Sudan: Sit-In gegen die Sudan-Konferenz in Berlin

Sudan: Sit-In gegen die Sudan-Konferenz in Berlin

Die folgenden Mächte: Die USA, Großbritannien, Norwegen und Deutschland treffen sich am 21. Juni 2019 in Berlin mit der UNO, der Afrikanischen Union und der IGAD, um die Spannungen im Sudan “abzubauen”. Die Länder der Region, die die Gewalt gegen Demonstranten im Sudan unterstützen und finanzieren – Saudi-Arabien, die VAE und Ägypten – sind eingeladen. Doch die Forces for Freedom and Change, die die Forderungen der Revolution vertritt, wurde nicht eingeladen.

1884 veranstalteten die kolonialen europäischen Mächte in Berlin eine Konferenz, um den afrikanischen Kontinent unter ihnen aufzuteilen. Mehr als ein Jahrhundert später hat sich wenig geändert: Der Westen bestimmt die Agenda und die Zeit, lädt ein, wen er will, und entscheidet über das Schicksal eines afrikanischen Landes.

WIR RUFEN ANDERE IM EXIL LEBENDE UND UNTERDRÜCKTE DIASPORAGEMEINSCHAFTEN SOWIE VERBÜNDETE DER ZIVILGESELLSCHAFT UND ALLE MENSCHEN AUS GEWISSENSGRÜNDEN AUF, AM 21. JUNI 2019 MIT DEM SUDAN ZUSAMMENZUARBEITEN. WIR WERDEN UNSERE STIMME ERHEBEN UND NEIN SAGEN! ZUR UNEHRLICHEN “MEDIATION” DURCH EUROPA UND DIE USA !

Sea-Watch Appell: „Wir müssen die Migranten so schnell wie möglich an Land bringen“

In einem heute veröffentlichten Video-Aufruf der Kapitänin der Sea-Watch 3, Carola Rackete, heißt es, dass die 43 noch an Bord befindlichen Boat-people aus gesundheitlichen Gründen so schnell wie möglich an Land gebracht werden müssen. Das Schiff schlingere ständig und das Problem der Dehydration nehme zu. Die Sea-Watch 3 liegt seit dem 14. Juni vor Lampedusa, darf aber in italienische Hoheitsgewässer nicht einfahren. Sollte sich die Kapitänin über das Verbot hinwegsetzen, drohen der NGO hohe Geldstrafen und die Beschlagnahme des Boots.

Tunesien lässt nach 2-wöchiger Blockade 75 Boat-people an Land

Die 75 Boat-people, die das ägyptische Öl-Plattform-Versorgungsschiff „Maridive“ Ende Mai 2019 in dem Seegebiet vor Libyen und Tunesien gerettet hatte, können nach zwei Wochen Blockade vor dem Hafen des südtunesischen Zarzis an Land gehen und werden zunächst in der Stadt Sfax untergebracht.
Sie sind von Rückschiebung bedroht.