Open Arms mit 311 Boat-people in Spanien angekommen

Mit „Boza! Boza!“-Rufen sind heute morgen um 9 Uhr die 311 Boat-people mit dem NGO-Seenotrettungsschiff Proactiva Open Arms in Algeciras angekommen, die nach ihrer Rettung im zentralen Mittelmeer 1.000 Seemeilen westwärts bis an die Meerenge von Gibraltar gebracht werden mussten, um in Europa aufgenommen zu werden. Italien und Malta hatten das Anlanden verweigert.

„Appell an Deutschland zur Aufnahme von geretteten Flüchtlingen“

Das deutsche Schiff „Sea-Watch 3“ sucht nach einem Aufnahmeland für 32 im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge.

‘It’s an Act of Murder’: How Europe Outsources Suffering as Migrants Drown

This short film, produced by The Times’s Opinion Video team and the research groups Forensic Architecture and Forensic Oceanography, reconstructs a tragedy at sea that left at least 20 migrants dead. Combining footage from more than 10 cameras, 3-D modeling and interviews with rescuers and survivors, the documentary shows Europe’s role in the migrant crisis ...

Weihnachten auf der Open Arms

Während Millionen von Menschen Weihnachten feiern, verbringen die von Proactiva Open Arms geretteten Boat-People die Nacht auf dem Mittelmeer. Inzwischen ist das Segelboot Astral angekommen, das mit Proviant beladen ist und die Open Arms in den nächsten Tagen unterstützen und in spanische Gewässer begleiten wird.

Neapel will die Boat-people von der Open Arms aufnehmen

„Wir werden euch aufnehmen und dann werden wir sehen, ob Salvini und Toninelli den Mut haben uns aufzuhalten“ – so heißt es in einer Erklärung der DemA, einer politischen Bewegung in Italien, der auch der Bürgermeister von Neapel angehört. „Es ist an der Zeit, sich dem staatlichen Rassismus zu verweigern und nicht Komplizen dieser Barbarei ...

Algerien, Oran: Schiffskatastrophe, Brand, 20 Vermisste

Nach dem Ausbruch eines Brands auf einem Flüchtlingsschiff 50 Seemeilen vor Oran hat ein Frachter 9 Überlebende, zum Teil schwer verletzt, retten können. 20 Boat-people werden vermisst. Das Flüchtlingsboot befand sich auf dem Weg nach Spanien.

Sea Watch rettet 33 Boat-people im zentralen Mittelmeer

Auch die Seenotrettungs-NGO „Sea Watch“ hat Boat-people an Bord genommen – 33 Personen, und fordert das Anlanden in einem sicheren Hafen. Mit den neuen Rettungsaktionen wird das aktuelle Schweigen über Boat-people und die Todeszone im zentralen Mittelmeer durchbrochen.

Open-Arms-Gerettete nach Algeciras – Sechs Tage Fahrt

Die über 300 Geretteten dürfen von der Seenotrettungs-NGO „Open Arms“ nicht nach Italien oder Malta gebracht werden. Diese EU-Staaten verweigern die Anlandung. Die spanische Regierung sagte zu, allerdings benannte sie als Anlegehafen Algeciras bei Gibraltar – einen entlegeneren westeuropäischen Mittelmeerhafen gibt es nicht. Mit 6 Fahrttagen muss gerechnet werden.

„311 Gerettete sollten Weihnachten nicht auf See verbringen müssen!“

Trotz winterlicher Bedingungen versuchen nach wie vor Menschen, dem Bürgerkriegsland Libyen auf der gefährlichen Route durch das zentrale Mittelmeer zu entkommen. Die „OPEN ARMS“, Teil der #United4Med-Flotte, der auch Sea-Watch angehört, hat am 21. Dezember 313 Menschen in 3 Rettungseinsätzen gerettet und wartet nun auf Anweisungen, wo diese an Land gehen sollen.

Pro Activa: 200 Boat-people in 24 Stunden gerettet, darunter Frauen und Neugeborene

Kaum hat die spanische NGO Open Arms ihre Rettungsmission im Mittelmeer wieder aufgenommen, ist sie zwei Booten zu Hilfe gekommen, die unterzugehen drohten. An Bord über 200 Boat-people, darunter schwangere Frauen, Kinder und Säuglinge.

„Im Mittelmeer sterben sie immer noch, aber es gibt niemand, der es wahrnimmt“

Open Arms und Sea Watch sind die letzten NGOs, die im zentralen Mittelmeer im Moment aktiv sind. Bei einer Pressekonferenz hat ein Sprecher der spanischen NGO die Situation mit folgenden Worten charakterisiert: „Im Moment gibt es keine Koordination der Rettungsmaßnahmen und selbst die Handelsschiffe vermeiden die Route, um es nicht auf eine Kraftprobe dei den ...

Desperate and Dangerous: Report on the human rights situation of migrants and refugees in Libya

The report “published jointly by the UN Support Mission in Libya (UNSMIL) and the UN Human Rights Office, covers a 20-month period up to August 2018, and details a terrible litany of violations and abuses committed by a range of State officials, armed groups, smugglers and traffickers against migrants and refugees.

Schiffbruch zwischen Spanien und Marokko: 12 Tote und 12 Vermisste. 33 Überlebende

Auf der Passage Nador (Marokko) – Almería sind mindestens 11 Boat-people umgekommen. Sie befanden sich noch an Bord eines Flüchtlingsschiffs mit 33 Überlebenden, heute morgen. Drei weitere Flüchtlingsboote werden in der Meeresgegend noch gesucht.

Marokko lässt protestieren: EU-Abschottungsgelder nicht angekommen

Aus der spanischen Regierung werden Proteste der marokkanischen Regierung an die EU weitergegeben: Die Gelder aus dem EU-Treuhandfonds Afrika für die marokkanische Abschottung im laufenden Jahr, am 14.12.2018 von der EU-Kommission öffentlich auf 148 Mio Euro beziffert, sind bisher nicht geflossen. In den Tagen zuvor hat die marokkanische Regierung bekannt gegeben, dass die marokkanische Marine ...

„Sea-Eye“ will watch over international waters off the Libyan coast over Christmas

Sea-Eye has sent out the German research vessel “Professor Albrecht Penck” to the Mediterranean on 1st of December. In the night to Friday (14.12.2018) the ship reached its port of destination in Algeciras.

Sizilien: Mindestens 7.700 tunesische Migrant*innen seit Juni 2017 unbemerkt gelandet

Tunesische Migrant*innen landen fast täglich unbemerkt an den Küsten Siziliens, in diesem Jahr selbst in den Wintermonaten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Palermo haben zwischen Juni 2017 und Oktober 2018 mindestens 7.700 Migrant*innen die Überfahrt von Tunesien nach Sizilien geschafft, ohne dass sie von den Sicherheitskräften registriert wurden. Beweis für ihre Ankunft sind Dutzende ...

Spanien: 11.000 Marokkaner*innen angekommen, Abschiebungen stocken

Im laufenden Jahr sind 10.816 Marokkaner*innen nach Spanien migriert, zum größten Teil als Harragas. Im Vergleich zu 2017 hat sich diese Zahl verdoppelt, im Vergleich zu den Vorjahren sogar verzehnfacht. Die angekommenen Marokkaner*innen stellen in 2018 nach Herkunftsnationalität den größten Anteil der diesjährigen nach Spanien Immigrierten dar (21,4% von 53.382 Personen). Die Rückübernahmen verlaufen langsam, entsprechend ...

Marokko erhält von EU 148 Mio Euro in 2018

Für das Abfangen von Boat-people auf dem Weg nach Spanien, für die vorverlagerte Bewachung der EU-Zäune von Ceuta und Melilla sowie für die Razzien und Abschiebungen von Transitgeflüchteten erhält Marokko im laufenden Jahr 148 Mio. Euro aus dem EU-Treuhandfonds Afrika. Ob unter anderen Titeln weitere Mittel für die Abschottung in Marokko fließen, ist nicht ausgeschlossen.

„Italy extends Operation Sophia for three months“

Operation Sophia, the European mission led by Italy to fight illegal immigration, will be extended for three months in order to allow for continued negotiations with other European countries. The extension will also enable Italy to follow up on the changes it requested: rotating ports of disembarkation, with the division of rescued migrants to other ...

Spanien: Mind. 535 Boat-people angekommen – manche direkt angelandet

Am letzten Wochenende sind mindestens 535 Boat-people in Andalusien angekommen, zum Teil aus Marokko, zum Teil wohl aus Algerien. Maghrebiner*innen gelang die Meerespassage wiederum bis direkt an den Strand der Stadt Cadiz, wo manche allerdings aufgespürt wurden. Bemerkenswert ist, dass 37 Transitgeflüchtete auf die Islas Chafarinas fuhren, die nur 3 km vor der marokkanischen Küste ...