07. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für ‚A race to the bottom‘: how Australia imported its asylum seeker policies from the US · Kategorien: andere Länder · Tags: ,

The Guardian | 06.05.2018

At the height of the Tampa crisis, Australia turned to a US bureaucrat and asked for advice

Ben Doherty

In August 2001, at the height of the Tampa crisis – 433 rescued asylum seekers on board a freight ship seeking landfall in Australia – the Australian government made a call to an American bureaucrat, then in Geneva, and asked him to the embassy.

Years earlier, the bureaucrat had been a key architect of America’s policies towards boat-borne asylum seekers seeking protection in the US, and it was this experience Australia wished to mine.

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07. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für „Who is Ken Isaacs, President Trump’s nominee to the UN?“ · Kategorien: andere Länder · Tags: ,

metro | 26.03.2018

Trump’s nominee to head the International Office of Migration has extensively tweeted anti-Muslim sentiments and conspiracy theories.

President Trump has attracted criticism with his nominee to head the United Nations‘ migrant relief organization, Ken Isaacs, as reporters have uncovered tweets by Isaacs expressing anti-Muslim views and support of conspiracy theories.

Who is Ken Isaacs?

Ken Isaacs is a vice president at Shepherd’s Purse, a Christian non-profit relief organization. He previously served as director of foreign disaster assistance for the US Agency for International Development during the George W. Bush administration. In February, Trump picked him to lead the UN’s Office of International Migration, which oversees $1 billion in migrant aid worldwide.

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07. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Solidarity with the Rescuers Facing Charges in Mytilene · Kategorien: Alarm Phone, Mittelmeer · Tags: , , ,

Alarmphone | 06.05.2018

We stand in solidarity with the five rescuers who face a court case on Lesvos, Greece, tomorrow. They have been saving lives at sea and for this, they are facing charges of human trafficking with high prison sentences, instead of being honoured for the tremendous work they have done.

They appear before the court on Monday 7th of May, in Mytilene, Lesvos, and the proceedings will conclude on Wednesday. Accused are three fire-fighters from Spain, of the organisation Proem-Aid, also Salam Aldeen, and another person from Team Humanity. All of them arrived in Lesvos in late 2015 to do sea rescue, a time when arrivals were at there highest, and they were arrested on the 14th of January 2016 after returning from a search-mission at sea. Salam Aldeen, one of the accused, has been prevented from leaving Greece for many months and during this time has continued his support for those who suffer from the EU-borders on the shore. The boat of Team Humanity remained confiscated.

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06. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für „Ziviler Ungehorsam in Ellwangen: Für die Freiheit, gegen Abschiebung“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

taz | 04.05.2018

Geflüchtete standen schon häufig füreinander ein – und bekamen oft nachträglich recht. Warum sich Widerstand gegen Abschiebung lohnt.

Christian Jakob

BERLIN taz | Ein Morgen im April 1995: Zwei Polizisten kommen in ein Flüchtlingsheim in Rothenstein, südlich von Jena. Sie suchen den Nigerianer Osaren Igbinoba. Die Ausländerbehörde in Eisenberg hat sie geschickt, angekündigt hatten sie sich nicht. Sie sollten Igbinoba zum Flughafen Düsseldorf bringen. Der Oppositionelle soll nach Nigeria geschickt werden, wo der General Sani Abacha zu jener Zeit ein blutiges Militärregime errichtet hatte.

Die anderen Flüchtlinge im Heim stammen aus der Türkei, Togo, Iran, Kongo, aus vielen Ländern. Sie wollen Igbinoba nicht kampflos aufgeben. Einer weckt ihn, andere sammeln in aller Eile 200 D-Mark und drücken sie ihm in die Hand. Andere stellen sich in den Flur, der zu seinem Zimmer führt. „Warum“ ist eines der wenigen deutschen Wörter, das viele von ihnen kennen. Immer wieder fragen sie das die Polizisten: „Warum wollt ihr ihn holen?“ Es ist ein Vorwand, um sie nicht vorbei zu lassen. Igbinoba kann den Tumult hören, er öffnet das Fenster und springt hinaus. Er läuft durch den Wald, schlägt sich durch in die nächste Stadt. Nach einer Weile versteckt ihn eine befreundete Sozialarbeiterin bei Leuten, die ein autonomes Zentrum in Oldenburg betreiben.

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06. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Mailand: Demonstration gegen italienischen Öl- und Energiekonzern ENI · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

Il Fatto Quotidiano | 04.05.2018

Milano, corteo contro Eni: allerta per l’arrivo di anarchici italiani ed europei

Sabato 5 maggio, manifestazione contro il colosso energetico con partenza alle 15 dalla stazione centrale. Rischio black bloc e disordini durante il corteo che attraverserà il quartiere Isola e terminerà in zona Maciachini. Previsto l’arrivo di gruppi stranieri, No Tav e No Tap

Ci sono gli slogan che circolano in Rete da settimane e pure il rischio che, attorno agli anarchici e alle frange più dure dei movimenti ambientalisti locali, si saldi l’interesse di gruppi francesi, tedeschi e svizzeri. È allerta per il corteo contro l’Eni che sabato partirà dal piazzale della stazione centrale di Milano alle 15.

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06. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Algerien: Tote Boat People angespült · Kategorien: Algerien, Marokko · Tags: ,

Le Quotidien d’Oran | 05.05.2018

Oran: Un autre corps de migrant subsaharien repêché

par J. B.

La mer continue de rejeter, un à un, les corps des migrants subsahariens dont l’embarcation est tombée en panne au cours de la semaine dernière près des côtes oranaises. Jeudi vers 14 heures, un autre cadavre a été repêché au niveau du port de Kristel, selon la protection civile. Il s’agit d’un jeune Subsaharien de prés de 25 ans, non identifié. La dépouille a été déposée à la morgue de l’hôpital d’El Mouhgoun.

Dimanche dernier, 15 migrants clandestins, des Subsahariens, ont été retrouvés morts dans une embarcation au large de Cap Falcon dans la commune d’Aïn Turck dans la wilaya d’Oran, alors qu’ils tentaient de rejoindre l’Espagne. 19 autres migrants avaient été secourus.
Trois autres corps ont été repêchés entre lundi et jeudi en différents endroits de la côte oranaise. Les occupants de l’embarcation avaient pris le départ depuis une plage de Nador au Maroc le 27 avril. Les mauvaises conditions climatiques ayant sévi sur la région seraient la cause de la dérive de cette embarcation.

05. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Libyen-Sizilien-Malta: Das Amalgam Seenotrettung & Dieselschmuggel · Kategorien: FFM-Texte, Italien, Libyen, Malta · Tags: , , , ,

Die Staatsanwaltschaft Catania (Sizilien) hat sich zu einer Agentur der Repression im zentralen Mittelmeer entwickelt. Doch die Sozialgeschichte der Flucht über das Mittelmeer und des informellen Handels lässt sich nicht in das staatsanwaltliche Konstrukt einer allumfassenden OK einpassen.

Mehr als die Hälfte des libyschen Diesel-Exports geht auf Schmuggelwegen ins Ausland. Das ist zunächst nicht weiter verwunderlich. Schon immer haben Preisunterschiede zwischen Ländern zu kleinem, aber massenhaftem Dieselschmuggel geführt. An den Straßen Südtunesiens verkaufen seit langer Zeit arme Leute libyschen Diesel aus Kanistern, genauso wie an den Straßen Westmarokkos algerischer Diesel verkauft wird. Im Falle Libyens kommt hinzu, dass das Land seit 2011 durch diverse lokale Milizen beherrscht wird.

Ebenfalls ist nicht verwunderlich, dass die Boat-people den Routen des Warenverkehrs folgen, hier also den Pipelines und den Dieselschiffen oder auch den Orientierungspunkten auf dem Meer, den Off-Shore-Ölplattformen mit ihren riesigen Aufbauten und fackelnden Feuern. Die kleinen Geschäftsleute auf dieser Route haben die besten transnationalen Verbindungen und können am ehesten für den migrantischen Transfer bürgen.

Die Staaten Italien und Malta und das italienische Öl-Grossunternehmen ENI haben sich in den letzten Jahren in diese Geschäfte auf widersprüchliche Art verstrickt. Einerseits bezahlt die ENI seit 2011 Lokalmilizen in Westlibyen, offensichtlich mit Zustimmung der italienischen Regierung, damit sie die „italienischen“ Raffinerien an der libyschen Küste und das libysche Ende der Meerespipeline bewacht. Andererseits sind seit Jahr und Tag eben diese Milizen im Dieselschmuggel und in der kommerziellen Fluchthilfe engagiert dabei. Einerseits übernimmt der italienische Staat alle Boat-people aus der riesigen maltesischen SaR- (Such- und Rettungs)-Zone, andererseits wird der maltesischen politischen Klasse und der sizilianischen Cosa Nostra eine wachsende internationale Brokerfunktion auf dem Dieselschmuggelmarkt zugestanden. Der Preis des Diesels der neuen offiziösen Schmuggler-Kartelle liegt bei einem Drittel des offiziell exportierten libyschen Diesels. Der Dieselschmuggel der kleinen Leute wird im zentralen Mittelmeer verdrängt.

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05. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Kompass – AntiRa – Newsletter Nr. 69, Mai 2018 · Kategorien: Deutschland, Termine

[DT] [EN]

10.5.-13.5. in Göttingen: Konferenz für eine große Koalition des Antirassismus +++ 2. Newsletter für We`ll Come United +++ 15.5. in Berlin: Protestaktion für Familienzusammenführung +++ Solingen 1993 – Niemals vergessen -Veranstaltungsreihe und Demo am 26.5. +++ 26.5. in Hannover: Vorbereitung für eine Demo gegen Abschiebehaft in Büren +++ 6.-8. Juni in Halle: JoG gegen IMK +++ Banneraktion gegen Afghanistan- Abschiebungen +++ Mediterranean Coalitions of Struggle – Alarm Phone Report +++ Zentrales Mittelmeer: Open Arms mit Teilerfolg, Iuventa bleibt beschlagnahmt +++ Zum Prozess gegen Moria 35 ++++ Memorial on Lesvos +++ Ägäis: Mare Liberum Projekt am Start +++ Rückblick: Aktionen in Zarzis/Tunesien, Togo-Demo in Berlin +++ Ausblicke: 22. Juni 2018: Bildung statt Abschiebung …Schulstreik!; 5.-8. Juli: Summercamp von We`ll Come United; 29.9. in Hamburg: große We`ll Come United Parade

Last Call Göttingen!

In knapp einer Woche geht es los und es wird absehbar die größte und wichtigste Konferenz der Anti-Ra-Bewegung für 2018 sein. Vom 10. bis 13. Mai laden verschiedene Netzwerke gemeinsam ein – zur „großen Koalition des Antirassismus“! Mehrere hundert Aktive werden erwartet, und das Programm hat einiges zu bieten – strukturell, inhaltlich wie praktisch. Der Mix klingt jedenfalls vielversprechend: von Vernetzungstreffen bis zu Strategiedebatten, zwischen Akademie und Aktivismus, von vielen selbstorganisierten Initiativen bis zu internationalen Gästen, vom Austausch zu Alltagskämpfen bis zur angelaufenen Mobilisierung zur nächsten großen Parade im September – https://16.kritnet.org

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04. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für „UNO-Organisation rettet tausende Migranten aus der Sahara“ · Kategorien: Afrika · Tags: ,

Dlf24 | 04.05.2018

Die Vereinten Nationen haben nach eigenen Angaben seit Jahresbeginn mehr als 3.000 Migranten aus der Sahara gerettet.

Die Internationale Organisation für Migration – IOM – sagte dem Evangelischen Pressedienst, die meisten Menschen seien in einem sehr schlechten Zustand gewesen und hätten umgehend Wasser, Lebensmittel und medizinische Hilfe erhalten.

Die IOM unterhält im Norden des Niger ein Auffanglager. Die meisten Menschen, die sich dort aufhalten, sind Migranten aus Ländern südlich der Sahara, die Europa erreichen möchten. Ihnen wurde die Einreise nach Algerien verweigert.

04. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Libysches Flüchtlingslager Zuwara: Krätze, Hunger, Enge · Kategorien: Libyen · Tags: , ,

ARD Tagesschau | 05.05.2018

Die Lage im libyschen Flüchtlingscamp Zuwara ist katastrophal, warnen „Ärzte ohne Grenzen“. Sie appellieren an die internationale Gemeinschaft, den Flüchtlingen zu helfen.

Von Nina Amin, ARD-Studio Kairo

Katastrophale Zustände in einem völlig überfüllten Internierungslager, so beschreibt Karline Kleijer, die Leiterin des medizinischen Programms in Libyen von der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ die Lage in Zuwara. Dort befindet sich eins der Auffanglager für die meist afrikanischen Flüchtlinge und Migranten. Rund 800 Menschen seien in dem Lager seit Monaten festgehalten worden, sagt die Projektleiterin.

„Manche Leute waren dort seit mehr als fünf Monaten“, so Kleijer. „Auch Kinder und schwangere Frauen. Manche sind einen Monat lang nicht raus aus diesen schrecklichen Zellen gekommen, manche sogar noch länger nicht. Es gab Krätze. Die Menschen hatten zu wenig zu Essen und zu Trinken.“

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