13. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingselend in Libyen: Ein Traum, der qualvoll endet“ · Kategorien: Libyen · Tags: , ,

Spiegel Online | 12.02.2017

Libyen soll zum Bollwerk gegen Armutsflüchtlinge aufgerüstet werden. Doch in dem Bürgerkriegsland am Mittelmeer werden Flüchtlinge unter verheerenden Umständen weggesperrt.

Von Susanne Koelbl

Das Auffanglager liegt in einem weißen Gebäudekomplex nahe dem Zentrum von Tripolis. Zwei Kontrollpunkte der libyschen Polizei sind zu passieren. Der Gefängnisdirektor Ramadán Rais ist ein Mann mittleren Alters, unter Präsident Muammar al-Gaddafi war er Drogenfahnder. Heute bekämpft er Migranten.“Was wollen die hier?,“ fragt Rais. „Wir haben doch schon selbst nichts zu essen.“

Seit dem Sturz des Machthabers Muammar al-Gaddafi 2011 herrschen in Libyen Zustände wie im Bürgerkrieg. Das Land hat zwei Regierungen und drei verschiedene Machtzentren, die sich bekämpfen. Die rund 700.000 Flüchtlinge aus Nigeria, Niger, Somalia, Sudan, Äthiopien und Eritrea sind in dem Chaos alles andere als willkommen und werden in gefängnisähnlichen Zentren eingesperrt.

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13. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tripoli Appeals Court to rule on Italy-Presidential Council MoU“ · Kategorien: EU, Italien, Libyen · Tags:

The Libya Observer | 12.02.2017

A number of Libyan citizens lodged an appeal at the Judiciary Division of the Tripoli Appeals Court against the signing of a Memorandum of Understanding (MoU) between the UN-proposed government’s Presidential Council’s Head Fayez Al-Sirraj and the Italian Prime Minister, Paolo Gentiloni.

Six Libyans lodged the appeal, including the lawyer, Azza Al-Maqhor, the former Justice Minister, Salah Al-Marghani, against Al-Sirraj as he is the Head of the PC that was formed by the Libyan Political Agreement, which the citizens said is not constitutional.

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12. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migration-Italie : 800 familles sans nouvelles de leurs enfants depuis 2011“ · Kategorien: Italien, Tunesien · Tags: ,

Nawaat | 10.02.2017

Mobilisées depuis six ans, les familles accusent les autorités tunisiennes et italiennes de cacher la vérité sur le sort de leurs enfants. Après des dizaines de manifestations, de sit-in et de conférences, les familles menacent de porter l’affaire devant la Cour pénale internationale.

Hammadi Lassoued

Jeudi 9 février 2017, les familles des disparus se sont rassemblées devant l’ambassade d’Italie. Au même moment, Béji Caid Essebsi, président de la République, effectue une visite de deux jours en Italie, où 800 jeunes tunisiens, au total, sont portés disparus depuis 2011. Mobilisées depuis six ans, les familles accusent les autorités tunisiennes et italiennes de cacher la vérité sur le sort de leurs enfants. Après des dizaines de manifestations, de sit-in et de conférences, les familles menacent de porter l’affaire devant la Cour pénale internationale.

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12. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyan authorities oppose EU migrant plans“ · Kategorien: EU, Libyen · Tags: , , ,

EUObserver | 09.02.2017

By Nikolaj Nielsen

Local authorities in Libya’s capital city Tripoli and elsewhere are mounting resistance to EU plans to stem migration flows towards Italy.

The move is likely to further complicate efforts after the EU’s foreign policy chief Federica Mogherini announced a €200 million plan to finance migration projects geared towards Libya throughout much of north Africa.

A large bulk of the money is likely to be shuffled into border control and surveillance in the hope of containing people likely to attempt the perilous Mediterranean Sea crossing in the upcoming months.

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09. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingsgipfel in Malta: Europa mauert“ · Kategorien: EU, Malta · Tags:

taz | 09.02.2017

Europäisch-afrikanische Missverständnisse prallen aufeinander: Die einen wollen weniger illegale Migration, die anderen mehr legale.

Christian Jakob

VALLETTA taz | „Leider werden wir zu Beginn des Frühlings wieder mehr Tote auf der zentralen Mittelmeerroute sehen“, sagte George Vella. Mit diesem Statement eröffnete Maltas Außenminister am Mittwoch das Treffen von 34 afrikanischen und 32 europäischen Staaten und der EU in Maltas Hauptstadt Valletta. Sie wollen über das weitere Vorgehen gegen irreguläre Migration aus Afri­ka nach Europa beraten.

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08. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für La fragata ‚Canarias‘ rescata a casi 500 personas en el Mediterráneo · Kategorien: Libyen · Tags:

Canarias7 | 06.02.2017

Los militares españoles desplegados en la fragata ‚Canarias‘ han rescatado en las últimas horas a 494 personas que se encontraban a la derivar en una embarcación de madera en el mar Mediterráneo, a unas 50 millas de las costas de Libia. En un año y medio, han salvado a más de 8.500 inmigrantes que intentaban llegar a Europa.

A primera hora de la mañana del domingo, el buque español, integrado en la operación de la UE EUNAVFOR MED SOPHIA de lucha contra las mafias de la inmigración en el Mediterráneo, recibió un mensaje informando de cuatro posibles embarcaciones sin gobierno, una de las cuales no se encontraba localizada, según ha informado el Estado Mayor de la Defensa.

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05. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für EU-Libyen-Agreement: Kritik aus Nordafrika · Kategorien: Ägypten, EU, Libyen · Tags:

Die Reaktionen aus Nordafrika auf das EU-Libyen-Agreement sind sarkastisch und deutlich. Der von der UN eingesetzte Regierungsschef Es-Serraj bezeichnete die 200 Millionen Euro, die die EU für die Aufrüstung der Seekräfte dieser machtlosen Regierung zwecks Abfangen der Boat-people überweisen will, als nicht erwähnenswert.

Berater von Es-Serraj machen ihn heute darauf aufmerksam, dass Libyen nicht als Auffangbecken für Boat-people, die nach Europa wollen, geeignet ist (s.u.) Ägypten wiederholte abermals, dass es keine EU-Lager in Afrika akzeptiert.

Algerien, das in den letzten Jahren allein von Deutschland einen Waffenexport-Vertrag in Höhe von 10 Milliarden Euro zugesagt bekam, lässt über die offiziöse Tageszeitung „Le Quotidien d’Oran“ heute verlauten (s.u.), dass man für 200 Millionen Euro gerade mal einen europäischen Luxusliner kaufen könnte. Die Kritik an den Mauerplänen Trumps gegenüber Mexiko seien lächerlich, wenn man die propagierte EU-Nutzung des Mittelmeers als Abschottungsblocker dagegen halte. Ein surreales Statement kommt vom Chef der (nichtexistierenden) libyschen Küstenwache: Nach der zweiten Ausbildungsphase der Küstenwache würde Libyen sogar ein immer wieder versprochenenes italienisches Patrouillenboot zurückerhalten. Zur Verdeutlichung: Die 200 Millionen Euro entsprechen bei 200.000 Boat-people in 2017 (à 1.000 Euro) den Schmuggler-Einnahmen.

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04. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Helfer retten 1600 Menschen aus Seenot“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

Handelsblatt | 04.02.2017

Mehr als 1600 Menschen haben Hilfsorganisationen zwischen Freitagnacht und Samstagmorgen aus dem Mittelmeer vor der libyschen Küste und aus dem Kanal von Sizilien gerettet. Die Helfer sprachen von „einem Albtraum“.

RomWieder haben sich dramatische Szenen auf dem Mittelmeer abgespielt: Am Samstagmorgen haben Hilfsorganisationen 300 Menschen aus dem Kanal von Sizilien gerettet, nachdem am Freitag bereits 1300 Flüchtlinge und Migranten nahe der libyschen Küste an Bord mehrerer Rettungsschiffe genommen wurden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die italienische Küstenwache. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, die an einigen der insgesamt 13 Rettungsaktionen am Freitag beteiligt gewesen war, sprach auf Twitter von einem „absoluten Alptraum“.

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04. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Helfer retten mehr als 1300 Flüchtlinge aus dem Meer · Kategorien: Mittelmeer, Mittelmeerroute, Westlich · Tags: ,

Spiegel-Online | 03.02.2017

Die Hilfskräfte auf dem Mittelmeer sind am Rande ihrer Kapazitäten. Allein am Freitag haben sie mehr als 1300 Menschen gerettet – darunter viele Babys. Ein Helfer schickte eine verzweifelte Botschaft.

Seit Mittwoch haben Rettungskräfte auf dem Mittelmeer mehr als 3000 Bootsflüchtlinge gerettet, die auf diese Weise Europa erreichen wollten. Die italienische Küstenwache gab bekannt, dass allein am Freitag mehr als 1300 Menschen vor der Küste Libyens gerettet worden sind.

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04. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Angustia en Túnez por los desaparecidos en el Mediterráneo“ · Kategorien: EU, Italien, Tunesien · Tags: ,

El País | 03.02.2017

RICARD GONZÁLEZ

“Me he intentado suicidar dos veces, todavía sufro de depresión y me estoy medicando. A menudo, tengo la sensación de no poder respirar”, explica Henda Baccouche, de 54 años y madre de cuatro hijos. El menor de ellos, Helmy, de 21 años, desapareció en septiembre del 2012 tras subirse a una patera rumbo a Italia. Rashida Beji, una mujer de unos azulísimos ojos tristes y ataviada con un hiyab granate, cuenta una historia parecida: “No tengo noticias de mi hijo desde que se marchó a Italia, en 2011″. Estas mujeres, angustiadas pero aún esperanzadas, representan el rostro humano que eclipsan las estadísticas de la tragedia del Mediterráneo.

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