Mare Liberum: Pushing back refugees, pushing away the witnesses

The Hellenic Coastguard is systematically performing brutal pushbacks to Turkey on a daily basis. Meanwhile, European states have failed to condemn those illegal practices. It is apparent that Mare Liberum or other civil actors that are reporting about those crimes against people on the move are unwanted and will most likely face repression in a ...

Flugzeug nach Lesbos: „Let’s bring them here“

Aus den Niederlanden ist ein Flugzeug nach Lesbos gestartet, um Geflüchtete direkt in die Niederlande zu holen. Die Initiative wird von zivilgesellschaftlichen Gruppen getragen. Das Flugzeug wurde im griechischen Luftraum gestoppt und zur Landung in Athen gezwungen.

The Real Crimes are Push-backs and Human Rights Violations by the Greek Government

We call on those in solidarity with people on the move to raise awareness of and to protest against the crimes against humanity that are perpetrated on a daily basis in the Aegean.

Mare Jonio blockiert: Seenotrettung verboten

Maritime Authorities REFUSED two members of Mediterranea Saving Humans’ Rescue Team (a rescue paramedic and a search and rescue expert) PERMISSION to embark the Mare Jonio.

Libyen: Tausende Boat-people nach Push-Back verschwunden – amnesty international

Amnesty international veröffentlicht am 24.09.2020 einen Bericht über informelle Lager in Libyen und die dortige massenhafte Praxis des „Verschwindenlassens“ Tausender Boat-people, die die sogenannte libysche Küstenwache abgefangen und nach Libyen zurückgebracht hat.

„How rescuing drowning migrants became a crime“

The Iuventa ran hundreds of missions to save migrants from drowning off the coast of Libya. But after Europe cracked down on migration, its crew found themselves facing prosecution

AP: Four shipwrecks in one week off Libya

After days spent collecting testimonies from survivors, speaking to relatives of the missing people and cross-checking all the information we had gathered about boats in distress, we can now confirm that at least four shipwrecks took place in the central Mediterranean between 17 and 20 August.

Lampedusa: „Hunderte jeden Tag“

Italiens Insel Lampedusa ist Hauptziel der neuen Migrationsbewegung aus Tunesien. Die lokalen Behörden nennen die Situation „unkontrollierbar“. Die italienische Innenministerin Luciana Lamorgese fügte hinzu, dass durch die unkontrollierte Einwanderung ernsthafte Probleme für die gesundheitliche Sicherheit Italiens entstünden, und schickte die Armee nach Sizilien. Die Panikmache der Ministerin steht im Gegensatz zu der Aussage von Epidemiologen, ...

Tunesien: „Die junge Generation geht“

Die Fluchtroute von Tunesien nach Europa ist weitgehend unbewacht. Bis zu 30 Prozent seiner Schüler würden verschwinden, erzählt ein Lehrer. von Mirko Keilberth, taz 31.07.20 TUNIS taz | Immer mehr Menschen machen sich in Fischer- und Schlauchbooten von Tunesien aus auf den Weg nach Europa, oft in Richtung der italienischen Insel Lampedusa, nach Sizilien und Malta. In ...

Reflexionen zu Mediterranea

Ein Gespräch von Charles Heller mit Beppe Caccia und Sandro Mezzadra, beide Mitgründer von Mediterranea, wurde am 7. Juli  im Viewpointmag veröffentlicht. Aus der Einleitung: The March 2018 general elections in Italy, and the ensuing institution of far-right leader Matteo Salvini as Minister of the Interior, sent a shock wave through Italian society that rippled across the ...

1000 Ankünfte in Lampedusa

Auf der süditalienischen Insel Lampedusa wächst die Zahl der Boote mit Migranten, die direkt die Insel erreichen. Circa 1.000 zum Großteil tunesische Migranten sind seit Mittwoch auf der Insel eingetroffen. Sie wurden im Hotspot Lampedusas untergebracht. Fünf Boote mit insgesamt circa 100 Migranten an Bord erreichten in der Nacht auf Freitag die Insel, wie die ...

„Griechenland errichtet Barriere vor Lesbos“

Griechenland will in den kommenden Wochen eine schwimmende Barriere gegen Flüchtlinge vor der Insel Lesbos einrichten. Ziel sei es, die knapp drei Kilometer lange und über einen Meter hohe Barriere bis Ende August zu errichten, hieß es aus Kreisen des Verteidigungsministeriums. Das Ministerium hatte im Januar eine Ausschreibung für die Installation von „schwimmenden Schutzsystemen“ in der ...

„Libyen: Die EU in Not“

Ist Erdogan auch bald Schleusenwärter der zentralen Mittelmeerroute? Deutschland übernimmt nächste Woche die EU-Ratspräsidentschaft.

„53 Tote bei Bootsunglück vor Tunesien“

Nach dem Bootsunglück vor der Küste Tunesiens  hat sich die Zahl der Toten auf 53 erhöht. Damit seien vermutlich alle an Bord befindlichen Menschen tot geborgen worden, teilte der Generaldirektor der Hilfsorganisation Roter Halbmond in der Provinz Sfax, Anas Hakim, am Donnerstagabend mit. Die Suchmission sei eingestellt worden. Unter den Toten seien viele Frauen und ...

Mare Jonio und Sea Watch wieder im zentralen Mittelmeer

Die Mare Jonio der italienischen NGO Mediterranea soll in den nächsten Tagen wieder ihre Mission aufnehmen, nachdem sie acht Monate lang im Hafen von Trapani von den italienischen Behörden am Auslaufen gehindert wurde. Die Sea Watch hat bereits abgelegt. Beide Boote kehren zurück auf die zentrale Mittelmeerroute. In einer Pressekonferenz hat die Sprecherin von Mediterranea ...

Schiffbruch zwischen Tunesien und Italien: mindestens 34 Tote, vor allem Frauen

Mindestens 34 Boat-people sind bei dem Versuch, mit einem Boot von Tunesien nach Italien zu gelangen, ertrunken, darunter 22 Frauen und drei Kinder, alle subsaharischer Herkunft. Das Holzboot ist wenige Meilen entfernt von der tunesischen Küste vor dem Archipel von Kerkhenna bei Sfax untergegangen. An Bord sollen sich nach Zeugenaussagen insgesamt 53 Migranten befunden haben, ...

„Sterben im Mittelmeer: Europas Rückzug bei der Seenotrettung“

Während Corona die Schlagzeilen dominiert, ertrinken weiter Flüchtlinge im zentralen Mittelmeer. Europäische Staaten weigern sich mittlerweile sogar, Menschen in Seenot zu retten. Militärschiffe erhalten die Erlaubnis sich zurückziehen, sobald Flüchtlingsboote auftauchen.

„The boat that disappeared“

Am 9. Februar erreichte das Alarm Phone ein Notruf von einem schwarzen Schlauchboot, das in Seenot geraten war. 91 Boat-people befanden sich an Bord. Das Boot war in derselben Nacht von Garabulli in Libyen aus gestartet. Nach knapp zwei Stunde brach der Kontakt zu den Boat-people ab, das Boot ist seitdem verschwunden. Was mit den ...

BREAKING Malta: Schurkenstaat gegen Boat-people – AP & friends

Alarm Phone ist es in Zusammenarbeit mit mehreren Seenotrettungsgruppen gelungen, illegale, potentiell mörderische Aktionen des maltesischen Staats an Ostern 2020 gegen ankommende Boat-people zu dokumentieren. Überlebende Boat-people berichten und stellen ihre Video-Aufnahmen zur Verfügung. Die BREAKING Rekonstruktion sollte so weit wie möglich verbreitet werden!

Marokko, Coronavirus: landesweites Ausmaß wie Gesamtzahlen für Berlin

Die offiziellen landesweiten Daten für Marokko entsprechen ungefähr denen der Stadt Berlin, mit einer kleinen Zeitverzögerung. Der Unterschied im staatlichen Umgang ist beträchtlich.