Marokko-Spanien: 24 Stunden lang SOS-Rufe, 34 Boat-people tot!

34 muertos, entre ellos un bebé, de la patera con 60 personas que antes de ayer se hundía frente a Marruecos. 24 horas estuvieron pidiendo auxilio y les dejaron morir lentamente.

Noch nie so viele Tote im Mittelmeer

La Stampa berichtet, dass die ‚Colibri‘, ein Aufklärungsflugzeug der französischen NGO, eine Leiche vor der libyschen Küste gesichtet hat, bei der es sich vermutlich um das Opfer eines Schiffsunglücks handelt. Aus Marokko wird ein weiteres Schiffsunglück gemeldet, bei dem mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen sind

Malta: Boat-people der Aquarius können endlich an Land

Vor einer Woche hat die Aquarius 58 Boat-people gerettet. Wegen des schlechten Wetters musste ihre Übergabe auf ein Schiff der maltesischen Küstenwache immer wieder verschoben werden. Nun konnten sie endlich in Valetta an Land gehen. In den nächsten Tagen sollen die Migrant*innen auf Frankreich, Spanien, Portugal und Deutschland verteilt werden.

„Spaniens Küstenwache rettet fast 700 Bootsflüchtlinge“

Nach Angaben der Spanischen Küstenwache waren die Menschen in Marokko aufgebrochen und stammten zumeist aus dem Maghreb und aus Ländern südlich der Sahara.

Marokko, Tetouan: Unruhen nach Schüssen auf Boat-people

Nachdem Soldaten eines großen Kriegsschiffs in der Meerenge von Gibraltar auf ein marokkanisches Flüchtlingsboot geschossen und eine 22-Jährige aus Tetouan tödlich trafen, haben gestern Nachmittag und Abend Jugendliche in Tetouan demonstriert und sind zu Riots übergegangen. Unter ihnen waren Linke und Fußballfans, aus Trauer in Schwarz gekleidet.

Hayat Belkacem, auf Flucht übers Meer von marokkanischen Soldaten erschossen

Am 25.09.2018 haben Marines eines großen marokkanischen Kriegsschiffs in der Meerenge von Gibraltar anscheinend mit Schnellfeuergewehren auf ein Flüchtlingsboot geschossen. Hayat Belkacem, 22-jährige Jura-Studentin aus Tétuan, starb unter den Schüssen. Einem anderen Bootsflüchtling musste nach Schussverletzungen der Arm amputiert werden, zwei Weitere sind verletzt.

„Flüchtlinge in Libyen: Retter und Beobachter unerwünscht“

Nachdem dem Rettungsschiff „Aquarius 2“ – offenbar auf Druck der italienischen Regierung – die Zulassung entzogen wurde, ist kein privates Rettungsschiff mehr im zentralen Mittelmeer aktiv. Es gibt auch keine unabhängigen Stellen mehr, die die Situation vor der Küste Libyens beobachten könnten. Währenddessen eskaliert der Bürgerkrieg an Land: Verfeindete Milizen liefern sich Straßenschlachten in Tripolis. ...

„Der europäische Grenzgeheimdienst“

Mit EUROSUR verfügt die EU-Kommission über ein mächtiges Grenzüberwachungssystem. Es führt Aufklärungsdaten von Flugzeugen, Drohnen und bald auch Fesselballons zusammen. Aufgrund der Bilder entscheidet ein Frontex-Referat dann über weitere Maßnahmen im „Grenzvorbereich“.

Malta verlangt von Sea-Eye Ende der Rettungseinsätze

Das Sea-Eye Schiff Seefuchs, das seit drei Monaten in Malta festgehalten wird, dar den Hafen von Valetta nur verlassen, wenn die NGO vorher eine Erklärung abgibt, dass sich die Organisation nicht mehr an Rettungsmissionen in der SAR beteiligt.

Warum hat das marokkanische Kriegsschiff nicht auf den Spanier geschossen?

Abgeschreckt werden sollten die Marokkaner*innen, die derzeit auf eine Überfahrt nach Spanien warten. Die Spanier, die offensichtlich mit Schnellbooten wie diesem Flüchtlingsboot den Drogenhandel in der Meerenge von Gibraltar betreiben, sind nicht das Ziel der Abschreckung.

West-Algerien: 312 Harragas in einem Monat abgefangen

Innerhalb eines Monats hat die algerische Küstenwache im Westen des Landes insgesamt 312 Harragas abgefangen, darunter elf Frauen und 27 Minderjährige. 77 von ihnen wurden gerettet, nachdem ihre Boote bei der Überfahrt auseinandergebrochen waren.

Algerien: Verwandte verschwundener Harragas schliessen sich zusammen

Verwandte von 15 Harragas, die vor einem Jahr östlich von Algier aufgebrochen sind, haben sich auf der Suche nach ihrer Angehörigen zusammengeschlossen. Sie haben 48 Stunden nach Abfahrt der Harragas noch Anrufe von ihnen erhalten, ohne aber mit ihnen sprechen zu können. Algerische Behörden weigern sich, die Telefondaten auszuwerten. Unterschiedliche Annahmen zum Verschwinden kursieren.

Libyen: 116 Boat-people vor Zuwara abgefangen

The Libyan Coast Guard has rescued 116 illegal immigrants, including 12 women and one child, north of the city of Zuwara, west of Tripoli, according to the Spokesman of the Libyan Navy Ayoub Qasim.

Aquarius: EU-Aufteilung der Geretteten über Malta

Nach den ersten Absagen der Aufnahme der 58 geretteten Boat-people der Aquarius 2 (SOS Méditerranée / MSF)  in jedwedes EU-Land und dem Entzug der Panama-Flagge auf Druck der italienischen Regierung hatte sich das Rettungsschiff nach Norden Richtung Marseille auf den Weg gemacht. Allerdings führten mehrfache SOS-Fälle das Schiff zurück in die von Libyen beanspruchte SAR-Zone. ...

Algerien – Spanien: Hunderte Harragas in wenigen Tagen

Seit einigen Wochen herrscht bei der Harragas-Abfahrt aus dem Westen Algeriens Richtung Spanien Hochbetrieb. Die Lokalzeitungen berichten allein in den letzten 5 Tagen von ca. 100 Harragas, die von algerischer oder spanischer Seite aufgebracht wurden.

Marokkanisches Kriegsschiff schießt auf Harragas – mindestens eine Tote

Am Nachmittag des 25.09.2018 haben in der Meerenge von Gibraltar Soldaten eines großen marokkanischen Kriegsschiffs mit Schnellfeuergewehren auf ein Boot mit marokkanischen Harragas geschossen. Am Abend starb eine der Verletzten. Eine schwerverletzte Person wurde in der Nacht zur Operation nach Rabat geflogen. Andere Verletzte liegen derzeit im Krankenhaus von M’diq.

Iuventa NGO-Rettungsschiff – Solidarität!

Es ist September 2018, der Jahrestag der Beschlagnahmung liegt hinter uns, und wir wollten uns nochmal gemeldet haben bevor uns die globale Erderwärmung alle dahin rafft und die Menschheit sich wünscht, Migration sei ihr größtes Problem gewesen.

„Flüchtlinge dürfen in Malta an Land“

Nachdem SOS Méditerranée zuvor Frankreich um Erlaubnis gebeten, die Flüchtlinge dort an Land bringen zu können, darf die Aquarius nun in den Hafen von Valletta, Malta einlaufen. Voraussetzung war, dass Portugal, Spanien und Frankreich der Umverteilung der 58 Migrant*innen zugestimmt haben, die nun dort an Land gehen.

„Die Abriegelung ist komplett“

Panama entzieht dem Rettungsschiff „Aquarius 2“ die Flagge, offenbar auf Druck aus Italien. Matteo Salvinis Abschottungspolitik geht auf.

„Italian government pressures Panama to stop Aquarius rescues on world’s deadliest maritime route“

Reaktion von SOS MEDITERRANEE und Médecins Sans Frontières (MSF) auf die Ankündigung der Panama Maritime Authority (PMA), die Registrierung des Such- und Rettungsschiffes Aquarius unter dem offenkundigen wirtschaftlichen und politischen Druck der italienischen Regierung zu widerrufen. Diese Ankündigung verurteilt Hunderte von Männern, Frauen und Kindern, die Sicherheit suchen, zum Ertrinken.