 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Osteuropa · Tags: , ,

Diario Público

Detienen a 77 personas en una operación europea contra una red de tráfico de inmigrantes

“Reclutaban a personas sin papeles para introducirles ilegalmente desde Hungría a países como Suiza, Italia, Francia y Alemania. Los traficantes cobraban por sus servicios entre 2.800 y 7.000 euros. […]”

30. März 2015 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Golfstaaten · Tags: ,

TAZ

“SANAA dpa | Bei einem Luftangriff auf ein Flüchtlingslager im Bürgerkriegsland Jemen sind Dutzende Menschen getötet worden. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) sprach von 40 Toten und etwa 200 Verletzten. Die jemenitische Nachrichtenseite Barakish.net meldete, Flugzeuge der von Saudi-Arabien geführten Koalition hätten das Lager im Nordwesten des Landes bombardiert. Zunächst war von 45 Toten gesprochen worden. Jemenitische Sicherheitskreise berichteten am Montag, Kampfflugzeuge hätten vier Angriffe auf das Flüchtlingslager Al-Masrak nahe der Grenze zu Saudi-Arabien geflogen. Unter den Toten seien auch Frauen und Kinder, hieß es weiter. In dem Lager leben laut der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen vor allem Menschen, die vor Kämpfen zwischen schiitischen Huthi-Rebellen und der Armee geflohen sind. In den vergangenen zwei Tagen seien 500 Familien eingetroffen, die vor den saudischen Luftangriffen geflohen seien. […]”

27. März 2015 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Deutschland · Tags:

Mitteldeutsche Zeitung

In Merseburg haben Aktivist*innen am Montag Morgen eine Abschiebung verhindert.

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet auf ihrer Internetseite. Etwa 70 Personen haben am Montag Morgen vor einem Gebäude in der König-Heinrich Straße gegen die Abschiebung einer siebenköpfigen Familie protestiert. Eine Sprecherin der Protestieren hat gegenüber Radio Corax erklärt, dass eines der Kinder der Familie noch im Krankenhaus liege. Die Gruppe wolle nicht zulassen, dass die Familie auseinandergerissen werde.

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27. März 2015 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Deutschland · Tags:

NDR

seawatchDer für eine Flüchtlings-Hilfsaktion umgebaute Fischkutter “Sea Watch” ist am Freitag vor seiner Abreise Richtung Mittelmeer in Hamburg-Finkenwerder getauft worden. Eine Gruppe ehrenamtlicher Seeleute, Ärzte, Anwälte und weiterer Helfer will mit dem Projekt “dem massenhaften Sterben im Mittelmeer und der restriktiven Flüchtlingspolitik der Europäischen Union eine konkrete Antwort entgegensetzen”.
Ab Mai “schwimmende Telefonzelle” im Mittelmeer

Der Kutter soll Anfang April in Hamburg ablegen und ab Mai zwischen Libyen und der italienischen Insel Lampedusa kreuzen. Dort ertranken im vergangenen Jahr nach Schätzungen der Vereinten Nationen rund 3.500 Flüchtlinge bei dem Versuch, nach Europa zu gelangen. Die “Sea Watch” soll aber nicht selbst Flüchtlinge an Bord nehmen, sondern die Küstenwache informieren. Um den Flüchtlingen helfen zu können, soll das Schiff als “schwimmende Telefonzelle” im Notfall Boote der Küstenwache und private Schiffe per Funk um Hilfe rufen. Um selbst direkt Hilfe leisten zu können, befinden sich Hunderte Schwimmwesten und Rettungsinseln an Bord.

siehe auch:

 

27. März 2015 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Deutschland, Veranstaltungen

Kundgebung der Flüchtlinge in Lutherstadt Wittenberg am 16.04.2015

  • Missbrauch Stoppen!
  • Langjährige geduldete Flüchtlinge legalisieren!
  • Stoppt die Zerstörung der Perspektiven von Flüchtlinge!

Eine Aktion von Pro Asyl

Flucht ist kein Verbrechen, Flüchtlinge gehören nicht ins Gefängnis. PRO ASYL appelliert an die Regierungsparteien, die geplanten Inhaftierungsmöglichkeiten für Asylsuchende aus dem „Gesetz zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung“ zu streichen. Zudem fordern wir eine deutlich wirksamere gesetzliche Gestaltung der Bleiberechtsregelung für geduldete Menschen.

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26. März 2015 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Hintergrund · Tags: , ,

Frontex

Frontex Executive Director Fabrice Leggeri and Executive Director of eu-LISA Krum Garkov signed a bilateral Annual Cooperation Plan for 2015 at eu-LISA’s headquarters in Tallinn on 17 March. The agreement covers cooperation areas related to the Smart Borders pilot led by eu-LISA in 2015, joint coordination of expert working groups in the field of border control, training and IT security. In addition, the two directors also discussed monitoring and use of new technologies and research.

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26. März 2015 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Osteuropa · Tags:

Spiegel Online

Gewaltmarsch der Verzweifelten

Von Sara Schurmann

“Sie schleppen sich auf verschlungenen Wegen über die Berge des Balkans, sie hoffen auf ein neues Leben in Westeuropa. Unterwegs mit Flüchtlingsfamilien – eine Bilderreportage.

Flüchtlinge aus Afrika und den Krisengebieten im Nahen Osten versuchen auf vielen Wegen, nach Europa zu kommen. Eine Route führt 250 Kilometer durch die Berge von Griechenland, Mazedonien und Serbien – ein Gewaltmarsch. Die tagelange Wanderung ist kraftraubend, aber auch voller Enttäuschungen und Gefahren.

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