SAROBMED: The Search and Rescue Observatory for the Mediterranean

The Search and Rescue Observatory for the Mediterranean is an international, multi-disciplinary consortium of researchers, civil society groups, and other organisations working in the field of cross-border maritime migration, either on the ground, or through advocacy, research and/or strategic litigation.

Algier: Strassenblockade wegen ertrunkener Harragas

Die 10 algerischen Harragas, die vor der Küste Sardiniens ertrunken sind, stammen wie die drei Geretteten aus dem Viertel Raïs Hamidou in Algier. Angehörige und Anwohner*innen blockierten die Überlandstraße Nr. 11, um auf das Schicksal der Harragas und das fehlende Engagement des algerischen Staats bei der Aufklärung der Schiffskatastrophe aufmerksam zu machen. Der Bürgermeister versuchte, ...

West-Algerien: 1.900 Boat-people in 2018 abgefangen

Die algerische Küstenwache und Gendarmerie hat 2018 zu Wasser und an Land in 33 Operationen im westlichen Algerien – von der Hafenstadt Oran bis zur algerisch-marokkanischen Grenze – fast 1.900 Boat-people abgefangen.

Misrata: Staatsanwalt ermittelt gegen überwältigte Boat-people wegen Piraterie

Laut Reportern von France24 wurden erste Bootsflüchtlinge nach ihrer Überwältigung zum Generalstaatsanwalt gebracht, der gegen die Bootsflüchtlinge wegen Piraterie ermittelt und nach Anführern sucht.

Staatsanwaltschaft Catania: Ermittlungsverfahren gegen Aquarius wegen Müll

Die Staatsanwaltschaft Catania, die bereits die früheren – erfolglosen – Ermittlungen gegen NGO-Rettungsschiffe geleitet hatte, eröffnet ein neues Ermittlungsverfahren gegen 24 Mitarbeiter*innen der „Ärzte ohne Grenzen“ wegen der NGO-Rettungsschiffe „Aquarius“ und „Vos Prudence“. Die Mitarbeiter werden beschuldigt, die Abfälle der Schiffe in den italienischen Häfen als Müll abgegeben zu haben, ohne ihn nach Kategorien zu ...

„Misrata: Barricaded refugees ‚ready to die‘ than return to Libya detention“

More than 70 people refusing to leave docked ship in Misrata say they face torture and detention if they disembark. Refugees and migrants refusing to leave a cargo boat in a Libyan port are pleading to be taken to Europe, saying they are prepared to die than be returned to detention in the North African ...

Vor Sardinien mindestens eine Schiffskatastrophe

Vor der Küste Sardiniens wurden drei algerische Harragas gerettet, zwei Ertrunkene wurden geborgen, 10 sind vermisst. Überlebende berichten, dass drei Flüchtlingsboote gemeinsam aufgebrochen sind. Eines sei zurückgekehrt, ein Weiteres werde gesucht. Ob es sich dabei um das untergegangene Boot handelt, ist nicht klar. Die algerischen Harragas, die in Sardinien ankommen, starten in der Region Annaba ...

Migrationsweg Libanon – Zypern

In den letzten Wochen kommen im Schnitt 40 – 60 Personen täglich nach Nikosia, mehrheitlich aus Syrien.

Misrata: Die 93 Geflüchteten wollen nicht von Bord

Im Hafen von Misrata weigern sich bereits seit drei Tagen 93 Geflüchtete beharrlich, wieder libyschen Boden zu betreten. Ein Frachter hatte sie unter falschen Voraussetzungen vor der Küste Libyens aufgenommen und zurück nach Libyen gebracht. Ihnen wurde erzählt, sie würden in Malta landen.

Spanien, Cadiz: Inzwischen wohl 20 ertrunkene Harragas geborgen

Während die spanische Presse in Kurzmeldungen fast täglich von weiteren Toten berichtet, die nach dem Zerschellen eines Flüchtlingsboots bei Cadiz angespült werden, taucht heute erstmals ein Artikel zu der Schiffskatastrophe in der marokkanischen Presse auf.

Tagesschau zu Libyscher Küstenwache

Die Tagesschau brachte am 12.11. einen Erfolgsbericht der Libyschen Küstenwache. Immer weniger Flüchtlinge erreichen von Libyen aus Europa. Damit das so bleibt, müsse weiter mit Härte gegen private Seenotretter vorgegangen werden…

Libyen: 95 abgefangene Boat-people weigern sich, an Land zu gehen

MISRATA, Libya, Nov 12 (Reuters) – Some 95 migrants picked up by a cargo ship off the Libyan coast have refused to disembark in the western city of Misrata, officials from the United Nations and Libyan coast guard said on Monday.

Spanien: 15 Harragas 3 Tage auf dem Meer, 2 Tote

15 Marokkaner, zum Teil Minderjährige, waren auf der Überfahrt von Marokko nach Spanien abgetrieben worden. Nach drei Tagen erreichten sie Spanien. Zwei von ihnen waren an Unterkühlung gestorben. Mehrere konnten nach der Ankunft selbständig weiterfliehen.

Lampedusa: 150 Boat-people angekommen

This morning, our shift team received a confirmation about the safe arrival of 150 people on Lampedusa. Some of them made it with the assistance of the Italian coastguard.

UNHCR IOM appeal to European leaders to tackle Mediterranean deaths

Ahead of this week’s meeting of European Union (EU) Heads of State and Government, UNHCR, the UN Refugee Agency, and IOM, the UN Migration Agency, are together appealing to European leaders to urgently take steps to address this year’s record rate of drownings on the Mediterranean Sea.

Verzweiflung im zentralen Mittelmeer

Das Alarmphone kann die Boat People, die von Libyen aus auf die Gummiboote gebracht werden, nicht selbst retten. Sie sind auf die Seenotrettung angewiesen. Derzeit gibt es aber nur die Mare Jonio und das kleine Flugzeug Moonbird, das von Malta aus startet. Für Rufe aus Seenot hat das Alarmphone derzeit keine Ansprechpartner. Sie können das MRSS ...

„Rückkehr der Seenotretter“

Mehrere Nichtregierungsorganisationen schicken wieder Schiffe ins Mittelmeer. Wohin sie Gerettete bringen können, ist noch nicht geklärt.

„Zentrale Mittelmeerroute: Weniger Überquerungsversuche und weniger Tote“

Insgesamt meldet die IOM von Anfang Januar bis Ende Oktober dieses Jahres 97.857 Ankünfte von Migranten, die über alle drei Mittelmeerrouten gekommen sind. Fast die Hälfte davon, genau 47.433, kamen in Spanien an.

Spanien: Chronik 30 Jahre Boat-people – Andalucía Acoge

Die Vereinigung Andalucía Acoge hat mit anderen Gruppen zum 30. Jahrestag der ersten ertrunkenen Bootsflüchtlinge, die über die Meerenge nach Europa wollten, eine ausführliche 30-Jahre-Chronik der Boat-people im westlichen Mittelmeer herausgegeben. Die Chronik umfasst auch die Meerespassagen zu den Kanarischen Inseln und die Entwicklung der Abschottungspolitik Spaniens. Andalucía Acoge legt damit zugleich Zeugnis über die ...

Spanien: Vor 30 Jahren erste Tragödie von Boat-people

Am 01.11.1988 wurde die erste Schiffskatastrophe von Boat-people in der Meerenge von Gibraltar registriert. Ildefonso Mena fotografierte den ersten angespülten Toten mit dem Flüchtlingsboot bei Tarifa. Überlebende berichteten ihm, dass sie von Tanger losgefahren waren. Von den 18 Verschwundenen des Boots wurden 9 Tote an die Strände Andalusiens angespült. Das Foto, das die Tageszeitung Diario ...