17. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Catania: Offener Brief gegen C-Star Operation · Kategorien: Italien, Mittelmeer · Tags:

Lettera Aperta

Al Ministro delle Infrastrutture e dei Trasporti, Al Presidente della Regione Sicilia, Al Prefetto di Catania, Al Questore di Catania, Al Presidente dell’Autorità Portuale di Catania, Al Comandante della Capitaneria di Porto di Catania, Al Sindaco di Catania

Intorno a martedì 18 luglio 2017, come reso noto dagli organi di stampa, è previsto l’arrivo al porto di Catania della nave C-Star, lunga 40 metri, costruita nel 1975, battente bandiera dello stato africano di Gibuti. Tale imbarcazione è stata noleggiata dal gruppo dichiaratamente razzista e xenofobo “Generazione Identitaria” per respingere, attraverso azioni paramilitari, i migranti che tentano di attraversare il mar Mediterraneo, intralciando così i preziosi salvataggi delle ONG delle navi umanitarie, sempre più criminalizzate.

La sosta nel porto di Catania o di altri porti siciliani sarebbe funzionale all‘imbarco delle provviste necessarie alla “missione” e all‘imbarco di “volontari” arruolati nell‘operazione paramilitare.

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17. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Ägypten: Räumung einer Nil-Insel bei Kairo eskaliert“ · Kategorien: Ägypten · Tags: ,

DW | 17.07.2017

Ägyptens Präsident al-Sisi fordert, illegale Siedlungen auf staatlichen Grundstücken zu zerstören. Der Polizeieinsatz auf einer Insel im Nil ist nun gescheitert, da sich die Bewohner gewaltsam widersetzt haben.

Mindestens eine Person ist während der Zusammenstöße getötet worden, Dutzende weitere wurden verletzt. Wie das ägyptische Innenministerium mitteilte, brach die Gewalt aus, als die Polizei am Sonntagmorgen die Insel al-Warraq südwestlich von Kairo erreichte, um mit Planierraupen illegale Siedlungen auf staatlichem Gebiet zu beseitigen.

Schrot, Steine und Tränengas

„Die Sicherheitskräfte wurden von Demonstrationen einiger Unbefugter überrascht, die die Kräfte mit Schrot beschossen und mit Steinen bewarfen“, heißt es in der Mitteilung des Innenministeriums. Daraufhin habe die Polizei Tränengas benutzt, um die Protestierenden auseinanderzutreiben und die Situation unter ihre Kontrolle zu bringen. Zehn Menschen seien festgenommen worden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden mindestens 37 Polizisten und Unternehmer, die das Räumungskommando begleiteten, sowie 19 Anwohner verletzt.

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15. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Marokko: „Vive le Rif!“ · Kategorien: Marokko · Tags:

junge Welt | 15.07.2017

Wer protestiert, kommt in Marokko ins Gefängnis. Doch die Demonstranten lassen sich nicht unterkriegen

Von Gerrit Hoekman

Unerschrocken: In Marokko gehen die Frauen trotz zahlreicher Festnahmen auf die Straße
Foto: Youssef Boudlal/REUTERS

Silya muss vor Gericht. Die 23jährige Sängerin aus Marokko, die eigentlich Salima Ziani heißt, soll die innere Sicherheit des Landes gefährdet haben. Denn die Künstlerin gehört zu den kräftigsten Stimmen der »Hirak«-Bewegung, die im marokkanischen Rif-Gebirge seit Monaten einen sozialen Aufstand gegen die Regierung probt. Ziani wird vorgeworfen, sich an einer unerlaubten Demonstration beteiligt zu haben. Anfang Juni wurde sie festgenommen, seit Mittwoch wird sie verhört.

»Wir fordern heute ihre Freilassung«, erklärte Zianis Vater noch am selben Tag gegenüber der marokkanischen Zeitschrift Telquel. Ihrem Anwalt zufolge leidet die Sängerin seit der Verhaftung an Depressionen. Ihre Festnahme hat zu einer Welle von Solidaritätskundgebungen geführt, auch der berühmte arabische Komponist und Protestbarde Marcel Khalifé spricht Ziani aus dem fernen Libanon Mut zu.

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14. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Por los derechos en la frontera sur“ · Kategorien: Spanien · Tags: ,

Parte desde Vitoria hasta Melilla una caravana de medio millar de personas contra las políticas migratorias de España y de la Unión Europea

Iker Rioja Andueza

Eldiarionorte | 13.07.2017

España limita al Sur con dos países, con Marruecos en Ceuta y Melilla y con el Reino Unido en Gibraltar. Los pasos a la plaza británica y a Castillejos distan muy pocos kilómetros entre sí, pero reflejan dos realidades completamente distintas. En Gibraltar, lujosos yates y vehículos dominan el paisaje y el paso es similar al peaje de una autopista. En Ceuta, en la zona de El Tarajal, los europeos disponen de un tránsito cómodo a Marruecos mientras, a su lado, cercados por verjas rematadas con concertinas, se agolpan porteadores, jóvenes en busca de un futuro y trabajadores transfronterizos en vehículos que los europeos desguazaron hace varias décadas. Este viernes 14 de julio parte desde Vitoria con destino a esa “frontera sur” de la Unión Europea una caravana de protesta por las políticas de control de fronteras y en defensa de los derechos de los migrantes.

La iniciativa ‘Abriendo fronteras’ da continuidad a la caravana realizada el pasado verano hasta Grecia, punto clave en las corrientes de refugiados que anhelaban pisar suelo europeo. Los promotores, sin embargo, han valorado este año hacer hincapié en una realidad mucho más cercana pero aún desconocida y que interpela directamente a las instituciones españolas. El Mediterráneo, además, se ha convertido este verano en un nuevo cementerio, si bien ahora es Italia y no el Estrecho el punto crítico.

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13. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „I came to Greece to escape imprisonment in Iran – but now I realise that Europe is worse“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

The Independent | 11.07.2017

In the winter in Moria people have died from cold and hunger at night, freezing in thin tents for months on end. I saw a mother and daughter burn in front of my eyes in a camp fire

Arash Hampay

I am used to having my human rights trampled on. I have been tortured by police in jails from Tehran to Istanbul. But the treatment like we are experiencing here at the hands of the European Union has left me shocked. In fact, as hunger strikers, we could access medical care in Iran that has been denied to us by the Greek authorities.

How dare they speak in the beautiful language of human rights? How dare they talk about humanity and law and democracy? How dare they condemn human rights abuses in other countries when they are committing human rights abuses here, themselves?

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11. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Brechen wir das Schweigen! Solidarität mit Geflüchteten und Retter*innen · Kategorien: Deutschland, EU, Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags:

Die Situation auf dem Mittelmeer und in Libyen hat sich nochmals brutalisiert. Die Bedingungen für Seenotrettungen werden immer schwieriger. Die EU trägt zu dieser Eskalation bei.

Geflüchtete in Seenot werden derzeit vor allem von NGOs gerettet.

Dagegen agiert die von der EU unterstütze sogenannte libysche Küstenwache immer härter gegen Geflüchtete und Retter*innen. Libysche Einheiten, ein undurchsichtiges Geflecht aus Sicherheitskräften, Milizen und Schleusern, schießen auf Rettungsboote und behindern die Arbeit von NGOs auf dem Mittelmeer. In Libyen werden Menschen verschleppt, gefoltert und vergewaltigt. Dies geschieht auch in offiziellen Haftzentren.

Es ist unerträglich, dass die EU und Deutschland diese Menschenrechtsverletzungen logistisch und mit Geld und Waffen unterstützt.

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11. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Lesvos migrants clash with police“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Ekathimerini | 10.07.2017

Frustrated by poor living conditions at the overcrowded Moria reception center on the eastern Aegean island of Lesvos, migrants clashed with police Monday afternoon.

The unrest was sparked during a protest outside the so-called pre-departure center that operates within the Moria camp aimed at drawing attention to the substandard conditions that people are forced to endure while awaiting deportation to Turkey. According to reports, police guarding the center came under a hail of stones when they tried to secure the area and responded with tear gas.

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02. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Wichtige Produktionsgebiete zu militärischem Sperrgebiet erklärt · Kategorien: Tunesien · Tags: , ,

allAfrica | 29.06.2017

Tunisie: Les sites de production et les installations vitales déclarés zones militaires interdites

Par A.dermech

Hier, ce fut un autre projet de décret présidentiel qui a été annoncé à l’issue de la réunion du Conseil de sécurité nationale tenue sous la présidence du président Béji Caïd Essebsi.

Désormais, les sites de production et les installations vitales seront déclarés zones militaires interdites, donc sous la supervision et la protection de l’armée.

En plus clair, les sit-inneurs qui ont pris l’habitude de dresser leurs tentes devant les sociétés pétrolières installées dans le Sud et demandant à y être recrutés tout en empêchant ceux qui y travaillent d’y accéder ne seront plus autorisés à le faire dans la mesure où ces sociétés seront déclarées zones militaires et les sit-inneurs qui sont des civils n’auront plus la possibilité d’y parvenir même s’ils déclarent et jurent qu’ils ne vont pas fermer les vannes ou bloquer les camions transportant le pétrole ou les engrais chimiques. Weiterlesen »

02. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Politisch Verfolgte werden willkürlich inhaftiert und in die Türkei abgeschoben“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

Griechenlandsolidarität | 30.06.2017

Informationen über den Hungerstreik von Arash Hampay und anderen auf Lesbos

„…ich möchte euch gerne den Aufruf eines Freundes auf Lesbos weiterleiten.

Arash Hampay und sein Bruder Amir befinden sich im Hotspot Moria auf Lesbos im Hungerstreik. Beide sind als Gründer einer Menschenrechtsorganisation im Iran wiederholt inhaftiert und gefoltert worden und auch in der Türkei sind sie von Inhaftierung bedroht. Seit Monaten werden sie wie Tausende andere auf den griechischen Inseln festgehalten und Amir befindet sich seit zwei Monaten in Abschiebehaft. Obwohl das Asylbüro in der Zulassungsprüfung selbst entschieden hatte, dass die Türkei kein sicherer Drittstaat oder Erstasylland für Amir ist, sollte er in die Türkei abgeschoben werden. Sein Asylantrag war abgelehnt worden und er wurde aus dem Gefängnis auf die Fähre gebracht, obwohl er sich zudem noch im laufenden Berufungsverfahren befand. In letzter Minute konnte sein Bruder Arash AktivistInnen und AnwältInnen mobilisieren, die zum Hafen gingen und es schafften, Amir kurz vor Abfahrt vom Boot zu holen.

Jetzt ist er erneut inhaftiert und bald kann ihm wieder die Abschiebung drohen:

https://m.facebook.com/story.php

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01. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Marokkos Norden steht auf“ · Kategorien: Marokko · Tags:

NZZ | 29.06.2017

Marokkos aufmüpfiger Norden probt erneut den Aufstand. Die Forderungen nach Arbeit und Würde sind verständlich. Doch die Zentralmacht reagiert mit Festnahmen und Überwachung.

von Ulrich Schmid, Hoceima

Ramadan im Sommer. Nichts regt sich in Imzouren, einer Stadt im Norden der marokkanischen Rif-Region. In der erbarmungslosen Sonne verglühen Farben, Bewegungen und Gedanken. Kaum vorstellbar, dass hier noch am selben Abend Tausende auf die Strasse gehen und ihrer Wut auf Regierung, Willkür und Korruption freien Lauf lassen werden. Und doch kommt es so, und niemand weiss das besser als die Regierung selber. Dicht an dicht stehen in den Seitenstrassen die Mannschaftswagen. Aus Verwaltungsgebäuden dringen barsche Befehle, Hundertschaften der Polizei werden auf ihren Einsatz vorbereitet.

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